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    Klimafonds

    Zuschüsse für den Klimaschutz 

    Ziel des Klimafonds ist es, die Maßnahmen und Projekte der Hansestadt im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung zu unterstützen und das Spektrum städtischer Aktivitäten auszuweiten und zu intensivieren. Der eigens hierfür aufgelegte Klimafonds soll Zuschüsse zu Maßnahmen gewähren und die Durchführung konkreter Projekte unterstützen, die in besonderem Maße zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen beitragen und/oder die der erforderlichen Anpassung an die Folgen es Klimawandels dienen.

    Kompensationszahlungen

    Seit 2021 leistet die Hansestadt für dienstliche Fahrten der Verwaltungsmitarbeiter:innen mit dem Pkw (z.B. Arbeitseinsätze, Außentermine, Fortbildungsteilnahme) und für Dienstreisen mit dem Flugzeug Kompensationszahlungen.

    Mit Hilfe des CO2-Rechners des Anbieters myclimate wird die Menge derCO2-Emissionen, die durch dienstliche Fahrten per Pkw verursacht wird, bestimmt. Entsprechend der gesetzlichenCO2-Steuer sind in 2021 25 € pro TonneCO2 zu veranschlagen (entsprechende Erhöhung in den Folgejahren).

    Mit Hilfe des Online-Tools von atmosfair wird die Menge derCO2-Emissionen, die durch Dienstreisen per Flugzeug verursacht wird, bestimmt. Entsprechend der gesetzlichenCO2-Steuer sind in 2021 25 € pro TonneCO2 zu veranschlagen (entsprechende Erhöhung in den Folgejahren).

    Die Kompensationszahlungen werden in den Klimafonds eingezahlt und für konkrete Klimaschutzprojekte verwendet.

    Förderprogramme der Hansestadt Lüneburg

    Ein Großteil der bereitgestellten Haushaltsmittel für den Klimafonds fließen in die Förderprogramme.

    Aufforstungen

    Erstmalig wurde im Rahmen der Aktion Lünepaten mit Unterstützung durch die „Waldpaten“ im Frühjahr ein ca. zwei Hektar großer Acker beim Gut Wienebüttel mit klimastabilen Eichen, Flatterulmen und Vogelkirschen aufgeforstet. Auch dieser „Wald“ soll langfristig als CO2-Senke und vielen Tier- und Insektenarten als Biotop dienen. Zukünftig sind jedes Jahr vergleichbare Pflanzaktionen geplant.

    Eichen, Buchen und Ahorn – diese und einige andere Baumarten sollen künftig im kleinen Wäldchen an der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße wachsen. Der Wald soll von einer Kiefern-Monokultur zu einem Mischwäldchen umgestaltet werden. Ein solcher Mischbestand aus Kiefern und Laubbäumen ist stabiler und ökologisch wertvoller und es wird eine klimatische Verbesserung und mehr Artenvielfalt erreicht.

    Eine solcher Waldumbau mit dem Ziel der Aufwertung des Waldbestandes ist in den letzten Jahrzehnten bereits vielfach in den größeren Waldflächen Lüneburgs umgesetzt worden.

    Lünepaten

    Infolge des Klimawandels wird es zu einem Anstieg der Durchschnittstemperaturen und zu längeren Hitze- und Trockenperioden kommen. Manche Baum- und Pflanzenarten werden damit Probleme haben, andere weniger. Es ist daher wichtig, bei Pflanzungen im öffentlichen und privaten Raum schon heute Baum- und Pflanzenarten zu wählen, die an die zukünftigen Standortbedingungen angepasst sind. Um Lüneburg noch grüner zu machen und vor Ort etwas gegen den Klimawandel zu tun, hat die Hansestadt Lüneburg das Projekt Lünepaten ins Leben gerufen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sollen jedes Jahr viele neue Bäume im Stadtgebiet gepflanzt werden. Dabei wird auf die Auswahl von klimawandelgerechten Baumarten, den sogenannten Klimabäumen geachtet.

    Entsiegelung

    Entsiegelungsmaßnahmen spielen für das Stadtklima eine wichtige Rolle. Bei Umgestaltungen von Spielplätzen aber vor allem auch Schulhöfen sind regelmäßig Entsiegelungsmaßnahmen vorgesehen. Biologisch tote Fläche können dem Naturkreislauf wieder zugeführt werden und tragen zur ökologischen Aufwertung bei.

    Ein weiteres Ziel ist, möglichst viele Verkehrsinseln zu bepflanzen. Bei der Unterhaltung unterstützen Firmen durch das Sponsoring der Verkehrsinselpflege.

    Auch bei der Neugestaltung von Straßenzügen werden Entsiegelungsmöglichkeiten eingeplant. Umfassende Entsiegelungsmaßnahmen konnten z.B. in der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße umgesetzt werden.