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    Stadtteilhäuser und Stadtteiltreffs

    Gemeinschaft vor Ort

    Mehrere Stadtteilhäuser bieten, im gesamten Stadtgebiet verteilt, vor Ort und bürgernah, verschiedene Angebote, Dienste und Leistungen für nahezu alle Zielgruppen vom Kleinkind bis zu Senior:innen an.

    In den vergangenen Jahren hat die Hansestadt Lüneburg ihre Stadtteil-Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut. Das Ziel: Ansprechpartner:innen und Berater:innen sollen gut erreichbar sein, der Kontakt unter den Bürger:innen im Wohngebiet gefördert und das gemeinsame Miteinander in den Vierteln gestärkt werden.

    In den Stadtteilhäusern wird die Zusammenarbeit der Hansestadt Lüneburg mit den freien Trägern, den Kirchengemeinden und Vereinen und Verbänden gelebt.

    SalinO
    Bonhoeffer-Haus
    Bürgertreff Kaltenmoor
    ELM und ELMplus
    Geschwister-Scholl-Haus
    Goseburg und Zeltberg
    HaLo (Haus Lossiusstraße)
    Kreideberg-Ochtmissen (KredO)
    Quartiersladen Am Weißen Turm
    Stadtteilbüro Hanseviertel

    Kinder und Jugend

    Jugendpflege der Hansestadt

    Die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg fördert durch eigene Angebote, Fachberatung und Unterstützung von Vereinen und Verbänden die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

    Die Angebote und Projekte orientieren sich an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen, an ihren Erfahrungen, Bedürfnissen und Herausforderungen.

    Die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg ist dezentral ausgerichtet. Sie ist in vielen Stadtteilen in unterschiedlicher Form präsent - je nach den aktuellen Bedarfen vor Ort.

    Das Büro des Stadtjugendpflegers Jens Döhrmann befindet sich im Stadtteilhaus ELMplus, Am Ebensberg 6. Er ist unter der Telefonnummer +49 4131 3093230 und der E-Mail jens.doehrmann@stadt.lueneburg.de erreichbar.

    Für Fragen rund um das Thema Anträge im Jugendpflegebereich, steht Claudia Burmester im Büro der Jugendpflege, das sich in der Haagestraße 3d, Erdgeschoss, Büro 3, befindet, unter der Telefonnummer +49 4131 3093356 und der E-Mail claudia.burmester@stadt.lueneburg.de zur Verfügung.

    Öffnungszeiten des Büros der Jugendpflege
    montags, mittwochs und freitags:      9 bis 12 Uhr
    dienstags und donnerstags:               14 bis 15.30 Uhr
    oder nach telefonischer Vereinbarung

    Website für junge Lüneburger:innen
    Die Jugendpflege hat eine Website für junge Lüneburger:innen  eingerichtet:
    Unter www.junges-lueneburg.de gibt es eine Übersicht über aktuelle Veranstaltungen, Termine und Ferienangebote.

    Einrichtungen

    Offene Kinder- und Jugendarbeit, Ferienangebote und zahlreiche Kooperationen werden in unseren Einrichtungen angeboten. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.junges-lueneburg.de.

    Geschwister-Scholl-Haus
    Carl-von-Ossietzky-Str. 9, 21335 Lüneburg
    Telefon: 04131 309-3976

    Aktivspielplatz Kaltenmoor 
    Theodor-Heuss-Str. 23, 21337 Lüneburg
    Telefon: 04131 309-4004

    Jugendzentrum Kaltenmoor
    Hinrich-Wilhelm-Kopf-Str. 2a, 21337 Lüneburg
    Telefon: 04131 309-4060

    Jugendcafé KredO
    Neuhauser Str. 3, 21339 Lüneburg
    Telefon: 04131 309-3348 oder 04131 7899194

    Jugendzentrum Stadtmitte
    Salzstraße 1, 21335 Lüneburg
    Telefon: 04131 8980075

    Jugendzentrum Oedeme
    Großer Garten 2, 21335 Lüneburg
    Telefon: 04131 309-4070

    Jugendtreff ELMO
    Am Ebensberg 6, 21337 Lüneburg
    Telefon: 04131 2198537
    Mobil: 015161126608

    Kindertreff ELM
    Hermann-Löns-Straße 22, 21337 Lüneburg
    Telefon: 04131 2198537

    JuCon Goseburg
    Breite Wiese 36, 21339 Lüneburg
    Telefon: 04131 37714

    Förderung

    Die Jugendpflege der Hansestadt Lüneburg unterstützt und fördert u.a. auch die freie Jugendhilfe vor Ort (Jugendarbeit der Jugendgruppen, -vereine und -verbände). Die verschiedenen Fördermöglichkeiten und die dazugehörigen Antragsformulare finden Sie im unteren Teil der Seite. Auch Familien, die Transferleistungen beziehen, können Unterstützung für Aktivitäten im Bereich Freizeit und Ferienerholung beantragen.
    Für weitere Informationen besuchen Sie auch unsere Website www.junges-lueneburg.de.

    Für Fragen rund um das Thema "Förderung" steht Ihnen Claudia Burmester im Büro der Jugendpflege zur Verfügung:
    Büro der Jugendpflege
    Haagestraße 3d (Erdgeschoss, Büro 3), 21335 Lüneburg
    E-Mail: claudia.burmester@stadt.lueneburg.de
    Telefon: 04131 309-3356
    Mo., Mi., Fr. von 9 bis 12 Uhr und Di., Do. von 14 bis 15.30 Uhr

    Ferienfahrten
    Die Hansestadt Lüneburg unterstützt darüber hinaus Familien mit geringem Einkommen bei der Teilnahme an Ferienfahrten und gewährt entsprechende Zuschüsse auf Antrag.

    Förderung Jugendgruppen
    Anmeldung Beihilfen für Jugendgruppen
    Antrag Beihilfen Jugendgruppen
    Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz (muss nicht jedes Mal ausgefüllt werden, ist 5 Jahre gültig)

    Förderung Jugendprojekte
    Anmeldung Förderung Jugendprojekte
    Antrag Förderung Jugendprojekte 
    Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz (muss nicht jedes Mal ausgefüllt werden, ist 5 Jahre gültig)

    Förderung Freizeiten (Fahrten und Lager)
    Anmeldung Förderung Freizeiten
    Antrag Förderung Freizeiten
    Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz (muss nicht jedes Mal ausgefüllt werden, ist 5 Jahre gültig)

    Förderung Jugendbildungs-Seminar
    Anmeldung Förderung Seminar
    Antrag Förderung Seminar
    Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz (muss nicht jedes Mal ausgefüllt werden, ist 5 Jahre gültig)

    Förderung Internationale Begegnungen
    Anmeldung Förderung Internationale Begegnungen
    Antrag Förderung Internationale Begegnungen
    Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz (muss nicht jedes Mal ausgefüllt werden, ist 5 Jahre gültig)

    Förderung Aufwandsentschädigung
    Anmeldung Förderung Aufwandsentschädigung
    Antrag Förderung Aufwandsentschädigung
    Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz (muss nicht jedes Mal ausgefüllt werden, ist 5 Jahre gültig)

    Förderung Aktion "Ferientipps"
    Anmeldung Förderung Ferientipps
    Antrag Förderung Ferientipps
    Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz (muss nicht jedes Mal ausgefüllt werden, ist 5 Jahre gültig)

    Jugendschutz

    Die Jugendschutzbeauftragte der Hansestadt Lüneburg arbeitet auf Grundlage des Jugendschutzgesetzes und des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Vor diesem Hintergrund hat sie vielfältige Aufgaben. Hierzu gehören unter anderem:

    • Jugendschutzkontrollen in Kooperation mit der Polizei und dem Ordnungsamt  auf Jahrmärkten und Großveranstaltungen
    • Initiierung und Begleitung von Projekten
    • Prüfung von Anträgen zur Beschäftigung Minderjähriger nach § 6 JArbSchG
    • Angebote in Schulen zum Thema „Jugendschutz“.

    Silke Saeed
    Jugendschutz
    Haagestraße 3d (Erdgeschoss, Büro 4), 21335 Lüneburg
    Telefon +49 4131 3093403
    E-Mail silke.saeed@stadt.lueneburg.de

    Partizipation

    Partizipation bedeutet Beteiligung, in Bezug auf die Jugendarbeit also das aktive Miteinbeziehen junger Menschen in Entscheidungsprozesse, die sie und ihre Lebenswelt betreffen. Um gesellschaftliche Teilhabe zu unterstützen, koordiniert die Partizipationsbeauftragte der Hansestadt zahlreiche Projekte wie:

    • Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“
    • Die jährlichen stadtteilbezogenen Kinder- und Jugendkonferenzen
    • Jugendforen in den offenen Einrichtungen
    • Ideenschmieden an Schulen
    • Projekte zur Demokratieförderung und Rassismusprävention

    Katharina Fuchs
    Partizipation
    Haagestraße 3d (Erdgeschoss, Büro 4), 21335 Lüneburg
    Telefon +49 4131 3093355
    E-Mail katharina.fuchs@stadt.lueneburg.de

    Mobile Jugendarbeit

    Die mobile Jugendarbeit setzt sich im Rahmen von Entwicklungsförderung und Prävention für eine aufsuchende Kontaktaufnahme mit jungen Menschen ein. Dies gestaltet sich so, dass stadtteilübergreifend informelle "Jugendtreffpunkte" besucht werden. Den Fachkräften geht es hierbei weniger darum, mit erhobenem Zeigefinger als mit einer helfenden Hand aufzutreten, mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und Konflikten vorzubeugen.

    Jörg Mieth
    Telefon +49 4131 3093348
    E-Mail joerg.mieth@stadt.lueneburg.de

    Alexander Pausch
    Telefon +49 4131 3094450
    E-Mail alexander.pausch@stadt.lueneburg.de

    Ferienangebote

    Auch in den Schulferien finden zahlreiche Angebote, Aktionen und Freizeitfahrten statt. Weitere Informationen erhält man in den jeweiligen Einrichtungen und auf unserer Website www.junges-lueneburg.de.

    Juleica

    Die Jugendleiter:innen-Card (Juleica) ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis, der bestätigt, dass Du in einem staatlich anerkannten Kurs eines Jugendverbandes zum/zur Jugendleiter:in ausgebildet worden bist.

    Die Juleica-Ausbildung kann ab 16 Jahren absolviert werden, um dann bei Interesse ehrenamtlich als JugendgruppenleiterIn in einem Jugendtreff, Verein oder einer anderen Einrichtung regelmäßig mitzuwirken. Weitere Information gibt es auf www.juleica.de.

    Die Jugendpflege der Hansestadt bietet in Kooperation mit dem Landkreis Lüneburg in den Herbstferien einen entsprechenden sechstägigen Grund-Kurs an. Ebenfalls gibt es beim Kreisjugendring Lüneburg e.V. Informationen zum Thema Juleica.

    Anmeldung und Kontakt
    Landkreis Lüneburg
    Fachdienst Jugendhilfe und Sport
    Herr Gebhardt und Frau Stolze
    Gebäude 2, Eingang H, 2. Stock
    Auf dem Michaeliskloster 4, 21335 Lüneburg

    E-Mail
    christian.gebhardt@landkreis-lueneburg.de 
    anke.stolze@landkreis-lueneburg.de

    Telefon
    +49 4131 261318 und +49 4131 261792

    Integration und Teilhabe

    Ehrenamtliche Hilfe

    Aktuell leben 336 Geflüchtete in den Gemeinschaftsunterkünften der Hansestadt (Stand: Mai 2022). Gemeinsam mit Sozialarbeiter:innen helfen zahlreiche ehrenamtlich Engagierte. Sie geben beispielsweise Deutschkurse, helfen bei Hausaufgaben, begleiten Geflüchtete bei ersten Behördengängen, beantworten Alltagsfragen oder machen Sport- und Kulturangebote.

    Ehrenamtliches Engagement

    Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, sollte sich bitte vorher mit der Servicestelle Ehrenamt „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“ absprechen.

    Möglichkeiten, sich über die ehrenamtliche Unterstützung zu informieren und diese in den Unterkünften anzubieten, bestehen in der

    Offene Sprechstunde
    Ärzte und Therapeuten haben sich organisiert und bieten ihre ehrenamtliche Hilfe in den Unterkünften an. Termine und Treffen sind zu finden auf der Homepage der Offenen Sprechstunde.

    Sachspenden

    Möbel- und Sachspenden können vor Ort in den Unterkünften aus Kapazitätsgründen nicht abgegeben werden.

    Wer dennoch etwas spenden möchte, sollte bitte immer zuvor bei der jeweiligen Kleiderkammer anrufen und abstimmen, was gebraucht wird und wann die Spende übergeben werden kann, denn die Kammern werden von Ehrenamtlichen betrieben. Angenommen wird in der Regel nur gereinigte Kleidung, vereinzelt gibt es noch Bedarf für Kinderkleidung und -spielzeug. Die Kontaktadressen:

    • Caritas Soziales Kinderland: St.-Stephanus-Passage 4, 21337 Lüneburg, Telefon +49 4131 7771002
    • Mary's Kinderklamotte: Friedenstraße 8, 21335 Lüneburg, Telefon +49 4131 40050-0
    • Ökumenisches Zentrum St. Stephanus: St.-Stephanus-Passage 1, 21337 Lüneburg, Telefon +49 4131 54371
    • Kleiderkammer DRK Lüneburg: Schnellenberger Weg 42, 21339 Lüneburg, Telefon +49 4131 67 36-0
    • Kleiderkeller – Diakonie/Haus der Kirche des Ev.-luth. Kirchenkreises Lüneburg: An den Reeperbahnen 1, 21335 Lüneburg, Telefon +49 4131 749221 oder 59202
    • Kinderladen Adendorf: Kirchweg 17 b, 21365 Adendorf, Telefon +49 4131 990150, geöffnet dienstags und donnerstags jeweils von 11 bis 17 Uhr

    Möbel können bei der "Neue Arbeit Lüneburg-Uelzen gGmbH / Sack & Pack" (Vor dem Neuen Tore 35, 21339 Lüneburg, Telefon +49 4131 232439 oder +49 4131 707197) abgegeben werden.

    Geldspenden

    Wer die Flüchtlingshilfe mit Geldspenden unterstützen möchte, kann seine Spende auf folgendes Konto überweisen:

    Hansestadt Lüneburg
    Kontonummer: 554
    Bankleitzahl: 24050110 (Sparkasse Lüneburg)
    IBAN: DE88240501100000000554
    BIC: NOLADE21LBG
    Betreff: Spende Asyl (und Name der Unterkunft, wenn Sie Ihre Spende einer bestimmten Gemeinschaftsunterkunft zukommen lassen wollen)

    Rechtsgrundlagen

    Die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden ist keine „freiwillige Leistung“, sondern Rechtspflicht: Das Asylrecht ist Grundrecht nach Art. 16a GG.

    Die Genfer Flüchtlingskonvention ist in § 3 AsylVfG abgebildet: Schutz genießen nicht nur politisch Verfolgte, sondern auch Menschen, die aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe nach Deutschland kommen.

    Nach dem Niedersächsischen Aufnahmegesetz sind alle Landkreise und kreisfreien Städte verpflichtet, die zugewiesenen Ausländer:innen unterzubringen; der Landkreis Lüneburg hat die Hansestadt Lüneburg per Satzung für die Aufgabenerledigung im Stadtgebiet herangezogen.

    Asylbewerber:innen haben in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts ein generelles Arbeitsverbot (Quelle: § 61 AsylVfG). Danach besteht grundsätzlich die Möglichkeit, eine Beschäftigung auszuüben. Allerdings haben Asylbewerber:innen einen nachrangigen Arbeitsmarktzugang. Das heißt, wenn ein:e Asylbewerber:in einen Job findet, muss er/sie erst eine Arbeitserlaubnis bei der Ausländerbehörde beantragen. Dieser Vorgang wird dann an die Arbeitsagentur weitergegeben, die eine “Arbeitsmarktprüfung” durchführt (Quelle: § 39 AufenthG).

    Menschen mit Behinderungen

    Behindertenbeirat der Hansestadt und des Landkreises Lüneburg

    Für die Rechte von Menschen mit Behinderungen tritt seit seiner Gründung am 25. November 1994 engagiert der Behindertenbeirat von Stadt und Landkreis ein. Er hat sich im Januar 2022 erneut konstituiert. Vorsitzende des Beirates ist Daniela Laudan. Ihr erster stellvertretender Vorsitzender ist Stefan Jonasson. Miriam Ihnen ist zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Kassenführerin ist Ingeborg Steinberg, die Schriftführung übernehmen Thomas Franke und Ute Gach.

    Sprechstunde des Behindertenbeirats ist jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr (Glockenhaus, Glockenstraße 9, 21335 Lüneburg). Der Raum befindet sich im 2. Obergeschoss und ist mit dem Fahrstuhl erreichbar.

    pdf
    Übersicht der öffentlichen Toiletten
    (pdf / 0.02 MB)
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    Gleichstellungsbeauftragte

    Benachteiligungen entgegenwirken

    Frauen und Männer sind per Gesetz gleichberechtigt. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus. Im täglichen Leben sind Mann und Frau noch immer nicht gleichgestellt. Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist es, Benachteiligungen aufzuzeigen und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.

    Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt Lüneburg

    Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Lüneburg

    Präventionsstelle Wohnraumsicherung

    Jeder Mensch braucht ein Zuhause

    Wenn Menschen der Verlust ihrer Wohnung drohen sollte, berät und unterstützt die Präventionsstelle Wohnraumsicherung bei allen Schritten, um die Wohnung zu erhalten.

    Die Präventionsstelle richtet sich an Menschen in einem Mietverhältnis innerhalb der Hansestadt Lüneburg. Falls sie Schwierigkeiten haben sollten, ihre Miete zu bezahlen, oder eine Räumungsklage erhalten haben, beraten wir und unterstützen dabei, Anträge für Sozialleistungen zu stellen. Unser Ziel ist es, bestehende Mietverhältnisse langfristig zu sichern, damit Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit vermieden werden können.

    Die Beratung ist kostenfrei, freiwillig und vertraulich.  

    Offene Sprechstunde in der Dahlenburger Landstraße 63, 21337 Lüneburg    

    • Dienstag: 9 bis 12 Uhr
    • Donnerstag: 13 bis 15 Uhr

    Weitere Termine nach telefonischer Vereinbarung.

    Allgemeiner Sozialdienst

    in den Stadtteilen

    Der Allgemeine Sozialdienst (ASD) der Hansestadt Lüneburg nimmt die Aufgaben der Jugendhilfe gemäß Sozialgesetzbuch VIII – Kinder- und Jugendhilfe zugunsten junger Menschen und Familien wahr. Er versteht sich als erste Anlaufstelle für Familien und junge Menschen für verschiedene Anliegen.

    Die Mitarbeiter:innen des ASD arbeiten stadtteilorientiert und stehen Ihnen größtenteils in Büroräumen in den Stadtteilhäusern in Ihrer Nähe, im Klosterhof oder in der Sülztorstraße 21-25 (Postgebäude) als Ansprechpartner:innen zur Verfügung.

    Der ASD fördert die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Er trägt dazu bei, Benachteiligungen zu vermeiden und abzubauen. Eltern und andere Erziehungsberechtigte erhalten Beratung und Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder.

    Kinder und Jugendliche können ebenfalls Rat und Hilfe beim Sozialen Dienst bekommen. Die Beratung ist kostenfrei. Die Sozialarbeiter:innen und Sozialarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.

    Zuständigkeiten

    Für Lüneburg Nordost findet sich der Allgemeine Sozialdienst mit Stadtteilmanagement in den Stadtteilhäusern bzw. Gebäuden:

    • ELM (Ebensberg-Lüne-Moorfeld)
    • ELMplus (Ebensberg)
    • HaLo (Schützenplatz-Neu Hagen)
    • KredO (Kreideberg, Ochtmissen)


    Kaltenmoor: Der für Kaltenmoor zuständige ASD befindet sich in der Neuen Sülze 31.

    Goseburg, Zeltberg: Der zuständige ASD befindet sich im Klosterhof oder im KredO.

    Für Lüneburg Südwest findet sich der Allgemeine Sozialdienst mit Stadtteilmanagement in den Stadtteilhäusern bzw. Gebäuden:

    • Bonhoeffer-Haus (Häcklingen, Oedeme, Rettmer)
    • Geschwister-Scholl-Haus (Bockelsberg, Heidkamp, Oedeme, Rotes Feld)
    • SalinO (Altstadt, Mittelfeld, Weststadt)

    Altstadt: Der ASD befindet sich im Gebäude Klosterhof/Marienplatz.

    Wilschenbruch: Der ASD befindet sich im Gebäude Klosterhof/Marienplatz.
         

    Hilfe zur Pflege

    Ambulant und stationär

    Hilfen zur Pflege nach dem Sozialgesetzbuch – Zwölftes Buch (SGB XII) sind Leistungen für Menschen, die wegen Krankheit oder Behinderung für die Verrichtungen des täglichen Lebens in erheblichem Maße der Hilfe bedürfen und/oder pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherung sind.

    Anspruchsberechtigt sind Personen, bei denen die Leistungen der Pflegeversicherung nicht für den gesamten Bedarf ausreichen und denen keine ihnen nahestehenden Personen in ausreichendem Umfang helfen können. Pflegebedürftige Menschen, die nicht pflegeversichert sind, oder bei denen nur ein geringer Hilfebedarf festgestellt wird, für den die Pflegekasse nicht aufkommt, sind ebenfalls anspruchsberechtigt.

    Im Rahmen der Hilfe zur Pflege werden sowohl Kosten der häuslichen  Pflege (ambulante Pflege) als auch Kosten für die notwendige Unterbringung in Einrichtungen der Tagespflege, der Kurzzeitpflege oder der vollstationären Pflege (stationäre Pflege) übernommen. Pflegehilfsmittel können ebenfalls gewährt werden.

    Ambulante Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen

    Dazu gehören sämtliche pflegerischen Tätigkeiten bei alltäglichen Verrichtungen im häuslichen Umfeld wie z.B. der Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden etc.), der Ernährung (Aufnahme und Zubereitung der Nahrung etc.) und/oder der Mobilität (An- und Auskleiden, Gehen, Stehen etc.).

    Stationäre Hilfe zur Pflege innerhalb von Einrichtungen

    Ist eine ambulante Pflege nicht mehr möglich bzw. nicht ausreichend, können umfassende Hilfen zur Pflege und Versorgung innerhalb einer geeigneten Einrichtung erforderlich werden.

    Antragstellung

    Ein Anspruch auf Hilfen zur Pflege wird durch den Sozialhilfeträger erst geprüft, sobald diesem bekannt wird, dass die Voraussetzungen für die Hilfegewährung vorliegen. Eine rückwirkende Hilfe oder Schuldenübernahme ist nicht möglich. Ein Antrag auf Übernahme von ambulanten Hilfen zur Pflege ist daher unbedingt vor Beauftragung eines Pflegedienstes / Anschaffung von Pflegehilfsmitteln zu stellen. Ebenso ist die Übernahme von nicht durch eigene Mittel finanzierbaren Heimpflegekosten vor Abschluss eines Vertrages zur Heimaufnahme zu beantragen.

    Sozialhilfe erhält nicht, wer sich vor allem durch Einsatz seines Einkommen und seines Vermögens selbst helfen kann oder wer die erforderliche Leistung von anderen, insbesondere von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen erhält. Ansprüche gegen Dritte, hier vor allem gegenüber den Pflegekassen, dem Rententräger, örtlichen Wohngeldstellen und unterhaltspflichtigen Angehörigen, sind vorrangig vor der Inanspruchnahme von Sozialhilfeleistungen für Hilfen zur Pflege durchzusetzen. Jeder Hilfesuchende oder Hilfeempfänger bzw. dessen Bevollmächtigter muss bei der Klärung eines möglichen Leistungsanspruchs beim Sozialhilfeträger mitwirken (Antragsformular und eine Auflistung der einzureichenden Unterlagen).

    Info

    Die Adresse des Dienstgebäudes der stationären Hilfe zur Pflege lautet Neue Sülze 31. Foto: Hansestadt Lüneburg

    HanseCard

    Eine Karte, viele Vorteile

    Über die HanseCard

    Mit der HanseCard, die im Juli 2013 gestartet ist, möchte die Hansestadt Lüneburg gemeinsam mit der Gemeinde Adendorf sowie den Samtgemeinden Gellersen und Ostheide Kindern und Jugendlichen Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ermöglichen – unabhängig vom familiären Geldbeutel. Außerdem soll sie ein Anreiz für den Nachwuchs unter den Ehrenamtlichen sein.

    Kindern und Jugendlichen aus Familien, die im Dezember eines Jahres Sozialleistungen beziehen, wird die HanseCard automatisch zugesandt. Wem Leistungen erst später bewilligt werden oder wer Leistungen nach SGB II bezieht, der kann die HanseCard persönlich bei der Hansestadt Lüneburg (oder bei den teilnehmenden Gemeinden) beantragen. Außerdem können Jugendliche, die ein Ehrenamt ausüben, die HanseCard bekommen. Voraussetzung ist immer, dass die Jugendlichen in der Hansestadt Lüneburg, in der Gemeinde Adendorf, in der Samtgemeinde Gellersen oder in der Samtgemeinde Ostheide wohnen und dort auch gemeldet sind.

    Regeln für den Gebrauch

    Die HanseCard ist nicht übertragbar; sie darf ausschließlich von der Person genutzt werden, für die die Karte ausgestellt ist. Wer die Karte verliert, kann sich eine neue ausstellen lassen, muss diese aber bezahlen (derzeit 5 Euro). Wer eine Karte hat, weil die Familie Transferleistungen bezieht, muss sie im Rathaus zurückgeben, wenn sich die finanziellen Verhältnisse verbessert haben (Ende des Leistungsbezugs).

    Soziales in der Region

    im Landkreis und in der Hansestadt Lüneburg

    In einer Gesellschaft sind wir aufeinander angewiesen – auf die Unterstützung und Solidarität der anderen. Die Hansestadt und der Landkreis Lüneburg möchten ihren Bürgerinnen und Bürgern beratend zur Seite stehen, um in schwierigen Lebenssituationen zu helfen und zu informieren. 

    Jugendhilfe im Strafverfahren

    ehemals Jugendgerichtshilfe

    Du hast eine Straftat begangen?

    Du bist ein Jugendlicher zwischen 14 und 18 Jahren? Dann gilt für Dich automatisch das Jugendgerichtsgesetz (JGG). Wenn Du ein junger Volljähriger zwischen 18 und 21 Jahren bist, dann kommt es darauf an, wie Dich das Jugendgericht einschätzt. Auch wenn Du in anderen Lebensbereichen bereits als Erwachsener giltst (z.B. beim Wahlrecht), kann es sein, dass Du vom Gericht noch als Jugendlicher beurteilt wirst. In diesem Falle gilt auch für dich das JGG.

    Wichtig dabei ist, dass das JGG nicht die Strafe in den Vordergrund stellt, sondern ob Du einsiehst, dass Deine Tat unrecht war und ob Du dementsprechend bereit bist, Dich in Zukunft an die geltenden Gesetze zu halten.

    Was haben wir von der Jugendhilfe im Strafverfahren mit Deinem Verfahren zu tun?

    Die Jugendhilfe im Strafverfahren ist eine gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe des Jugendamtes; sie steht Dir zu und ist kostenlos. Unsere Aufgabe als Sozialarbeiter:innen ist es, Dich im Strafverfahren zu beraten und zu unterstützen.

    Das ist ein freiwilliges Angebot, das Du annehmen kannst, wenn Du möchtest, das du aber nicht annehmen musst.

    Was tun wir?

    Wir ermitteln nicht die Straftat! Das machen die Polizei und die Staatsanwaltschaft.
    Dafür sind wir in jeder Phase des Strafverfahrens, auf Wunsch, Ansprechpartner für Dich.

    Vor dem Verfahren informieren wir Dich unter anderem über dessen Ablauf und versuchen mit Dir herauszufinden, wie Du in Zukunft Straftaten vermeiden kannst, und ob wir möglicherweise Unterstützungsangebote vermitteln können.

    Während des Strafverfahrens versuchen wir dem Jugendgericht ein möglichst objektives Bild von Deiner bisherigen Entwicklung und Deiner aktuellen Lebenssituation zu geben, damit eine gerechte Beurteilung erfolgen kann.

    Nach dem Strafverfahren und Deiner möglichen Verurteilung, beraten und unterstützen wir Dich in lebenspraktischen Fragen, wenn Du es wünschst, und vermitteln die gerichtlichen Auflagen.

    Ansprechpartner:innen

    Unsere Zuständigkeiten sind nach den Anfangsbuchstaben der jeweiligen Nachnamen geordnet: