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    Klimaanpassung

    Wie können wir ein klimaresilientes Lüneburg gestalten?

    Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Lüneburg bereits heute spürbar. 

    Vermehrte Hitzetage, Starkregenereignisse und lange Trockenperioden stellen die Stadt vor große Herausforderungen. 

    Das Klimaanpassungskonzept der Hansestadt Lüneburg enthält eine detaillierte Analyse klimatischer Risiken und entwickelt zielgerichtete Strategien, um den Herausforderungen des Klimawandels wirksam zu begegnen.

    Mehr zu diesem Konzept zeigt unser Video.

    Gut zu wissen: Unterschied zwischen Klimaanpassung und Klimaschutz

    Klimaanpassung und Klimaschutz sind eng miteinander verknüpft, verfolgen jedoch unterschiedliche Strategien im Umgang mit dem Klimawandel. 

    Klimaschutz setzt darauf, die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen, indem Treibhausgase reduziert und die globale Erwärmung verlangsamt werden. 

    Klimaanpassung hingegen richtet den Fokus darauf, die Stadt widerstandsfähiger gegen die bereits eingetretenen oder erwartbaren Folgen des Klimawandels (wie Hitzeperioden, Starkregen oder Trockenzeiten) zu machen.  

    Nur durch das Zusammenspiel beider Ansätze – durch konsequenten Klimaschutz und gezielte Anpassungsmaßnahmen –  können Lebensqualität, wirtschaftliche Stabilität und langfristige Widerstandskraft erhalten werden.

    Informationen zum Klimaschutz in Lüneburg gibt es auf dieser Themenseite. 

    Die fünf Klimaanpassungsziele für Lüneburg 

    Schutz der Bevölkerung vor klimatischen Veränderungen und Extremwetterereignissen

    Geeignete Maßnahmen:

    • Prävention und Schutzmaßnahmen gegen Hitze und Starkregen
    • Förderung der individuellen Vorsorge und Anpassung
    Sicherstellung der Funktionsfähigkeit und Anpassung der städtischen Infrastruktur

    Geeignete Maßnahmen:

    • Klimaanpassung in der Planung und Pflege von Straßen, Gebäuden und anderen Infrastrukturen
    • Berücksichtigung von Starkregen und Hitze in der Stadtentwicklung
    Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen

    Geeignete Maßnahmen:

    • Schutz der Biodiversität und Anpassung der städtischen Grünflächen an neue Klimabedingungen
    • Schutz von Wäldern, Gewässern und Boden
    Förderung der gesellschaftlichen Resilienz und des gemeinschaftlichen Handelns

    Geeignete Maßnahmen:

    • Sensibilisierung der Bevölkerung und der Akteur:innen für Klimarisiken
    • Unterstützung der Selbsthilfefähigkeit und des gemeinsamen Engagements
    Anpassung der Verwaltung und Verankerung der Klimaanpassung als Querschnittsaufgabe
    • Integration der Klimaanpassung in alle relevanten Planungen und Prozesse der Stadtverwaltung
    • Förderung der internen und externen Zusammenarbeit

    Förderung durch das BMUKN

    Die Hansestadt Lüneburg wird im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert. Projektträgerin ist die Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG).

    Nach der erfolgreichen Erarbeitung des Klimaanpassungskonzepts im Förderschwerpunkt A.1 befindet sich die Hansestadt nun in der Folgeförderung A.2 – Umsetzung eines integrierten Klimaanpassungskonzepts. Ziel ist es, die im Konzept erarbeiteten Maßnahmen in die Praxis zu überführen und ein begleitendes Monitoring- und Evaluierungssystem weiterzuentwickeln.

    Grundlage dafür ist die Analyse der erwartbaren Klimafolgen in verschiedenen Szenarien auf Basis von Klimamodellen. Dabei wird auch die Verbindung zu den globalen Nachhaltigkeitszielen berücksichtigt. 

    Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit relevanten Akteur:innen aus Verwaltung, Stadtgesellschaft und Fachöffentlichkeit.

    Projektdaten

    Titel des Vorhabens: DAS A.2: Umsetzung eines integrierten Klimaanpassungskonzepts in der Hansestadt Lüneburg

    Förderkennzeichen: 67 DAA00652

    Förderprogramm: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels

    Förderschwerpunkt: A.2 Umsetzungsvorhaben (Anschlussvorhaben)

    Laufzeit: 01.06.2025 – 31.05.2028