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    Stadtklimaanalyse

    Klimawandel im Blick 

    Wie ist es um das Klima in der Stadt Lüneburg und im Umland bestellt? Wie wirken sich klimatische Besonderheiten und räumliche Bedingungen im Stadtgebiet aufeinander aus und worauf ist bei laufenden und künftigen Bauvorhaben auch mit Blick auf den Klimawandel zu achten? Antworten auf diese Fragen gibt das Klimagutachten, das das Büro Geo-Net Umweltconsulting GmbH aus Hannover im Auftrag des Rates für die Hansestadt erstellt hat.

    Um noch detailliertere Aussagen machen zu können, wurde die Klimaanalyse von 2019 im November 2022 auf Grundlage eines genaueren Rasters vertieft und aktualisiert (pdf-Version als Download). Der Fokus lag dabei auf besonders vulnerablen Einrichtungen, sprich auf Kindergärten, Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Schulen.

    Grundlage

    Grundlage des Gutachtens sind Informationen etwa über die Topographie der Stadt, den Versiegelungsgrad, die Gebäudehöhen, die vorhandenen Grünflächen und meteorologische Besonderheiten. Der Gutachter, Diplom-Geograph Peter Trute, von Geo-Net, hatte in den öffentlichen Beratungen das Vorgehen bei der Erstellung des Gutachtens erläutert, die Ergebnisse der Stadtklimaanalyse sowie die damit verbundenen Empfehlungen für die Hansestadt dargestellt.

    Untersuchungen

    Besondere Aufmerksamkeit widmet das Gutachten dabei dem Effekt der „Städtischen Wärmeinseln“. Dabei geht es um die Frage, wie sich sommerliche Hochdruckwetterlagen auf verdichtete Gebiete auswirken - mit Blick auf die Temperaturen und die sogenannten bioklimatische Belastungen für die Bewohnerinnen und Bewohner.

    Die Stadtklimaanalyse untersucht außerdem die Wechselwirkung zwischen der städtischen Bebauung einerseits und den Grünflächen als  Ausgleichsraum andererseits. So wurde in dem Klimagutachten für Lüneburg unter anderem identifiziert, wie die einzelnen Wohnquartiere mit Kaltluft versorgt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Flussauen und die Ufer der Ilmenau.  

    Ziel

    Ziel der Klimaanalyse ist es, die städtebauliche Entwicklung klimagerecht umzusetzen. Das Gutachten schlägt hier für Lüneburg diverse Maßnahmen vor, darunter die Entsiegelung von Wege- und Parkplatzflächen, eine Erhöhung des Grünanteils in hitzebelasteten Gebäudeblöcken sowie Dach- und Fassadenbegrünung.

    Aktualisierung der Klimaanalyse im November 2022
    pdf
    Aktualisierung der Klimaanalyse Lüneburg mit beispielhaften Steckbriefen für vulnerable Einrichtungen
    (November 2022)
    (pdf / 15.97 MB)
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    Karte Kaltluftproduktion
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    Karte Windgeschwindigkeit
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    Karte Kaltluftvolumenstrom
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    Karte Wärmebelastung am Tage (PET)
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    Karte Klimaanalyse Nacht
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    Klimaanalyse von 2019
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    Stadtklimaanalyse Abschlussbericht
    (pdf / 13.32 MB)
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    Klimaanalysekarte Tagsituation
    (pdf / 25.94 MB)
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    Planungshinweiskarte Tagsituation
    (pdf / 16.95 MB)
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    Klimanalysekarte Nachtsituation
    (pdf / 21.53 MB)
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    Planungshinweiskarte Nachtsituation
    (pdf / 20.98 MB)
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    pdf
    Anhänge zur Stadtklimaanalyse
    (pdf / 22.83 MB)
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    Info

    Welche Bereiche in Lüneburg sind von Hitze betroffen und wo sind wichtige Kaltluftschneisen? Auskunft dazu gibt die neue Klimaanalyse für die Hansestadt. Quelle: Geo-Net Umweltconsulting GmbH

    Eneuerbare Energien

    Strom und Wärmeversorgung 

    Der Landkreis Lüneburg ist bestrebt eine 100% Erneuerbare Energie Region zu werden und unterstützt damit die beschlossene Energiewende. Die Leitstudie der Leuphana Universität zeigt auf, wie der Energiebedarf erfolgreich durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Um die Potentiale der Windenergie zu nutzen und den Ausbau zu steuern, erarbeitet der Landkreis zurzeit Vorrangflächen für die Windenergieerzeugung. Im Bereich Wärmeversorgung sind die größten Einsparpotentiale vorhanden, jedoch ist hier die Umstellung auf regenerative Energien besonders anspruchsvoll. 

    Die Hansestadt Lüneburg unterstützt die Bürger:innen, auf erneuerbare Energien umzusteigen. 

    Energiemonitor

    Erzeugung und Verbrauch

    Energieportal

    Potentiale der erneuerbaren Energien im Landkreis

    Das Energie-Portal bietet einen Überblick über alle größeren Energieanlagen und Klimaschutzprojekte in den Kommunen. Neben den Strom- und Wärmenetzen ist der virtuellen Karte auch zu entnehmen, wo sich erneuerbare Energien aus Sonne, Bodenwärme und Wind vor Ort besonders gut nutzen lassen. Ebenso werden die im Mobilitätsbereich bestehenden Angebote des ÖPNV und des Radverkehrs bis hin zu E-Tankstellen und Carsharing dargestellt. Wer sich beraten lassen möchte, findet außerdem verschiedene Energieberatungsstellen