Bürger:innenrat
Beteiligungsformat der Hansestadt Lüneburg
Ein Bürger:innenrat bringt Menschen aus allen Ecken der Stadt zusammen, die sonst vielleicht nie miteinander ins Gespräch kommen würden. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit einem wichtigen Thema für unsere Stadt. Sie hören Expert:innen, diskutieren, tauschen sich aus – und entwickeln konkrete Empfehlungen für die Politik.
Einmal jährlich tagt in Lüneburg ein neuer Bürger:innenrat zu einem eigenen Thema.

Ablauf des Beteiligungsformates: Von der Themenfindung bis zum Bürgergutachten.
Grafik: Hansestadt Lüneburg / Illustration: Britta Ullrich
Bürger:innenrat 2026 beschäftigt sich mit dem Kurpark
Der Rat der Hansestadt hat entschieden: Der Bürger:innenrat 2026 wird sich mit dem Thema Kurpark beschäftigen.
In den kommenden Wochen erfolgt die Zusammensetzung des Bürger:innenrates 2026 – mehr Details dazu gibt es unter FAQ zum Bürger:innenrat.
Hansestadt Lüneburg
Bürger:innenbeteiligung
Dr. Eva Kern
+49 4131 309-3169
E-Mail senden
FAQ zum Bürger:innenrat
Fragen zur Teilnahme
Bis zum genannten Stichtag haben alle Angeschriebenen die Möglichkeit, sich im Rathaus bei Koordinatorin Eva Kern zurückzumelden. Die Teilnahme ist freiwillig – es besteht keine Verpflichtung, mitzumachen.
Aus allen Rückmeldungen werden 30 Personen ausgewählt, die den Bürger:innenrat bilden.
Es werden keine Vorkenntnisse benötigt, um teilzunehmen.
Teilnehmende erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Diese liegt (einschließlich der Fahrtkosten) bei 35,00€ je Sitzung. Auch eine Unterstützung für Kinderbetreuung oder die Pflege Angehöriger ist möglich.
600 Adressen wurden zufällig aus dem Lüneburger Melderegister gelost. Dabei wird darauf geachtet, dass die Adressen entsprechend den Einwohnenden auf die Postleitzahl-Gebiete und Geschlechter verteilt sind.
Die 600 Personen erhalten eine Einladung per Post. Bei Interesse können sie antworten und einen Fragebogen zu sich ausfüllen. Durch die zusätzlichen Infos (wie: Leben Kinder im Haushalt? Welcher Bildungsabschluss? Migrationsgeschichte?) soll der Bürger:innenrat die Gesellschaft Lüneburgs möglichst repräsentativ abbilden.
Die Melderegisterauskunft zur Etablierung eines Bürger:innenrates ist gegeben, denn sie dient der Beratung und Unterstützung der direkt gewählten Abgeordneten und somit der Ergänzung der repräsentativen Demokratie, was ein öffentliches Interesse begründet.
Demnach ist § 46 Abs. 1 Satz 1 Bundesmeldegesetz: „Eine Melderegisterauskunft über eine Vielzahl nicht namentlich bezeichneter Personen (Gruppenauskunft) darf nur erteilt werden, wenn sie im öffentlichen Interesse liegt.“ zutreffend.
Nicht dem Bürger:innenrat angehören dürfen
- Mandatsträger:innen auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene (zum Beispiel Mitglieder des Rates der Hansestadt Lüneburg),
- Mitarbeitende der Lüneburger Stadtverwaltung
- sowie Expert:innen und Moderator:innen des Bürger:innenrates.
Aus organisatorischen Gründen ist es nicht möglich, direkt bei der zufälligen Auswahl aus dem Melderegister festzustellen, ob eines der genannten Kriterien auf die ausgewählten Personen zutrifft. Diejenigen, die ihr Interesse an einer Teilnahme bekunden, erhalten im zweiten Schritt einen Fragebogen. Auf diesem wird unter anderem erfragt, ob die angeschriebene Person zu einer der oben genannten Gruppen gehört. Ist dies der Fall, dann ist eine Teilnahme am Bürger:innenrat leider nicht möglich.
Für den Bürger:innenrat in Lüneburg kann man sich nicht bewerben. Wer mitmachen kann, entscheidet das Los. Die Einladung ist nicht übertragbar.
Wer den Bürger:innenrat bildet, entscheidet sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren.
Allgemeine Fragen zum Bürger:innenrat
Ein Bürger:innenrat ist eine Gruppe von zufällig ausgewählten Personen, die zusammenkommen, um gemeinsam wichtige Themen oder politische Fragen zu diskutieren. Sie hören Expert:innen an und erarbeiten Empfehlungen oder Vorschläge für den Stadtrat. Dies soll sicherstellen, dass die Meinungen und Ideen der Bevölkerung in politische Entscheidungen einfließen.
Bürger:innenräte bringen viele verschiedene Meinungen zusammen und können so politische Entscheidungen unter Umständen fairer machen. Außerdem sollen Bürger:innenräte dazu beitragen, dass die Menschen mehr Vertrauen in die Politik haben.
Auch in anderen Kommunen in Deutschland tagen Bürger:innenräte. Berichte sowie weitere Informationen finden sich z. B. hier.
Der Verein Zukunftsrat Lüneburg beschäftigte sich schon länger mit der Idee, Bürger:innenräte in Lüneburg einzuführen. Ende 2021 stellte die SPD einen Antrag dafür im Stadtrat. Hier wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu gründen, die sich um die Einführung von Bürger:innenräten in Lüneburg kümmert.
In dieser Gruppe arbeiten Menschen aus verschiedenen politischen Fraktionen, dem Zukunftsrat und der Stadtverwaltung zusammen. Sie wollen herausfinden, wie Bürger:innenräte funktionieren können und wie viel Geld dafür gebraucht wird. Nach einigen Treffen haben sie vorgeschlagen, zuerst einen kleinen Test mit einem Bürger:innenrat zu machen, um zu sehen, ob das gut klappt.
Der Testlauf war erfolgreich. Im September 2024 hat der Rat der Hansestadt Lüneburg entschieden, dass künftig einmal jährlich ein Bürger:innenrat tagen soll.
Die kommenden Bürger:innenräte treffen sich bis zu sechsmal. Wie viele Sitzungen stattfinden, hängt vom Thema, über das gesprochen wird, ab. Das erfahren die Teilnehmenden mit der Einladung.
Die Sitzungen haben Workshop-Charakter: mal wird mit der gesamten Gruppe diskutiert, mal in kleinen Arbeitsgruppen zusammengesessen. Alle Treffen werden von einer Moderation begleitet.
Der Bürger:innenrat tagt nicht-öffentlich.
Bürger:innenräte und Stadträte haben unterschiedliche Funktionen und Zusammensetzungen.
Bürger:innenräte ...
- ... bestehen aus einer zufällig ausgewählten Gruppe von Bürger:innen, die ein Thema diskutiert und dazu Empfehlungen erarbeiten.
- ... arbeiten über einen überschaubaren Zeitraum von mehreren Monaten.
- ... arbeiten in Workshops, Kleingruppen und mit unterschiedlichen Methoden.
- ... repräsentieren verschiedene Perspektiven der Bevölkerung.
- ... sind eher beratend tätig und geben Empfehlungen ab.
- ... treffen keine Entscheidungen: Die Mitglieder sind nicht politisch gewählt, sondern zufällig ausgelost.
Stadträte ...
- ... sind politisch gewählte Gremien: Mitglieder des Stadtrates werden bei Kommunalwahlen von den Bürger:innen gewählt. Die Wahlen finden alle fünf Jahre statt.
- ... repräsentieren die Bevölkerung in der Kommunalpolitik und treffen Entscheidungen für die Stadt.
- ... besprechen viele verschiedene Themen und fassen dazu Beschlüsse. In Lüneburg tagt der Stadtrat durchschnittlich einmal im Monat.
Die Unterschiede liegen also in der Auswahl und Funktion der Mitglieder, in der Arbeitsweise sowie den Zuständigkeiten und Befugnissen, die diesen Gremien zugewiesen sind.
Die 600 Adressen wurden so gewählt, dass sie die Bevölkerung der Stadt gut vertreten. In anderen Städten haben ungefähr 5 von 100 Personen, die eingeladen wurden, geantwortet. Deshalb wurden insgesamt 600 Einladungen verschickt, um die 30 Plätze im Bürger:innenrat zu besetzen.
Wir möchten sicherstellen, dass Menschen aus verschiedenen Altersgruppen, mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund, mit Kindern und ohne Kinder und aus verschiedenen Bereichen der Stadt zusammenkommen, um zu diskutieren.
Der Einladung lag ein Fragebogen bei, auf dem Angaben zu Geschlecht, Alter, Wohnort in Lüneburg, Bildungsabschluss, Kindern im Haushalt, Bildungsabschluss und Migrationsgeschichte gemacht werden konnten.
Das Ziel ist, dass bestimmte Kriterien erfüllt werden, wenn Menschen ausgewählt werden. Die Gewichtung der Kriterien entspricht den Zahlen, die aktuelle Statistiken für Lüneburg beziehungsweise Niedersachsen ermittelt haben.
Hansestadt Lüneburg
Bürger:innenbeteiligung
Dr. Eva Kern
+49 4131 309-3169
E-Mail senden
Rückblick
Themen und Ergebnisse der Bürger:innenräte
Die Ergebnisse eines Bürger:innenrats lassen sich nicht einfach in Zahlen messen, weil Empfehlungen laufenden Planungen gegenübergestellt werden: Können sie einfließen? Oder braucht es erst politische Entscheidungen? Das ist ein mehrjähriger Prozess, weil Planung, Beteiligung und Finanzierung Zeit brauchen.
Bürger:innenrat 2025

Foto: Hansestadt Lüneburg
Der Bürger:innenrat 2025 hat sich mit dem Thema „Konsumfreie Orte für Kinder in der Innenstadt“ beschäftigt. Die erarbeiteten Vorschläge sind in ein Bürgergutachten eingeflossen, das im Februar 2026 dem Rat der Hansestadt übergeben wurde.
Das Bürgergutachten 2025 steht hier zum Download bereit.
Zum Bürgergutachten 2025 hat die Hansestadt Lüneburg außerdem mittels KI einen Podcast zum Hören erstellt, der die Ergebnisse in einem lockeren Dialog zusammenfast. Zum Podcast
Die Empfehlungen und Vorschläge aus dem Gutachten in Kurzfassung:
Der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 empfiehlt, den Wandrahmpark in Kooperation mit dem Museum Lüneburg zu einem attraktiven Freizeitort aufzuwerten.
Der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 empfiehlt, vorhandene Räumlichkeiten zu nutzen, dort kostenfrei Spielangebote für Kinder von 0 bis 12 Jahren anzubieten und das vorhandene Angebot finanziell zu unterstützen.
Der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 empfiehlt eine Aktionsfläche / Aufenthaltsort an der „Neuen Sülze“ für die Jugendlichen ergänzend zum Jugendzentrum „Haus der Jugend“ im Vierortenhaus.
Der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 empfiehlt die Einrichtung eines Spielplatzes am Schrangenplatz für Kinder bis ca. 10 Jahre
Die Verwaltung begrüßt die Empfehlung des Bürger:innenrats. Ein Spiel- und Begegnungsplatz am Schrangenplatz passt gut zu den Zielen, konsumfreie Aufenthaltsbereiche zu stärken und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu erhöhen. Die Anregungen fließen in die weiteren Planungen ein.
Für die Umsetzung müssen zunächst finanzielle Mittel bereitgestellt werden, weshalb es sich um einen mehrjährigen Prozess handelt. Da das Projekt noch am Anfang steht, wurde dem aktuellen Pächter des Pavillons eine Verlängerung der Pachtzeit angeboten. Nach deren Ablauf ist ein Rückbau vorgesehen, um die Umgestaltung zu ermöglichen. Der Pavillon befindet sich in Privatbesitz; zu Eigentums- oder Vertragsfragen kann die Verwaltung daher keine Angaben machen.
Der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 empfiehlt, in der gesamten Innenstadt viele kleine Maßnahmen für niederschwellige Bewegungsmöglichkeiten für Kinder zu installieren.
Der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 empfiehlt die Einrichtung eines mobilen Bauwagens, als flexiblen konsumfreien Treffpunkt für alle Altersklassen an Plätzen in der Innenstadt.
Der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 empfiehlt die Bereitstellung von Spielekisten an mehreren Orten in der Innenstadt, die bei Bedarf ausgeliehen werden können.
Der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 empfiehlt, ein selbstorganisiertes Jugendcafé einzurichten, in dem Jugendliche (von 12-17 Jahren) ihre Freizeit konsumfrei verbringen können, ohne dauerhaft unter Beaufsichtigung zu stehen.
Der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 empfiehlt die Einrichtung eines Jugend-Innovations- und Bildungshubs, in dem Jugendliche und junge Erwachsene konsumfrei ihre Interessen entdecken, Zukunftskompetenzen entwickeln und berufliche Orientierung erhalten – in enger Kooperation mit Wirtschaft, jungen Unternehmer:innen, Leuphana, Schulen und lokalen Vereinen.
Zur Unterstützung der Empfehlungen schlägt der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 vor, eine digitale und analoge Informationskampagne umzusetzen, die Angebote für Kinder und Jugendliche sichtbar macht und Teilhabe stärkt.
Erste Punkte wurden bereits aufgegriffen: Hinweise auf kinderfreundliche Orte fließen in die aktuellen Planungen für das neue Wegeleitsystem ein, die Website www.junges‑lueneburg.de wurde in der Zwischenzeit überarbeitet und kontinuierlich optimiert. Weitere Ideen aus der Empfehlung werden aufgenommen und in die laufenden Überlegungen integriert.
Zur Unterstützung der Empfehlungen schlägt der Lüneburger Bürger:innenrat 2025 vor, Kooperationen mit Wirtschaft, Vereinen, Hochschulen, Kunst, Soziale Arbeit, Handwerk, Jugendinitiativen und zivilgesellschaftlichen Gruppen frühzeitiger, aktiver und strategischer einzugehen.
Testlauf: Bürger:innenrat 2023/2024

Beim Testlauf des Bürger:innenrates, der sich mit dem Glockenhaus beschäftigte, erarbeiteten 30 zufällig ausgewählte Lüneburger:innen gemeinsam Empfehlungen.
Das Ergebnis des Testlaufs ist ein Bürgergutachten zur künftigen Nutzung des Glockenhauses.
Das Gutachten steht hier als PDF zum Download bereit.
Die Empfehlungen und Vorschläge aus dem Gutachten in Kurzfassung:
Der Bürger:innenrat der Stadt Lüneburg empfiehlt die Erstellung eines vollumfänglichen Sanierungskonzepts für das gesamte Glockenhaus.
Die Empfehlung des Bürger:innenrats haben dazu geführt, dass sich die Stadt erneut und vertieft mit der zukünftigen Nutzung und Revitalisierung des Gebäudes befasst hat. In diesem Zuge wurde ein Antrag im Förderprogramm Resiliente Innenstädte eingereicht.
Der Antrag umfasst die „Revitalisierung des Saals im Lüneburger Glockenhaus“ und greift zentrale Punkte der BR‑Empfehlung auf – darunter die Modernisierung des Saals, der Veranstaltungstechnik, der Beleuchtung sowie der Küchen‑ und Tresenbereiche und den möglichen Einbau einer Bühne. Damit ist ein wichtiger Schritt erfolgt, um die im Bürgerrat formulierten Impulse in konkrete Maßnahmen zu überführen. Aktuell wird der Antrag durch die NBank geprüft.
Bereits saniert wurden die Toiletten im Glockenhaus.
Der Bürger:innenrat der Stadt Lüneburg empfiehlt die Einrichtung einer projektbezogenen „Koordinationsstelle Glockenhaus“ mit Kompetenzen und Befugnissen zur Umsetzung der Empfehlungen des Bürger:innenrates
Da sich das Glockenhaus derzeit in Modernisierungsmaßnahmen befindet, liegt die operative Koordination momentan beim Bereich Gebäudewirtschaft. Vor der Schließung des Hauses gab es bereits eine zuständige Person für die Raumvergabe; diese Struktur kann wieder aufgenommen werden, sobald das Gebäude vollständig geöffnet ist und auch externe Akteur:innen es wieder nutzen können.
Unter den aktuellen Bedingungen einer laufenden Baustelle wäre eine zusätzliche Koordinationsstelle jedoch nicht sinnvoll. Sobald der reguläre Betrieb wieder möglich ist, wird die Ansprechbarkeit wieder klarer und transparenter organisiert.
Der Bürger:innenrat empfiehlt der Stadt die Ausweitung der bestehenden Öffentlichkeitsarbeit für das Glockenhaus. Ziel ist die Veränderung des Marketingansatzes zur Steigerung der Bekanntheit, um Informationen und Werbung über das Haus zu verbreiten sowie Vernetzungen und Nutzung leichter zu ermöglichen.
Eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit macht Sinn, wenn die Baustellen im Glockenhaus abgeschlossen sind und das Haus vollumfänglich genutzt werden kann. Wenn Veranstaltungen im Glockenhaus stattfinden, werden diese umfangreich über die städtischen Kanäle, Presse, Plakate u. ä. beworben.
Der Bürger:innenrat der Stadt Lüneburg empfiehlt, das Glockenhaus wieder zu eröffnen, um es für eine kurzfristige Nutzung zugänglich zu machen.
Beim Glockenhaus wurden bereits erste Anregungen aufgegriffen:
- Kulturveranstaltungen wie der Luna Music Club finden statt,
- die Toiletten sind saniert
- und ein Förderantrag für den unteren Saal ist gestellt.
Gleichzeitig bleibt das Gebäude eine Baustelle, weshalb noch nicht alles möglich ist.
Der Bürger:innenrat der Stadt Lüneburg empfiehlt, das Glockenhaus für Vereine zu öffnen.
Die Empfehlung, das Glockenhaus künftig wieder für Vereine zu öffnen, bestätigt die bisherige Nutzungspraxis vor der Schließung des Hauses. Aktuell befindet sich das Gebäude jedoch in Modernisierungsmaßnahmen, sodass die städtischen Bereiche, die das Glockenhaus für Gremiensitzungen oder Kulturveranstaltungen nutzen, flexibler ausweichen können als externe Einzelveranstalter. Sobald das Haus vollständig saniert und wieder regulär geöffnet ist, werden auch Vereine erneut mitgedacht und berücksichtigt. Die Öffnung für nicht‑städtische Akteur:innen ist ausdrücklich vorgesehen, sobald der Betrieb wieder verlässlich möglich ist.
Der Bürger:innenrat empfiehlt, das Glockenhaus in Lüneburg zeitnah der Öffentlichkeit für kulturelle Angebote zur Verfügung zu stellen.
Die Kulturelle Nutzung passiert zum Beispiel seit September 2024 durch den Luna Music Club.
Hansestadt Lüneburg
Bürger:innenbeteiligung
Dr. Eva Kern
+49 4131 309-3169
E-Mail senden