Altstadt
Ein Schmuckkästchen im Herzen Lüneburgs
Das mittelalterliche Flair, die kleinen verwinkelten Gassen, die verwunschenen Hinterhöfe und zum Teil liebevoll restaurierten historischen Gebäude verleihen der Lüneburger Altstadt einen besonderen Charme.
Am südlichen Rand der Altstadt liegt das Kompetenz- und Hilfezentrum "SalinO", das Kontakte zu sozialen Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil pflegt.
Die Altstadt befindet sich zentral in Lüneburg und wird umschlossen von acht Stadtteilen: Kreideberg, Goseburg-Zeltberg und Lüne-Moorfeld im Norden, Schützenplatz im Osten, Kaltenmoor und Rotes Feld im Süden sowie Mittelfeld und Weststadt im Westen.


Ein Anblick, der Tourist:innen und Einheimische gleichermaßen verzückt: Lüneburgs westliche Altstadt.
Foto: Hansestadt Lüneburg
(M)Ein Blick auf die Altstadt
Klaus Niclas über historische Bausubstanz und lebendige Geschichte
Gästeführer in Lüneburg: Klaus Niclas
Ich bin Klaus Niclas, seit 1998 Lüneburger und seit 2006 als selbständiger Gästeführer in Lüneburg und dem Umland tätig.
Ich lebe in Lüneburgs Weststadt und habe als Hobby ein zweites Zuhause, unseren Wohnwagen, mit dem wir leidenschaftlich gerne unsere Heimat und Europa durchstreifen.
Das Besondere an meinem Stadtteil
Die Altstadt ist mein Revier, durch das ich fast täglich Gäste begleite und wo ich das Jahr hindurch auf den Straßen unterwegs bin. Ich bin mit meinem Fahrrad dort regelmäßig anzutreffen.
Es ist ein Ort der lebendigen Geschichte, ohne museal zu sein. Die historische Bausubstanz bewahrt ein menschliches Maß und macht das Wohlfühlen leicht. Und es ist DER Treffpunkt in unserer Stadt, ein wunderbarer Raum für Begegnungen.
Tipps für einen Besuch
Mein persönlichen Lieblingsorte sind die Große Ratsstube im Lüneburger Rathaus und der Wasserturm:
- In der Großen Ratsstube verbinden sich auf für mich einmalige Weise Politik, Religion und Philosophie in den Meisterwerken von Daniel Freese und Albert von Soest. Als könne man einem Ratsmitglied des 16 Jahrhunderts in den Kopf schauen, und dazu einfach wunderschön. Lüneburg von seiner besten Seite.
- Der Wasserturm bietet Aus- und Weitblick. 56 Meter hoch auf der Plattform stehen, Kopf hoch, durchatmen und im Abstieg den Horizont erweitern. Das geht dort sehr gut.

Zeitfenster
Der Lüneburger Marktplatz im Jahr 1974

1974: Auf dem Marktplatz wird selbstverständlich noch geparkt, bis Ende des Jahres 1974. Nachgedacht wird bereits damals über einen „Zubringer-Service“ (heute: Shuttle-Bus) von den Sülzwiesen ins Zentrum.
Archivfoto: Stadtarchiv Lüneburg/mac



