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    Kreideberg

    Der Stadtteil mit der zweithöchsten Bevölkerungszahl

    Der Stadtteil Kreideberg ist nach Kaltenmoor der Stadtteil mit der zweithöchsten Bevölkerungszahl: Rund 7.800 Menschen leben dort. 

    Im Stadtteil Kreideberg befinden sich der gleichnamige Kreidebergsee sowie der Michaelis-Friedhof. Begrenzt wird der Kreideberg im Osten durch die Hamburger Straße, im Westen durch die Straße "Am Wienebütteler Weg".

    Für die Stadtteile Kreideberg und Ochtmissen gibt es das gemeinsame Stadtteil- und Gemeindehaus "KredO" an der Neuhauser Straße.

    Der Stadtteil Kreideberg liegt im Nordwesten der Stadt Lüneburg zwischen den Stadtteilen Weststadt, Ochtmissen, Goseburg-Zeltberg und Altstadt

    Info

    Charakteristisch für den Stadtteil Kreideberg ist der gleichnamige Kreidebergsee. Der bis zu 30 Meter tiefe See ist aus einem ehemaligen Kalk- und Gipsabbaugebiet entstanden und ein Natur- und Erholungsraum mitten in der Stadt. 
    Foto: Hansestadt Lüneburg

    (M)Ein Blick auf den Kreideberg

    Hartmut Merten über den "Wäscheklammer"-Kirchturm und ein kleines Paradies

    Pastor am Kreideberg: Hartmut Merten

    Verbindung zum Kreideberg: Der Stadtteil Kreideberg bildet mit Ochtmissen und Zeltberg/ Goseburg den Bereich der evangelisch-lutherischen Christus-Kirchengemeinde. Auf dem Kreideberg steht unsere Pauluskirche, mein "Arbeitsplatz". Hier wurden meine drei Söhne konfirmiert. Daneben wohne ich. 

    Hobbys: Musik (zurzeit leider mehr passiv als aktiv), zudem bewege ich mich gern im Freien: auf dem Fahrrad und in der Luft.

    Das Besondere an meinem Stadtteil

    Der Stadtteil entstand seit den 1960er Jahren. Neben Ein- und Mehrfamilienhäusern wurden für die Familien auch Kitas und Schulen gebaut. Die ehemalige Christiani-Schule und heutige IGS macht den Kreideberg auch für junge Menschen von außerhalb zu einem Lernort fürs Leben. Ein Wahrzeichen ist der Kirchturm, von  älteren Bewohnerinnen und Bewohnern aufgrund seiner charakteristischen Form gern "Wäscheklammer" genannt.  

    Tipps für einen Besuch

    Wer sich von der Innenstadt aus auf den Weg Richtung Norden macht, sollte die Route über den Kreidebergsee wählen - ein kleines Paradies. Mit fünf Kolonien ist der Kreideberg zudem der Stadtteil mit den meisten Kleingartenvereinen. Sie stehen für die Pflege der Natur, Biodiversität und nicht zuletzt soziales Miteinander. Was den Kreideberg liebenswert macht, sind eben vor allem seine Menschen. Viele von ihnen trifft man früher oder später auf dem neu gestalteten Thorner Markt. Oder ringsumher in den Geschäften. Mein Tipp: Der Wochenmarkt am Donnerstagvormittag.

    Das hat sich verändert

    Seit der Bebauung des Kreidebergs ist längst ein Generationenwechsel im Gange. Neben älteren Menschen leben wieder mehr jüngere Männer und Frauen, auch Kinder und Jugendliche im Stadtteil. 

    Seit 2011 arbeiten die Hansestadt Lüneburg, der Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen sowie die Kirchengemeinde im Stadtteil- und Gemeindehaus zusammen. Das KredO-Motto lautet: "Leben gelingt gemeinsam".

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    Blick aus der Luft auf den Kreidebergsee und den Stadtteil
    Der Kreidebergsee im Sonnenuntergang
    Blick von oben auf den Thorner Platz
    Blick über die Pauluskirche zum Thorner Platz
    Die neue Aussichtsplattform am Kreidebergsee

    Zeitfenster

    Blick auf den Turm der Pauluskirche im Jahr 1973 

    Info

    1973: Blick von der Thorner auf die Neuhauser Straße und die berühmte Wäscheklammer, den Turm der 1971 eingeweihten Pauluskirche. Der Lüneburger Architekt (und spätere LSK-Präsident) Gerd Meyer-Eggers hat sie entworfen. 
    Archivfoto: Stadtarchiv Lüneburg/mac