Schützenplatz
Wo sich Straße und Schiene treffen
Mit der Bleckeder Landstraße und der Dahlenburger Landstraße verlaufen zwei Lüneburger Hauptverkehrsachsen durch diesen Stadtteil. Auch der Lüneburger Bahnhof befindet sich dort.
Ein offener Treffpunkt für alle Menschen aus den Stadtteilen Schützenplatz und Neu Hagen ist das HaLo (Haus Lossiusstraße).
Der Stadtteil Schützenplatz befindet sich inmitten des Lüneburger Stadtgebiets, im Osten angrenzend an die Altstadt. Umgeben wird Schützenplatz außerdem von den Stadtteilen Lüne-Moorfeld im Norden, Neu Hagen im Osten, Kaltenmoor im Süden und Rotes Feld im Westen.


Die Kulturbäckerei im Stadtteil Schützenplatz ist ein lebendiges Zentrum für Kunst und Kultur.
Foto: Joachim Neß
(M)Ein Blick auf den Schützenplatz
Luca Windolph über schrullige Vorgärten und kreative Angebote

Bewohnerin: Luca Windolph
Ich bin selbstständig und einer der beiden Köpfe hinter einem Lüneburger Kaffee-Unternehmen. Zudem bin ich (noch) Masterstudentin am Centre for Sustainability Management der Leuphana Universität. Nebenberuflich jobbe ich seit vielen Jahren an einem Kaffeestand beim Lüneburger Wochenmarkt.
Hobbys: Analoge Fotografie und die Fotoentwicklung in der Dunkelkammer, Rennrad fahren, Tischtennis spielen, gärtnern, snowboarden, segeln, Kaffee kochen auf dem Wochenmarkt.
Das Besondere an meinem Stadtteil
Das Besondere an meinem Stadtteil ist, dass er für Lüneburg aus meiner Sicht recht divers ist, was die Häuser und das Stadtbild betreffen: von Einfamilienhäusern mit Pools, Rasenmährobotern oder Hühnern bis hin zu mehrstöckigen Altbau- und Neubauhäusern.
Besonders schön machen unseren Stadtteil für mich die vielen kleinen, bunten, liebevoll gestalteten, teils schrulligen, teils geschmackvoll verwilderten Vorgärten.
Tipps für einen Besuch
Mein Ausflugtipp wäre es, einen Abendspaziergang durch die kleinen Straßen zu machen und die unterschiedlichen Vorgärten anzugucken. Es gibt viel zu entdecken. Außerdem haben wir bei uns die Kulturbäckerei, wo es viele Kulturveranstaltungen und Kunstateliers gibt. Zudem gibt es hier diverse kreative Kursangebote (auch für Kinder).
Meinen persönlichen Lieblingsort im Viertel habe ich erst vor kurzem bei einem Spaziergang entdeckt. Es ist der Fuß- und Radfahrerweg, der parallel zu den Schienen und dem Meisterweg an der Stadtviertelgrenze verläuft. Der Weg ist wie eine kleine Allee. Südlich kommt eine Pferdekoppel und nördlich des Weges ist eine Kleingartenkolonie. Ein sehr ruhiger Ort, an dem man das Gefühl hat, schon weit aus der Stadt raus zu sein.
Zeitfenster
Blick von oben auf den Schützenplatz im Jahr 1990

1990: Bleckeder und Dahlenburger Landstraße sind die beiden großen Tangenten des Stadtteils, der an die Theodor-Körner-Kaserne grenzt und auch den Bahnhof umfasst.
Archivfoto: Stadtarchiv Lüneburg/Silvester Dammann



