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    Kaltenmoor

    Lüneburgs bevölkerungsreichster Stadtteil

    Die Großsiedlung Kaltenmoor entstand zwischen 1966 und 1975 als Demonstrativbauvorhaben im Sinne der „autogerechten Stadt“. Die Siedlungsstruktur mit Hochhäusern, Parkpaletten und breiten Straßen ist typisch für diese Zeit und galt damals als fortschrittlich. 

    Mit mehr als 10.000 Einwohnenden ist Kaltenmoor Lüneburgs bevölkerungsreichster Stadtteil mit einer hohen kulturellen Vielfalt. 

    Das Stadtteilhaus Kaltenmoor befindet sich vor Ort in der St.-Stephanus-Passage.

    Kaltenmoor liegt im Südosten der Stadt und grenzt an die Stadtteile Wilschenbruch, Rotes Feld, Altstadt, Schützenplatz und Neu Hagen.

    Info

    Die Hochhäuser von Kaltenmoor überragen die Baumwipfel und sind schon von Weitem sichtbar.
    Fotos: Hansestadt Lüneburg

    (M)Ein Blick auf Kaltenmoor

    Sven Dunker über kulturelle Vielfalt und gute Nachbarschaft

    Quartiersmanager: Sven Dunker

    Verbindung zu Kaltenmoor: Quartiersmanager

    Hobby: Korbimkerei

    Das Besondere an meinem Stadtteil

    Die mehr als 10.000 Menschen mit ihrer kulturellen Vielfalt und ihrer direkten Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind hier ein unschlagbarer Wert.

    Gerade für junge Leute und Familien bietet der Stadtteil viele Möglichkeiten der Versorgung, der Freizeitaktivitäten, des nachbarschaftlichen Engagements sowie Schulen und andere Bildungseinrichtungen, Sport- und Naherholungsaktivitäten.

    Zitat einer alleinerziehenden Mutter von drei Kindern: „Es ist Luxus, hier in Kaltenmoor zu wohnen! Ich habe die Kita und die Schulen für meine Kinder und die Einkaufsgeschäfte direkt vor der Tür und in maximal 15 Minuten bin ich am Bahnhof, im Stadtzentrum oder gehe im Wilschenbruch mit meinem Hund spazieren. 

    In der Bücherei hole ich mir ab und zu ein Buch oder besuche dort eine Lesung, treffe Freunde und Bekannte bei einer Tasse Kaffee im Ökumenischen Zentrum und besuche abends im kaffee.haus oder Zum Hägfeld ein Konzert. Ich habe eine tolle Nachbarschaft – also, was will ich mehr?!“

    Tipps für einen Besuch im Stadtteil

    • St. Stephanus-Platz: Jeden Freitag gibt es auf dem Wochenmarkt frisches Gemüse, Eier, Blumen, Fisch und Fleischwaren. An einem schönen und warmen Sommerabend lockt die fast südländische Atmosphäre mit vielen jungen Menschen.
    • Einmalig ist der Ausblick über das gesamte Stadtgebiet der Hansestadt Lüneburg von einem Laubengang aus einem der obersten Stockwerke der Theodor-Heuss-Str. 2.
    • Viele Straßennamen im Stadtteil Kaltenmoor sind nach Widerstandskämpfer:innen benannt, die im Dritten Reich hingerichtet und ermordet wurden. Im Rahmen eines Ausflugs kann man sich mit den einzelnen Menschen, die dort benannt wurden, beschäftigen.
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    St. Stephanus in Kaltenmoor wurde 1974 als erstes ökumenisches Zentrum dieser Art in Deutschland eingeweiht.
    Am Aktivspielplatz Kaltenmoor können Kinder Lagerfeuer machen, toben und matschen.
    Die Hochhäuser von Kaltenmoor
    Der Waldfriedhof ist der größte Friedhof in der Hansestadt Lüneburg. Er befindet sich im Stadtteil Kaltenmoor.
    Das Johanneum ist das älteste und traditionsreichste der noch bestehenden Gymnasien der Hansestadt Lüneburg.

    Zeitfenster

    Die Kreuzung Theodor-Heuss-Straße/Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße im Jahr 1980

    Info

    1980: Das Foto zeigt die Kreuzung Theodor-Heuss-Straße/Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße, links das ökumenische Gemeindezentrum St. Stephanus. 
    Archivfoto: Stadtarchiv Lüneburg/mac