Neu Hagen
Lüneburgs größter Stadtteil liegt im Osten
Mit einer Fläche von rund 1300 Hektar ist Neu Hagen Lüneburgs größter Stadtteil.
Das Hanseviertel, das manche für einen eigenen Stadtteil halten, gehört zu Neu Hagen. In nord-südlicher Richtung verläuft der Elbe-Seitenkanal durch diesen Stadtteil. Auch der Flugplatz Lüneburg befindet sich hier.
Für alle Menschen aus den Stadtteilen Neu Hagen und Schützenplatz gibt es einen offenen Treffpunkt im HaLo (Haus Lossiusstraße).
Das Hanseviertel hat darüber hinaus ein eigenes Stadtteilbüro im früheren Offizierscasino vor Ort.
Neu Hagen liegt im Osten der Stadt und wird nördlich umschlossen von Lüne-Moorfeld und Ebensberg, westlich von Schützenplatz und südlich von Kaltenmoor. Östlich von Neu Hagen befinden sich hinter der Stadtgrenze der Reinstorfer Ortsteil Neu Sülbeck sowie die Gemeinde Barendorf im Landkreis Lüneburg.


Nur ein Teil von Neu Hagen und kein eigener Stadtteil: das Lüneburger Hanseviertel.
Foto: Hansestadt Lüneburg
(M)Ein Blick auf Neu Hagen
Carsten Nolte über einen spannenden Stadtteil voller Kontraste

Arbeitet vor Ort: Carsten Nolte
Beruf: Inhaber eines Brauhauses, freiberuflicher Unternehmensberater und Lehrbeauftragter an der Leuphana Universität
Hobbys: Musik machen, Konzerte besuchen, Vinyl sammeln und auflegen sowie Bier-Reisen unternehmen und besondere Bier-Spots entdecken
Das Besondere an meinem Stadtteil
Neu Hagen ist der flächenmäßig größte Stadtteil Lüneburgs – und für viele dennoch ein weißer Fleck auf der Karte. Oft scheint Lüneburg nach den Bahnbrücken am Bahnhof zu enden.
Doch wer weitergeht, entdeckt hinter dem Schützenplatz einen spannenden Stadtteil voller Kontraste: breite Verkehrsachsen und viel Asphalt treffen hier auf grüne Oasen wie das Areal um den Pferdeteich, die Gartenkolonien, den Hermannswald oder das kleine Wäldchen zwischen Freibad und KVG-Gelände.
Wohnquartiere treffen hier auf das verarbeitende Gewerbe rund um den Lüneburger Hafen – diese Vielfalt verleiht Neu Hagen seinen eigenen, rauen Charme und macht den Stadtteil lebendig und liebenswert.
Tipps für einen Besuch im Stadtteil
Neu Hagen lässt sich am besten zu Fuß erkunden – mit offenen Augen und etwas Neugier.
Start ist an der Ecke Dahlenburger Landstraße / Blumenstraße. Von dort geht es Richtung Hanseviertel – wo sich gut die Transformation der Kaserne zum Wohnquartier nachvollziehen lässt.
Weiter führt der Weg durch die Gartenkolonie und am Pferdeteich vorbei zum Paul-Gerhardt-Haus; ein Blick in den dortigen Bücherschrank lohnt sich immer.
Über die Keplerstraße und einen kurzen Stopp am Parkplatz gelangt man zur Rudolf-Steiner-Schule, deren Gelände immer wieder überrascht.
Danach geht es hinauf und durchs kleine Wäldchen weiter in Richtung Freibad. Wer mag, macht zum Abschluss einen Abstecher zurück in den Hermannswald – und kehrt dann zum Beispiel noch ein.
Zeitfenster
Neu Hagen von oben im Jahr 1988

1988: Dahlenburger Landstraße, Bleckeder Landstraße und die Bachstraße sind die drei Hauptachsen Neu Hagens. Im Hintergrund das riesige Areal der ehemaligen Schlieffen-Kaserne.
Archivfoto: Stadtarchiv Lüneburg/Silvester Dammann




