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    Ausländerbehörde

    der Hansestadt Lüneburg

    Das Bürgeramt wird auch weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger da sein. Gleichzeitig gilt es, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen.

    Aufgrund der verlängerten Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kann das Bürgeramt seine Serviceleistungen weiterhin nur eingeschränkt und nur nach vorheriger Terminvereinbarung anbieten. Ein Betreten des Bürgeramtes ohne vorherige Terminvereinbarung ist nicht gestattet – es wird daher gebeten, von einem spontanen Besuch abzusehen.

    In den Bürgerservicebüros können aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nur rund 50 Prozent der möglichen Termine angeboten werden. Wer einen Termin vereinbart hat wird darum gebeten, möglichst genau zur Uhrzeit des Termin zu kommen, da kein Wartebereich vorgehalten werden kann. Bitte beachten Sie: Wenn Sie das Bürgeramt  besuchen, müssen Sie eine FFP2- oder eine OP-Maske tragen. Kinder unter sechs Jahren müssen keine Maske tragen, bei Jugendlichen bis 15 Jahren reicht eine Stoffmaske.

    Dienstleistungen

    Ausländerbehörde

    Termine in der Ausländerbehörde telefonisch reservieren

    Bei der Ausländerbehörde können Termine telefonisch unter +49 4131 309-3252 vereinbart werden. Die Behörde ist zu diesen Zeiten erreichbar:

    dienstags: 10 bis 11.30 Uhr
    mittwochs: 11 bis 12 Uhr
    donnerstags: 13.30 bis 15 Uhr

    Oder Sie schicken rund um die Uhr eine Terminanfrage an: termin-abh@stadt.lueneburg.de

    Bitte im Betreff der E-Mail Namen, Anliegen und eine Telefonnummer für Rückrufe angeben.

    Weiterhin an allen Tagen zu nutzen sind die bestehenden Online-Angebote für die Bestellung von Personenstandsurkunden (Standesamt) sowie für Bewohnerparkausweise, Meldebescheinigungen und Übermittlungssperren (Meldebehörde).

    Neu: Allgemeine Informationen zum Visumverfahren

    Fragen rund um das Thema  „Visum“ beantworten wir in diesem Merkblatt.

    Informationen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz 

    Fachkraft im Sinne des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes vom 1. März 2020 sind neben Hochschulabsolvent:innen auch Personen mit einer qualifizierten Berufsausbildung mit einer Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite der Zentralen Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) der Bundesagentur für Arbeit. 

    Wenn Sie als Arbeitgeber Personen mit Migrationshintergrund beschäftigen möchten, unterstützt Sie darüber hinaus der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit in Lüneburg.

    Ferner stehen wir Ihnen für Ihre Fragen gerne unter auslaenderbehoerde@stadt.lueneburg.de zur Verfügung.

    Informationen zur Einbürgerung

    Wir möchten Sie möglichst ohne Wartezeiten bedienen und Ihnen ohne Zeitdruck in allen Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten behilflich sein. Daher können wir persönliche Gespräche nur noch nach vorheriger Terminabsprache anbieten.

    Die Einbürgerung erfolgt nur auf Antrag. Man unterscheidet nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz zwischen Anspruchseinbürgerung und Ermessenseinbürgerung.

    Anspruch auf Einbürgerung

    Der Anspruch auf Einbürgerung hat folgende wesentliche Voraussetzungen:

    • seit acht Jahren einen rechtmäßigen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland
    • der Einbürgerungsbewerber ist freizügigkeitsberechtigter Unionsbürger oder besitzt eine Niederlassungserlaubnis oder eine bestimmte Aufenthaltserlaubnis (nähere Einzelheiten hierzu können Sie bei Ihren Ansprechpartnern erfahren)
    • Bekenntnis zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
    • keine verfassungsfeindlichen Betätigungen
    • in der Regel Sicherung des Lebensunterhalts ohne Inanspruchnahme von Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (Grundsicherung für Arbeitssuchende) oder Zwölften Sozialgesetzbuch (Sozialhilfe)
    • keine Verurteilung zu einer Straftat, ausgenommen Bagatelldelikte
    • grundsätzlich Aufgabe oder Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit/en (ausgenommen Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Schweiz)
    • ausreichende deutsche Sprachkenntnisse
    • Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland
    Voraussetzungen für die Ermessenseinbürgerung:

    Hier kann bei der Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen eine Einbürgerung nach Ermessen der Behörde erfolgen, wenn im Einzelfall ein öffentliches Interesse an der Einbürgerung festgestellt werden kann. Es gelten für bestimmte Personengruppen (z. B. Ehegatten oder Lebenspartner Deutscher, anerkannte Flüchtlinge) kürzere Aufenthaltszeiten als bei der Anspruchseinbürgerung.