Weitere 18 Millionen für Neubauprojekt des Klinikums – Minister Philippi übergibt Förderbescheid
Medien-Information der Gesundheitsholding Lüneburg GmbH
Hoher Besuch aus Hannover: Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi hat jetzt einen weiteren Förderbescheid in Höhe von 18 Millionen Euro an das Klinikum Lüneburg übergeben – und zeigte sich bei einem Vor-Ort-Besuch am Samstag beeindruckt von den Baufortschritten am neuen Eltern-Kind-Zentrum. „Als Land haben wir diese wichtige Baumaßnahme von Anfang an unterstützt, und ich hoffe, dass ich in wenigen Monaten auch das Richtfest mit Ihnen feiern kann. Investitionen in Kinder und Jugendliche sind Investitionen in die Zukunft. Das neue Zentrum ist von großer Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinaus.“
Die Dimensionen des hochmodernen, fünfstöckigen Gebäudes sind deutlich sichtbar. So sind die Handwerker beim Rohbau bereits auf der Zielgeraden. Das Land Niedersachsen unterstützt das Großprojekt bereits in einem vierten Finanzierungsabschnitt, die Gesamtförderung des Landes für das Projekt beläuft sich nun auf 34 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem Krankenhaus-Investitionsprogramm des Landes, das die Krankenhäuser bei der Bereitstellung einer hochwertigen Gesundheitsversorgung unterstützen soll.
In dem neuen Gebäude wird auf 17.000 Quadratmetern unter anderem Platz für sieben Kreißsäle, eine neue Kinder-Notfall-Ambulanz, eine Frühgeborenen- und Kinderintensivstation, eine Kinderstation sowie eine neue geburtshilfliche Station sein. Die gesamte Frauen- und Kinderklinik werden dort einziehen.
„Mit dem Neubau des Eltern-Kind-Zentrums verbessern wir die medizinische Versorgung in unserer Stadt nachhaltig. Lüneburg zeigt hier, wie moderne Gesundheitsversorgung gelingen kann: mit innovativen Konzepten und engagierten Fachkräften“, so Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Ich freue mich sehr über die erneute Förderung durch das Land Niedersachsen. Sie ist ein starkes Zeichen für das Vertrauen in unseren Klinikstandort.“

Pflegedirektor Patrick Evel, Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi, Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, Geschäftsführer Dr. Michael Moormann, MdL Anna Bauseneick, Ärztlicher Direktor Prof. Torsten Kucharzik, Verwaltungsdirektorin Undine Wendland.
Foto: Gesundheitsholding
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Krankenhaus von Minister, Oberbürgermeisterin und Vertretern des Klinikums wurde deutlich, dass der Neubau ein zentraler Baustein für eine zukunftsfähige Versorgung ist. Ebenso wichtig seien die Gewinnung von Fachpersonal und Investitionen in innovative Medizintechnik.
In der Radiologie ging es dabei auch um die Perspektive einer Förderung für ein PET-CT, ein hochmodernes Verfahren zur Tumordiagnostik. Aber auch der Ausbau von Ausbildungskapazitäten im Rahmen einer Erweiterung der Berufsfachschule für Pflegeberufe zur Sicherung von Pflegefachkräften in der Region Nordostniedersachsen wurde besprochen.
Geschäftsführer Dr. Michael Moormann betonte: „Die Ziele der Krankenhausreform zeigen, dass Qualität, Spezialisierung und moderne Strukturen künftig noch stärker zusammengedacht werden müssen. Neben baulichen Investitionen setzen wir deshalb gezielt auf innovative Aus- und Weiterbildungskonzepte. Deshalb haben wir dem Minister auch unsere Pläne zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungskapazitäten präsentiert, um das Klinikum als modernen Gesundheits- und Ausbildungsstandort weiter zu stärken.“
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