Rückschnitt an der Wallmauer: Hansestadt schützt die Bausubstanz – Halteverbot am 13. Februar
HANSESTADT LÜNEBURG. – An der historischen Wallmauer in Lüneburg gibt es ab Dienstag, 10. Februar, Rodungs- und Rückschnittarbeiten. Die Arbeiten betreffen den Abschnitt zwischen der Reitende-Diener-Straße und der Burmeisterstraße. Sie erfolgen überwiegend von der Seite am Liebesgrund.
Nur am Freitag, 13. Februar, gilt in der Straße Hinter der Bardowicker Mauer zwischen 7 und 17 Uhr für einzelne Parkplätze ein Halteverbot.
„Die Arbeiten sind notwendig, da die Vegetation, die vor allem aus Fliedersträuchern und sogenannten Götterbäumen besteht, die Bausubstanz schädigt“, sagt Maja Lucht, Leiterin der Gebäudewirtschaft der Hansestadt.
Die Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit dem Fachbereich Tiefbau & Grün umgesetzt. „Dabei gehen wir sehr sensibel vor. Denn die vorhandene Vegetation sorgt aktuell für wichtige Verschattungsbereiche, die dem Lebensraum der Glühwürmchen im Liebesgrund zugutekommen. Dieser ökologische Aspekt wird ausdrücklich berücksichtigt“, sagt Maja Lucht.
Ergänzend sind später zusätzliche Pflanzungen am Liebesgrund geplant, um die Vegetation dort gezielt zu stärken.
Nächste Sanierungsarbeiten voraussichtlich ab April
Ab voraussichtlich April schließen sich weitere Sanierungsarbeiten an der Wallmauer an. Geplant ist dann unter anderem ein Steinaustausch im Mauerkronenbereich, um die langfristige Standsicherheit der Mauer zu gewährleisten.

Wegen Rückschnittarbeiten an der historischen Wallmauer ist das Parken in der Straße Hinter der Bardowicker Mauer am 13. Februar eingeschränkt.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Hansestadt Lüneburg
Pressestelle
+49 4131 309-3113
E-Mail senden