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    Pressemitteilung vom 17.02.2026

    „Das ist eine Ohrfeige für Pendler:innen“: Lüneburgs Oberbürgermeisterin kritisiert Verzögerungen bei der „Qualitätsoffensive“ zwischen Hamburg und Hannover

    HANSESTADT LÜNEBURG. – Nachdem die Deutsche Bahn erst kürzlich bei einer Info-Veranstaltung zum Zeitplan und zu den Details der sogenannten Qualitätsoffensive auf der Strecke zwischen Hamburg und Hannover informiert hatte, scheint es jetzt einen neuen Zeitplan zu geben.

    Grund dafür sind Verzögerungen bei der Sanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin.

    Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch dazu:

    „Wenn es zu Verzögerungen bei den Baumaßnahmen zwischen Hamburg und Hannover kommen sollte, ist das mehr als nur ärgerlich. Es ist – um es deutlich zu sagen – eine Ohrfeige für alle Pendler:innen, die sich frühzeitig gekümmert und auf den genannten Zeitraum eingestellt haben. Seit einem Jahr kommuniziert die Deutsche Bahn, dass die sogenannte Qualitätsoffensive am 1. Mai beginnen wird. Viele Menschen haben entsprechend ihren Urlaub geplant oder andere Maßnahmen ergriffen, um durch diese Zeit zu kommen.

    Die Bahn muss jetzt alle Hebel in Bewegung setzen, um die Verzögerungen so gering wie möglich zu halten und den immer wieder kommunizierten Zeitkorridor bestmöglich einzuhalten.

    Es ist sehr bedauerlich, dass die DB erst Mitte März konkrete Aussagen dazu machen will, wie es weitergeht. Denn die Menschen benötigen Planungssicherheit.

    Verwunderlich ist, dass die Bahn anscheinend keine oder zu wenig Puffer zwischen zwei derartigen Großmaßnahmen einplant hat. Am 30.4. sollte die Sanierung der Bahnstrecke Hamburg – Berlin beendet sein, am 1. Mai sollte die ‚Qualitätsoffensive‘ zwischen Hamburg und Hannover beginnen. Das setzt eine sehr hohe Verbindlichkeit der Planungen und die Berücksichtigung einer längeren Winterlage voraus.“

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