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    Pressemitteilung vom 23.01.2026

    Abschied nach zweieinhalb Jahren Kriminalpräventionsrat: Eckhard Oldenburg legt Amt aus persönlichen Gründen nieder

    LÜNEBURG. – Eckhard Oldenburg legt sein Amt als ehrenamtlicher Geschäftsführer des Kriminalpräventionsrats (KPR) von Hansestadt und Landkreis Lüneburg nieder. Das Amt hatte er seit dem 1. Juni 2023 inne. Knapp zweieinhalb Jahre lang prägte er die Arbeit des KPR mit großem Engagement, menschlicher Nähe und einem klaren Blick für die gemeinsame Aufgabe: die Prävention in Stadt und Landkreis Lüneburg.

    „Eckhard Oldenburg füllte seine Rolle mit viel Herz aus – für die Sache ebenso wie für die Menschen, die sich in den Arbeitskreisen des KPR engagieren. Es gelang ihm in besonderer Weise, die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure innerhalb der Arbeitskreise sowie die Arbeitskreise untereinander zu verbinden“, betont Stefanie Lerche, Leiterin der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen. 

    Offene, ehrliche und wertschätzende Kommunikation

    Damit stärkte er nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch das gemeinsame Verständnis von Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Kennzeichnend für seine Arbeit war eine offene, ehrliche und wertschätzende Kommunikation. Mit ruhigen Worten schuf Oldenburg Vertrauen und Orientierung. So konnte er die Geschäftsführung, getragen von gegenseitigem Respekt und einem gemeinsamen Verantwortungsgefühl, ausüben.

    Von Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus den Arbeitskreisen wird Eckhard Oldenburg als sehr gewissenhaft, zuverlässig und engagiert beschrieben.  Vor allem die Netzwerkarbeit des Kriminalpräventionsrates füllte er mit Leben. 

    Wirkung der Präventionsarbeit im Blick

    Besonders geschätzt wurde dabei seine Art, Menschen mitzunehmen, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Auch inhaltlich setzte Oldenburg wichtige Akzente. In seinen jährlichen Berichten an den Vorstand legte er großen Wert darauf, die Wirkung der Präventionsarbeit und ihre Zusammenhänge ganzheitlich zu betrachten. 

    Zugleich verstand er sich selbst als Lernender: Als pensionierter Theologe brachte er Offenheit für neue Perspektiven mit und ließ andere an seinen eigenen Lernprozessen teilhaben. Eckhard Oldenburg gibt das Amt aus persönlichen Gründen ab.

    Info

    Bei der gemeinsamen Verabschiedung von Eckhard Oldenburg aus dem KPR (v.l.): Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, Landrat Jens Böther, Ehefrau Marita Oldenburg, Eckhard Oldenburg, Steffen Grimme (1. Vorsitzender Runder Tisch gegen Gewalt in der Familie), Stefanie Lerche (Leiterin der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen), Erste Kreisrätin Yvonne Hobro und Erster Stadtrat Markus Moßmann.
    Foto: Landkreis Lüneburg