Europäische Mobilitätswoche
16. bis 22. September
Die Europäische Mobilitätswoche (EMW) ist eine Kampagne, die von der Europäischen Kommission koordiniert wird, um das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität zu stärken. Sie findet jedes Jahr im September statt. Auf der Website des Bundesumweltamts finden sich viele Informationen zur Europäischen Mobilitätswoche.
Europäische Mobilitätswoche 2026
Im Zeitraum vom 16. bis 22. September 2025 hat die Hansestadt Lüneburg zum vierten Jahr in Folge an der Europäischen Mobilitätswoche teil. Diesmal fand das Programm im Rahmen der Aktionswochen „Lüneburg für morgen" statt.
Unter anderem gab es folgende Programmpunkte:
Bei der Tour de Klimaanpassung konnten Interessierte gemeinsam durch Lüneburg radeln. An verschiedenen Stationen wurde gezeigt, wie sich die Stadt auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet.
Beim kostenfreien Filmabend im Scala Programmkino wurde der Dokumentarfilm „MOTHERLOAD“ gezeigt. Im Film geht es um junge Mütter, die mit Lastenrädern Freiheit, Alltagstauglichkeit und Abenteuer zurückgewinnen. Im Rahmen des Filmabends fand außerdem die Preisverleihung zum Stadtradeln 2026 statt.
Mehrere Fahrrad-Selbsthilfewerkstätten luden dazu ein, das eigene Fahrrad mit Unterstützung zu prüfen und zu reparieren. Die WerkStadt Lüneburg bot den Workshop „E-Flitzer bauen“ an: Teilnehmende konnten gemeinsam ein E-Fahrzeug bauen und anschließend ausprobieren.
Rückblick
Im Zeitraum vom 16. bis 22. September 2025 nahm die Hansestadt Lüneburg zum dritten Jahr in Folge an der Europäischen Mobilitätswoche teil. Das Jahresmotto 2025 lautete „Mobilität für alle!“.
Dabei ging es um leicht verfügbare, zugängliche und nachhaltige Verkehrsmittel für alle, unabhängig von Einkommen, Wohnort, Geschlecht, Alter oder persönlicher Einschränkung. Erneut lud die Europäische Mobilitätswoche dazu ein, Wege neu zu denken und Mobilität für alle zu gestalten.
Auch in Lüneburg fanden verschiedene Veranstaltungen statt. So gab es zum Beispiel einen Rundgang und Workshop zum Thema Beruf, Familie und Mobilität, Aktionen des VCD und des ADFC sowie eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt. Auch die „Tour de Klimaanpassung“ fand wieder statt. rg.
Der Filmabend „A Human Ride“ bildete in Lüneburg die Auftaktveranstaltung der Europäischen Mobilitätswoche. In dem Dokumentarfilm von Kristian Gründling kommen Wissenschaftler:innen, Mobilitätsexpert:innen und vor allem Bürger:innen zu Wort. Sie zeigen auf, welche Bedeutung es für Menschen hat, von A nach B zu kommen.
Im Rahmen seiner monatlichen Erkundungstouren im Hanseviertel widmete sich auch Stadtteilmanager Max Werner dem Thema Mobilität. Das Motto: „Wie läuft und fährt es sich im Hanseviertel-Ost nach dem Endausbau?“ Interessierte waren zu einem Rundgang eingeladen. Auf der „Tour de Klimaanpassung“ durch Lüneburg wurden zudem per Fahrrad Orte angesteuert, an denen der Klimawandel und mögliche Anpassungsmaßnahmen in Lüneburg sichtbar werden.
Außerdem präsentierte sich die Europäische Mobilitätswoche an einem der Tage mit einem vielfältigen Programm auf dem Lüneburger Marktplatz. Mit dabei waren neben dem Bereich Mobilität der Hansestadt Lüneburg unter anderem der Behindertenbeirat, der zum Thema Barrierefreiheit informierte, sowie der Verein Janun Lüneburg, die KVG und der ADFC Lüneburg.
Neben den Staaten innerhalb der Europäischen Union haben sich im Jahr 2023 weitere Städte und Gemeinden weltweit an der Mobilitätswoche beteiligt, beispielsweise in Japan, Mexiko und Ecuador. In Deutschland waren außer der Hansestadt Lüneburg noch 176 weitere Städte und Gemeinden in Deutschland dabei.
Zum Auftakt der Europäischen Mobilitätswoche fuhr 2023 unter anderem ein kostenloser Zugshuttle zwischen den Bahnhöfen Rettmer und Lüneburg. Als Zug wurde die Museumsbahn der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsfreunde Lüneburg e. V. verwendet.