Oedeme
Im Westen der Stadt liegt Lüneburgs zweitgrößter Stadtteil
Mit seinen gut 650 Hektar ist Oedeme der zweitgrößte Stadtteil Lüneburgs nach Neu Hagen mit rund 1300 Hektar.
Die Eingemeindung nach Lüneburg erfolgte im Jahr 1974, bis dahin war Oedeme eine eigenständige Gemeinde.
Oedeme hat genau wie Ochtmissen einen Ortsrat mit Ortsbürgermeister.
Die Ortsbürgermeisterin in Oedeme ist seit 2011 Christel John.
Ein Treffpunkt für die Einwohnenden der Ortschaft und der umliegenden Stadtteile ist das Stadtteilhaus OASE.
Oedeme liegt am westlichen Stadtrand Lüneburgs und grenzt an die Stadtteile Weststadt, Mittelfeld, Bockelsberg, Häcklingen und Rettmer. Der nächstgelegene Ort hinter der Stadtgrenze ist Reppenstedt im Landkreis Lüneburg.


Wiesen, Felder und Wälder im Umkreis unterstreichen Oedemes ländlichen Charakter.
Foto: Hansestadt Lüneburg
(M)Ein Blick auf Oedeme
Christel John über das Hasenburger Bachtal und eine restaurierte Kapelle

Ortsbürgermeisterin: Christel John
Ich bin gelernte Industriekauffrau und wohne seit 1975 in Oedeme.
Seit 2011 bin ich dort Ortsbürgermeisterin.
Das Besondere an meiner Ortschaft
... ist allein schon die Lage im Westen der Stadt. Das Umland, das zum Spazierengehen einlädt.
Dann eine Besonderheit, die kaum ein Stadtteil zu bieten hat: Mitten durch Oedeme verläuft das Hasenburger Bachtal, das unter Naturschutz steht und somit auch frei von Bebauung ist und bleibt.
Zudem haben wir gute Einkaufsmöglichkeiten: durch das „Garberszentrum“ und diverse Geschäfte auf der einen Seite, sowie auf der anderen Seite durch „Penny“.
Es gibt mehrere Kitas in Oedeme. Das ist für junge Familien ein wichtiges Kriterium. Die Grundschulen und die weiterführenden Schulen sind sehr gut erreichbar.
Zudem hilft uns die Zusammenarbeit mit den Vereinen (SV Eintracht, Feuerwehr und Schützenverein) bei Veranstaltungen.
Das neue Stadtteilhaus „OASE“ bietet uns ganz neue Möglichkeiten für die Stadtteilarbeit.
Tipps für einen Besuch in der Ortschaft
Ein Spaziergang durch die Wiesen entlang des Hasenburger Baches anschließend durch den Hasenburgerwald ist einfach erholsam.
Mit dem Fahrrad oder zu Fuß nach Böhmsholz ist ebenfalls eine gute Alternative.
Wer Zeit hat, sollte sich doch in Ruhe das Gut Schnellenberg ansehen, auf dem sich eine Kapelle befindet, die vermutlich um 1674 erneuert wurde und die der jetzige Besitzer mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) restauriert hat.
In den Wiesen im Hasenburger Bachtal wachsen zahlreiche Orchideenarten. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann an den jährlichen Führungen teilnehmen.
Zeitfenster
Blick auf Oedeme und das Schulzentrum im Jahr 1984

1984: Vor 800 Jahren entstand das Bauerndorf Oedeme mit vier Anwesen. Heute ist der 1974 eingemeindete Stadtteil ein lebendiger Wohnort am Rande der Stadt – mit dem 1971 erbauten Schulzentrum im Zentrum.
Archivfoto: Stadtarchiv Lüneburg/Silvester Dammann


