Veranstaltungsrückblick Gleichstellung
im Lüneburger Dialograum
14. März 2025:
Wer kennt nicht die teils unreflektiert oder gezielt losgetretenen sexistischen, queerfeindlichen oder antifeministischen Sprüche, die uns im Alltag begegnen und die uns sprachlos machen.
Wie können wir auf sie reagieren? In einem Stammtischkämpfer*innen-Workshop werden am 14.03.2025 von 16-20 Uhr Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, besprochen und geübt, um diesen Parolen entschieden und klar entgegenzutreten.
Anmeldung bis 12.03. unter: gleichstellungsbeauftragte@stadt.lueneburg.de
Die Veranstaltung wird von der Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Lüneburg in Kooperation mit Aufstehen gegen Rassismus organisiert.
(nicht öffentlich)
23. Mai 2025:
Wer kennt nicht die teils unreflektiert oder gezielt losgetretenen sexistischen, queerfeindlichen oder antifeministischen Sprüche, die uns im Alltag begegnen und die uns sprachlos machen. Mit diesem Thema setzt sich eine neue Arbeitsgruppe auseinander. Wie kann auf antifeministische und sexistische Parolen reagiert werden? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, um diesen Parolen entschieden und klar entgegenzutreten?
Die Arbeitsgruppe ist aus dem Workshop "Antifeministischen und sexistischen Parolen begegnen" hervorgegangen, der am 14. März 2025 im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus im Dialograum durchgeführt wurde.
Die Veranstaltung wird von der Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Lüneburg begleitet.
14.01.2026, 11-12 Uhr
Die im Gleichstellungsbüro verortete Koordinierungsstelle Teilhabe und Antidiskriminierung der Hansestadt Lüneburg initiiert und unterstützt Projekte für Demokratie, Vielfalt, sozialen Zusammenhalt und ein respektvolles, friedliches Miteinander. Im Rahmen der Arbeitsgruppe "Demokratiebildung in Kitas" werden demokratiestärkende Diversity-Projekte im Kita-Bereich geplant - in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartner:innen. Finanziert werden die Projekte über die Hansestadt Lüneburg und mit Geldern des Förderprogramms „Demokratie leben!“.
13. Januar 2025, 12. März 2025, 27. August 2025, 6. Oktober 2025:
Ziel der Arbeitsgruppe "Partnerschaften für Demokratie" ist die Stärkung der Zusammemarbeit zwischen der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg zur gemeinsamen Prävention von Rechtsextremismus und Rassismus.
In der Arbeitsgruppe sind Mitarbeiter:innen der Hansestadt Lüneburg (Koordinierungsstelle Teilhabe und Antidiskriminierung/Gleichstellungsbüro), des Landkreises (Bildungs- und Integrationsbüro) und der Koordinierungs- und Fachstelle "Demokratie leben!" (Johann Daniel Lawaetz Stiftung) vertreten.
15. Mai 2025:
Im Rahmen des von diversu e.V. organisierten Projekts "Vielfaltsbücherscouts" haben sich Frauen mit Migrationsgeschichte intensiv mit diskriminierungssensiblen Kinderbüchern auseinandergesetzt. Im Dialograum bekommen die Teilnehmerinnen nach ihrer engagierten Arbeit in einem feierlichen Rahmen Zertifikate überreicht.
17.-29. September 2025, während der Öffnungszeiten
Frauenhäuser sind Orte des Schutzes, aber auch des Übergangs. Sie bieten Sicherheit in akuten Krisensituationen und eröffnen zugleich die Möglichkeit, sich neu zu orientieren. Die Ausstellung "Ein Zuhause im Dazwischen" gibt fotografische Einblicke in das Leben im Frauenhaus.
Die Fotografien von Jasmin Cathor zeigen zum einen kraftvolle Portraits. Diese unterstreichen die Stärke der Frauen, die den Schritt ins Frauenhaus gewagt haben. Zum anderen wahren anonyme Szenen die Sicherheit der Frauen und lassen Raum für eigene Vorstellungen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, sich dem sensiblen Thema respektvoll zu nähern und hinzusehen. Sie eröffnet neue Perspektiven und macht auf die Bedeutung gesellschaftlicher Schutzräume als notwendige Einrichtungen aufmerksam.
Die Präsentation der Ausstellung findet in Kooperation mit Jasmin Cathor und Frauen helfen Frauen e.V. statt.
Am 19. September könnt ihr ab 17 Uhr zu einem Artist Talk im Dialograum vorbeikommen und die Künstlerin persönlich kennenlernen.
02.-31.03.26, während der Öffnungszeiten
Sexismus ist manchmal leicht zu erkennen, oft begegnet er einem jedoch erst auf den zweiten oder dritten Blick. Er ist im Alltag vieler Menschen, in den Medien und in gesellschaftlichen Debatten präsent. Doch was bedeutet Sexismus eigentlich, was sind seine Ursachen und wie erkennen wir ihn?
Mit der Ausstellung des Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ soll das Thema Sexismus und sexuelle Belästigung enttabuisiert werden. Darüber hinaus werden Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen aufgezeigt.
Mehr Infos: www.hansestadt-lueneburg.de/gleichstellung
4. November – 27. November, während der Öffnungszeiten
„Hallo! Down-Syndrom“ ist ein Projekt, das Menschen mit Trisomie 21 in den Mittelpunkt stellt – mit all ihren Facetten, Talenten und Geschichten. Es geht darum, ihnen Raum zu geben, sichtbar zu werden und ihre Stimmen hörbar zu machen. Im Zentrum stehen authentische Begegnungen: Menschen mit Down-Syndrom erzählen aus ihrem Leben, von ihren Träumen, ihrem Alltag und ihren persönlichen Wegen. Durch einfühlsame Texte und berührende Fotografien entsteht ein ehrliches, respektvolles und lebendiges Bild – fernab von Klischees oder Mitleid. Das Projekt möchte dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und neue Perspektiven zu öffnen. Es zeigt, dass Inklusion nicht nur ein gesellschaftliches Ziel ist, sondern eine Bereicherung für alle. Denn in jeder Begegnung liegt die Chance, voneinander zu lernen und die Vielfalt menschlichen Lebens zu feiern. Initiiert wurde das Projekt von Mathias Mensch, der für die fotografische, gestalterische und redaktionelle Arbeit verantwortlich ist. Unterstützt wurde das Projekt von der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg, die sich seit vielen Jahren für Teilhabe und Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung engagiert. Am Donnerstag, den 20.11.2025 könnt ihr euch ab 18 Uhr bei einem Artist-Talk mit dem Künstler persönlich austauschen.
10.03.-31.03.2025 während der Öffnungszeiten
Alle Menschen haben Vorurteile. Problematisch werden diese, wenn sie dazu führen, dass Menschen abgewertet, ausgegrenzt oder diskriminiert werden. Diesem Thema widmet sich Gerardo Palacios Borjas mit seiner Fotoausstellung "Leben ohne Rassismus 2.0". Im Mittelpunkt steht der einzelne Mensch: Die Porträts laden dazu ein, in jedem Menschen das Individuum zu erkennen und allen mit der gleichen Empathie und Offenheit zu begegnen.
Am 26.03.2025 findet von 18-21 Uhr ein Artist Talk mit Gerardo Palacios Borjas statt. In einem Vortrag spricht der Künstler über seine Biografie, seinen eigenen Umgang mit Rassismus und seine Motivation, Fotoausstellungen als Mittel der Sensibilisierungsarbeit zu entwickeln. Anschließend führt er durch die Ausstellung, erläutert ausgewählte Bilder und öffnet einen Raum für Gespräche und Fragen.
Die Präsentation der Ausstellung im Dialograum wird von der Koordinierungsstelle Teilhabe und Antidiskriminierung im Gleichstellungsbüro der Hansestadt Lüneburg und der Fach- und Koordinierungsstelle „Demokratie leben!“ (Johann Daniel Lawaetz-Stiftung) organisiert.
1.-15. September 2025, während der Öffnungszeiten
In der Ausstellung bekommt ihr Tipps, was ihr tun könnt, wenn Personen um euch herum diskriminiert bzw. benachteiligt, ausgegrenzt und respektlos behandelt werden. Am 10.09. könnt ihr von 12-16 Uhr mit uns ins Gespräch kommen und verschiedene Reaktionen ausprobieren.
04.02.2026, 14-16 Uhr
Was ist das Bündnis „Demokratie leben!“? Wer ist im Bündnis vertreten? Wer kann Mitglied werden und wie läuft der Aufnahmeprozess ab? Welche Aufgaben hat das Bündnis? Wie laufen Bündnistreffen ab? Wie häufig kommen die Mitglieder zusammen? Worüber entscheidet das Bündnis?
Zu diesen Fragen könnt ihr mit städtischen Mitarbeiter:innen der Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention (Hansestadt Lüneburg) und der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ (Johann Daniel Lawaetz Stiftung) im Dialograum ins Gespräch kommen.
11.03.2026, 16:00-17:30 Uhr
Komplizierte Formulare und Anträge sind oft schwer zu verstehen. Das bestätigen auch viele Studien und Umfragen. Für viele Menschen bedeutet dieser Umstand eine Hürde für gesellschaftliche Teilhabe und kann auch gar existenzielle Sorgen zur Folge haben. Wie kann diesen Problemen begegnet werden? Eine Arbeitsgruppe, die sich erstmalig trifft und aus unterschiedlichen Akteur:innen besteht, will Ideen und Überlegungen austauschen, um Lösungsansätze zu entwickeln. Die Unterstützung durch ein kommunales Angebot würde einen wichtigen Beitrag zur Inklusion und Partizipation vieler Menschen leisten, die gegenwärtig in diesem Kontext durch individuelle Einschränkungen benachteiligt sind.
18.02.2026, 17-20 Uhr
Die Koordinierungsstelle Teilhabe und Antidiskriminierung im Gleichstellungsbüro der Hansestadt Lüneburg und die Koordinerungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ organisieren am 18.2.2026 und am 17.04.2026 in Zusammenarbeit mit Act Aware e.V. eine Awareness-Ausbildung für Veranstaltungskontexte.
Die Teilnehmer:innen erwerben Kompetenzen, um im Rahmen von Veranstaltungen ihrer Einrichtungen als Awareness-Beauftragte zu agieren bzw. ihr Wissen an Kolleg:innen weiterzugeben.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnehmer:innen, die die Ausbildung absolvieren und sich noch intensiver für ihre Einrichtung mit dem Thema auseinandersetzen möchten, haben darüber hinaus die Möglichkeit, ein Mentoring bzw. eine engmaschige Prozessbegleitung für die Entwicklung eines ganzheitlichen Awareness-Konzeptes finanziert zu bekommen.
Act Aware bringt eine hohe Expertise im Themenfeld mit und hat u.a. bereits mit folgenden Akteur:innen zusammengearbeitet: Clubcomission Berlin, PopBoard NRW, Leuphana Universität, Hamburger DOM, Schützenfest Hannover, Dockville Festival, Deichbrand Festival u.v.m.
Weitere Infos zu Act Aware: https://act-aware.net/
Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen musste die Veranstaltung in einen größeren Raum im Museum umziehen.
11.03.2026, 12-16 Uhr
Ihr habt ein Beteiligungsprojekt geplant? Ihr möchtet dabei Personen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen einbinden, seid aber noch unsicher, wie das erfolgreich gelingen kann? Die Mitarbeiterinnen der Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention stellen euch im Dialograum verschiedene Maßnahmen vor, um einen diversitätsorientierten Beteiligungsprozess zu gewährleisten, in dem sich Menschen unabhängig von ihrer Kultur, Religion, sozialen Herkunft, Geschlechtsidentität, sexuellen Orientierung, ihrem Alter und Gesundheitszustand gleichberechtigt und auf Augenhöhe begegnen und einbringen können. Im Fokus stehen verschiedene methodische Ansätze zur Gestaltung von Räumen, in denen Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Gruppen positive Kontakterfahrungen miteinander machen und sich konstruktiv über verschiedene Perspektiven austauschen können.
29.01.2025:
Die Hansestadt Lüneburg setzt das Förderprogramm „Demokratie leben!“ in Zusammenarbeit mit zahlreichen Projekt- und Kooperationspartner:innen um. In den letzten Jahren ist daraus ist ein großes, interdisziplinäres Netzwerk entstanden.
Das Bündnis "Demokratie leben!" stellt ein verkleinertes Abbild des Gesamtnetzwerks dar. Vertreten sind dort Akteur:innen aus unterschiedlichen Bereichen, z.B. Gleichstellung, Antidiskriminierungs- und Antirassismus-Arbeit, Demokratieförderung, Partizipation, Religion, Politik, Kita, Schule, Jugendarbeit, ASD, Stadtteil- und Quartiersmanagement, Flüchtlingssozialarbeit, Klimaschutz, Kultur, Sport, LSBTI*, Senior:innen, Verwaltung, Sicherheitsbehörden/Polizei und Wissenschaft.
Die Bündnispartner:innen kommen 3-4 Mal im Jahr zusammen, wirken an der strategischen Weiterentwicklung der Handlungsstrategie mit, beraten die Steuerungsgruppe und treffen Beschlüsse zur Projektförderung.
Freiluft-Dialog: "Demokratie leben!"
2. Juli 2025, 20. August 2025 und 3. September 2025 vor dem Dialograum, 13-14 Uhr
Welche Projekte werden über das Programm "Demokratie leben!" gefördert? Welche Ziele stehen im Mittelpunkt? Wer kann Anträge stellen? Was ist bei der Antragstellung zu beachten? Welche Projekte wurden bereits umgesetzt bzw. befinden sich in der Umsetzung? Zu diesen Fragen könnt ihr euch mit uns "to go" an einem Infostand vor dem Dialograum bei einem kühlen Getränk austauschen. Mit im Gepäck haben wir außerdem umfangreiches Infomaterial, ein Quiz und verschiedene Kinderbücher zum Thema Vielfalt.
Dialog: Engagement-Möglichkeiten für Bürger:innen im Themenfeld Demokratieförderung und Antidiskriminierungsarbeit
9. September 2025, 12-14 Uhr
Wie und wo können sich Bürger:innen für Demokratie und ein respektvolles, diskriminierungssensibles Miteinander in der Stadtgesellschaft engagieren? Welche Initiativen und Einrichtungen setzen sich in der Hansestadt Lüneburg für demokratisches Handeln, Antidiskriminierung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und positive Begegnungen von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen ein? Welche Formen von Engagement gibt es? Möchtet ihr mehr darüber wissen? Dann kommt im Dialograum vorbei!
Dialog: Beratungs- und Bildungsangebote im Themenfeld „Antidiskriminierung & Diversity“
16. September 2025, 12-14 Uhr
Wo können Personen mit Diskriminierungserfahrungen Hilfe bekommen? Welche Beratungsstellen und Unterstützungsangebote gibt es? Welche Einrichtungen und Referent:innen in Lüneburg und Umgebung bieten Workshops, Fort- und Weiterbildungen zur Förderung von Zivilcourage, Respekt und der Gestaltung von Diversityprozessen an? Hierzu kommen wir im Dialograum gern mit euch ins Gespräch.
Dialog: Projekte für Demokratie, Vielfalt, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Hansestadt Lüneburg
17. September 2025, 12-16 Uhr
Welche Demokratie- und Vielfaltsprojekte wurden und werden in der Hansestadt Lüneburg aktuell bzw. in den letzten Jahren umgesetzt? Welche Zielgruppen werden bzw. wurden dabei angesprochen? Welche Projekte sind in Planung? Sprecht uns dazu gern im Dialograum an. Wir sind gespannt auf eure Ideen und Anregungen.
17. Mai 2025:
Am Samstag, den 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo- Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Lüneburg lädt im Dialograum gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner:innen dazu ein, an der Aktion "Händchen halten? Händchen halten!" teilzunehmen. Menschen werden aufgerufen, mit ihren gleichgeschlechtlichen Partner:innen oder mit Menschen gleichen Geschlechts Hand in Hand einen symbolischen Weg durch die Grapengießerstraße zu gehen. Alle Menschen, die diese Realität nicht kennen und selbst ausprobieren, bekommen dadurch einen Eindruck, dass Hand in Hand mit einer gleichgeschlechtlichen Person durch die Stadt zu laufen, meistens nie ohne Blicke anderer Menschen funktioniert. Im Dialograum gibt es zahlreiche Informationen rund ums Thema und Möglichkeiten zum Austausch mit der queeren Community.
04. Dezember 2024:
Geschenkpapier einmal anders bedrucken, Geschenke einpacken, spielen, unterhalten und sich über den aktuellen Stand zum Thema Aids und sexuelle Bildung informieren. Kostenlos Punsch und Waffeln genießen, mit Betroffenen und Beratungseinrichtungen ins Gespräch kommen. Als besondere Aktion wird ein queerer Weihnachtsmensch Geschichten vorlesen. Alle Interessierten sind am 04.12.2024 von 14 bis 17 Uhr herzlich eingeladen, im Dialograum vorbeizukommen.
Veranstalterin: Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt Lüneburg in Kooperation mit „Demokratie leben!“, Checkpoint Queer e.V., Donum Vitae, pro familia, Madonna, Lebensraum Diakonie, Queer in Lüneburg, diversu e.V., BLIST e.V und Frauen helfen Frauen e.V.
Die Veranstaltung wird ermöglicht aus Mitteln des Bundesförderprogramms „Demokratie leben!“, gefördert durch das BMSFSJ.
18.03.2026, 12-14 Uhr
Die Mitarbeiter:innen der Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention geben euch Tipps und Tricks an die Hand, was ihr tun könnt, wenn Personen um euch herum diskriminiert, bzw. benachteiligt ausgegrenzt und respektlos behandelt werden. Darüber hinaus bekommt ihr ein Handout, auf dem die vermittelten Handlungsstrategien übersichtlich und leicht verständlich zusammengefasst sind.
25.03.2026, 18-20 Uhr
Weltweit werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität diskriminiert oder erfahren gar Gewalt. Viele Betroffene sehen sich daher gezwungen ihre Heimatländer zu verlassen und Asylanträge beispielsweise hier in Deutschland zu stellen. Es handelt sich um ein komplexes Themenfeld, welches kaum im Fokus gesellschaftlicher und politischer Debatten steht. Vor diesem Hintergrund organisiert die Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention in Kooperation mit Checkpoint Queer e.V. ein Podiumsgespräch, um die Lebensrealitäten von queeren Geflüchteten näher zu beleuchten. Inwiefern werden die sexuelle Orientierung und die geschlechtliche Identität dieser Personengruppe rechtlich und politisch im Asylverfahren berücksichtigt? Welche besonderen Unterstützungsbedarfe braucht dieser Personenkreis? Die Veranstaltung möchte eine Plattform bieten, um gemeinsam mit der Rechtsanwältin Dominique Köstens, mit Leonie von Hülsen vom Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Lüneburg und mit Betroffenen selbst zu diesen und weiteren Aspekten ins Gespräch zu kommen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus – für eine offene Gesellschaft.
11. Dezember 2025, 16-19 Uhr
Queerer Jahresabschluss mit der Polizei:
Zum Jahresende laden die Ansprechpersonen LSBTIQ der Polizeidirektion Lüneburg, die queere Community herzlich zu einem gemütlichen vorweihnachtlichen Beisammensein ein. Bei Glühwein, warmen Licht und entspanntem Netzwerken möchten wir miteinander ins Gespräch kommen, zuhören, Fragen beantworten und den Austausch stärken.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lüneburg Karin Fischer, sowie die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Viktoria Wilke, werden auch vor Ort sein. Denn Gleichstellung meint nicht nur „Mann“ und „Frau“, wir wollen über die heteronormative Perspektive hinausgehen und sind für alle Geschlechtsidentitäten - und Themen ansprechbar.
Kommt vorbei, lasst das Jahr in angenehmer Atmosphäre ausklingen und knüpft neue Kontakte!
15. September 2025, 16-20 Uhr
Am Tag der Demokratie organisieren die Koordinierungsstelle Teilhabe und Antidiskriminierung im Gleichstellungsbüro der Hansestadt Lüneburg und die Koordinierungs- und Fachstelle "Demokratie leben!" im Dialograum Innenstadt ein Rhetoriktraining für Zivilcourage. Angeleitet wird der Workshop von den Theatermachern Kai Helm und Ali Wichmann (Propalaver), die unter Einbindung von theaterpädagogischen Methoden einen besonderen Fokus auf Körperarbeit legen. So lernen die Teilnehmer:innen Strategien, wie sie auf diskriminierende, antidemokratische Äußerungen selbstsicher reagieren, Betroffene unterstützen und Haltung zeigen können.
Das Training ist aktuell ausgebucht. Interessierte können sich per Mail auf eine Warteliste setzen lassen: katharina.fuchs-zimmermann@stadt.lueneburg.de
06.02.26, 18-20 Uhr
Die Initiativen und Vereine der LGBTQ+ Community treffen sich auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten von Hansestadt und Landkreis Lüneburg zum Austausch und zur gemeinsamen Veranstaltungsplanung.
21.01.2025, 09.04.2025, 09.07.2025, 24.09.2025, 29.10.2025, 21.01.2026, 04.02.2026:
Seit 2015 setzt die Hansestadt Lüneburg das Förderprogramm "Demokratie leben!" um. Die drei Leitziele des Förderprogramms lauten "Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen."
Mitglieder der Steuerungsgruppe sind die Mitarbeiter:innen des Gleichstellungsbüros der Hansestadt Lüneburg und der Koordinierungs- und Fachstelle "Demokratie leben!". Die Koordinierungs- und Fachstelle ist bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung angesiedelt.
Aufgaben der Steuerungsgruppe sind u.a. die Weiterentwicklung und Evaluation des lokalen Handlungskonzepts zur Förderung von Demokratie, Teilhabe und Antidiskriminierungsarbeit, die Planung von demokratiestärkenden Projekten und diversitätsorientierten Maßnahmen im Bereich Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Beschlüsse über die Bewilligung von Kleinprojektanträgen.
5. Dezember 2024, 10:30-13:00 Uhr, 4. September 2025, 11:00-13:30 Uhr, 4. März, 11:00-13:30 Uhr:
Das Antidiskriminierungsnetzwerk Lüneburg ist 2018 entstanden und setzt sich aus Vertretern und Vertreterinnen diverser Institutionen zusammen, die sich ca. vier Mal im Jahr treffen. Gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz setzt sich das Netzwerk für Betroffene unterschiedliche Diskriminierungsformen ein. Seit seiner Gründungshistorie ermöglicht es den beteiligten Akteurinnen und Akteuren sich über den fachlichen Austausch weiter zu qualifizieren und Unterstützungsmöglichkeiten für Diskriminierungsopfer zu eruieren bzw. untereinander abzustimmen. Gemeinsam mit diversu e.V. hatte der Landkreis Lüneburg dieses Netzwerk mit finanzieller Unterstützung des Landes aufgebaut. Inzwischen obliegt die Koordination des Antidiskriminierungsnetzwerkes dem Gleichstellungsbüro der Hansestadt Lüneburg.
13.03.2026, 10:30-12:00 Uhr
Betreuung von Angehörigen – ob Kinder oder ältere Menschen und die Verknüpfung mit bezahlter Arbeit stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Fürsorgende Aufgaben im privaten Umfeld mit beruflichen Zielen zu vereinbaren ist für sehr viele Menschen in unserer Stadt wichtig und nicht immer einfach umzusetzen.
Vertreter:innen der Fachstellen stehen erstmals gemeinsam für Fragen und Beratung für alle Interessierten zur Verfügung und decken somit das gesamte Feld der Unterstützungsangebote zu Vereinbarkeit im Lebensverlauf ab.
Allen gemeinsam ist das Ziel dazu beizutragen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Lüneburg gut leben zu können.
Beteiligte:
- Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt Lüneburg
- Familienbüro Hansestadt und Landkreis Lüneburg
- Senioren- u. Pflegestützpunkt Hansestadt und Landkreis Lüneburg
- Bereich Schulen Hansestadt Lüneburg
- Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft Lüneburg/Uelzen, zur Beratung von Frauen zum Wiedereinstieg oder Neuorientierung, wenn familiäre Aufgaben eine berufliche Veränderung erfordern
8. September 2025, 11-12:30 Uhr
Im Rahmen eines Vernetzungsgesprächs sammeln Mitarbeitende des NTFN (Netzwerk für Traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen), der Koordinierungsstelle Teilhabe und Antidiskriminierung (Hansestadt Lüneburg) und der Fach- und Koordinierungsstelle „Demokratie leben!“ (Lawaetz-Stiftung) Ideen für verschiedene Kooperationsprojekte im Jahr 2026.
Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen bietet offene Sprechstunden, Kriseninterventionen und stabilisierende Gespräche für psychisch belastete Geflüchtete an. Zudem unterstützt es Geflüchtete bei der Suche nach einem Psychotherapieplatz und vermittelt in die Regelversorgung. In der Kinder- und Jugendsprechstunde erhalten Personen bis 21 Jahre psychosoziale Begleitung und Beratung.
12. September 2025, 16:50-17:10 Uhr
Die „Vielfaltsparade – WIR sind Lüneburg: bunt, respektvoll, kreativ!“ im Rahmen der Wandelwoche macht auch Station am Dialograum zwischen ca. 16:50 und 17:10 Uhr.
Die gehende, rollende und bunte Vielfaltsparade durch die Lüneburger Innenstadt will ein Zeichen setzen für Vielfalt, Toleranz und ein demokratisches, lebensfrohes Miteinander! Auf dem Weg zeigen Verbände, Initiativen und Künstler:innen mit Musik, Aktionen und starken Botschaften an insgesamt 8 verschiedenen Stationen, was ihnen wichtig ist.
Start: An den Brodbänken/Ecke Bardowicker Str. um 15:00 Uhr; Ende: Platz vor der St. Johanniskirche/ Am Sande ca. 17:30 Uhr.
02.03.2026, 18-20 Uhr
Der März ist geprägt von den Aktionstagen Equal Pay Day zum geschlechtsspezifischen Lohnunterschied, dem Equal Care Day, um die unbezahlte und ungleich verteilte Sorgearbeit in den Blick zu nehmen sowie dem Weltfrauentag, an dem die Rechte von Frauen und FLINTA und ihre Gleichstellung als Menschenrecht eingefordert werden. Hierauf wollen wir uns einstimmen und ins Gespräch miteinander kommen.
11.02.2026, 11:00-12:30 Uhr
Was ist das Aufgabenfeld der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten?
Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus?
Auf welchen Ebenen kann sie mitreden, mitwirken und mitentscheiden?
Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Karin Fischer stellt ihren breiten Aufgabenbereich vor und steht für Fragen und Austausch zur Verfügung.
(mit Anmeldung)
27.03.2026, 16:30-20:30 Uhr
Die Wer kennt nicht sexistische, antifeministische oder queerfeindliche Sprüche im Alltag, die uns sprachlos machen? In diesem Stammtischkämpfer*innen Workshop zeigen, besprechen und üben wir, wie wir diesen Parolen entschlossen begegnen. Antifeminismus ist in rechtsextremen Kreisen verbreitet und dient oft als Vorlage für rassistische Mobilisierungen im Namen von „Frauenrechten“. Der Workshop entlarvt diese Mechanismen und stärkt antirassistischen Feminismus. Eine Veranstaltung im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus – für eine offene Gesellschaft.
12. Februar 2025, 19. Februar 2025, 5. März 2025, 21. Mai 2025, 25. August 2025, 8. Oktober 2025, 5. November 2025, 15. Dezember
Die im Gleichstellungsbüro verortete Koordinierungsstelle Teilhabe und Antidiskriminierung der Hansestadt Lüneburg initiiert und unterstützt Projekte für Demokratie, Vielfalt, sozialen Zusammenhalt und ein respektvolles, friedliches Miteinander – in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartner:innen.
Finanziert werden die Projekte mit Geldern des Förderprogramms „Demokratie leben!“. Gemeinsam mit der Koordinierungs- und Fachstelle "Demokratie leben!" werden im Rahmen eines Workshops Projekte und Maßnahmen für das Jahr 2025 geplant.
Ein wichtiger Fokus liegt auf der Förderung von Diversity-Kompetenzen in sämtlichen sozialen Milieus sowie auf demokratiestärkenden und diversitätsorientierten Projekten, die Personen aus diskriminierten, vulnerablen Personengruppen unterstützen, beteiligen und einbinden sowie ihnen Teilhabe und Empowerment ermöglichen.
„Demokratie leben!“ ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, an dem sich die Hansestadt Lüneburg seit 2015 mit der Partnerschaft für Demokratie beteiligt.
22. November 2024:
Der gemeinsame Integrationsbeirat von Hansestadt und Landkreis Lüneburg ist ein Gremium, das Politik und Verwaltung u.a. zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Migrationserfahrungen berät.
Am 22.11.2025 findet im Dialograum von 15-19 Uhr ein interner Workshop des Integrationsbeirats statt.