Jahresausblick der Hansestadt Lüneburg: Wichtige Projekte und Herausforderungen 2026
HANSESTADT LÜNEBURG. – Was will Lüneburg 2026 bewegen? Welche wichtigen Projekte stehen an? Die Stadtverwaltung gibt hier einen Überblick.
- Bildung
- Bauprojekte an Schulen und Kitas
- Soziales und Jugend
- Stadtentwicklung
- Bauprojekte Innenstadt
- Mobilität und Straßenbau
- Nachhaltigkeit und Umwelt
- Grünprojekte und Spielplätze
- Ordnung und Sicherheit
- Beteiligung
- Sport
- Kultur und Veranstaltungen
- Wohnen
- Digitalisierung und Smart City
- Finanzen und Innere Verwaltung
Was hat Lüneburg im vergangenen Jahr bewegt, welche Projekte wurden im Rathaus umgesetzt? Der Jahresrückblick 2025.
Bildung
Umsetzung des Ganztagsschulanspruchs: Gemeinsam mit den städtischen Grundschulen setzt die Hansestadt den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung um. So gibt es für alle Grundschulkinder ein gutes, kostenloses Angebot.
Bildungspakt: Der Bildungspakt 2040 geht als Fahrplan für die Sanierung städtischer Schulen und Kitas Anfang des Jahres in die politischen Gremien. Ein wichtiger Schritt für eine transparente und faktenbasierte Planung und Priorisierung von notwendigen Schulbaumaßnahmen.
Bildungskonferenz: Als Ergebnis der Stadtkonferenz zu Bildung wird eine regelmäßige Bildungskonferenz in Lüneburg eingeführt. Diese findet erstmals im Februar 2026 in Kooperation mit der Leuphana Innovation Community und Leadership statt. Im Mittelpunkt stehen die Ideen und Bedürfnisse von Grundschüler:innen.
Schulentwicklungskonzept: Schulen, Politik und externe Stakeholder kommen zum Auftaktworkshop zusammen, um die Schulentwicklungsplanung von Stadt und Landkreis abzuschließen. In der Schulentwicklungsplanung geht es darum, bedarfsorientiert zu planen, insbesondere mit Blick auf die inklusive Beschulung.
Bauprojekte an Schulen und Kitas
Johanneum: Der Bau eines Fachunterrichtsgebäudes für die naturwissenschaftlichen Fächer sowie für Kunst und ein Selbstlernzentrum starten. Auch die Außenanlagen inklusive Sportflächen werden erneuert.
Wilhelm-Raabe-Schule: Im Zuge des Dachausbaus der Schule werden ein neuer Kunstsaal sowie neue Unterrichtsräume geschaffen. Das Dachgeschoss wird energetisch ertüchtigt und erhält eine PV-Anlage. Darüber hinaus werden die Aula saniert, die Bühnentechnik erneuert und das Brandschutzkonzept an der Schule angepasst.
IGS Kreideberg: Ein neues Oberstufenzentrum wird an der IGS Kreideberg gebaut. In dem zweigeschossigen Holzbau entstehen zwölf allgemeine Unterrichtsräume, dazu Neben- und Sanitärräume. Darüber hinaus wird es im Erdgeschoss zusätzlichen Platz für die KredO-Stadtteilarbeit geben.
Herderschule: Die Sanierung von Technik und Brandschutz in der Schulaula wird abgeschlossen. Für 2026/2027 ist an der Schule zudem ein neuer Aufzug für das Hauptgebäude geplant sowie der Umbau des Schul-WCs.
Igelschule: Der Außenbereich des westlichen Schulhofes wird umgestaltet, u.a. mit einem Rolli-Parcours für die Kinder der Inklusionsklasse.
Grundschule Lüne: Der zweite Bauabschnitt für den Ausbau zur Ganztagsschule und damit die Sanierung des hinteren Bestandsgebäudes beginnt.
Weitere Sanierungen finden an der Anne-Frank-Grundschule (Dacharbeiten, Akustikmaßnahmen), an der St. Ursula-Schule (Sanierung Bolzplatz), und an der Grundschule Kreideberg (Sanierung Spielhügel) statt.
Kita Brandheider Weg: Die Sanierung des Altbaus mit PV-Anlage und Wärmepumpe sowie neuer Kochküche wird 2026 abgeschlossen.
Kita Hagen: Der Neubau wird zusammen mit der LüWoBau fortgesetzt.

Diese Bäume mussten Ende 2025 umziehen, um Platz für das neue Oberstufenzentrum der IGS Kreideberg zu machen. 2026 soll der Bau beginnen.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Soziales und Jugend
Szenecafé: Die Stadt hat das Ziel, gemeinsam mit relevanten Akteur:innen ein Szenecafé einzurichten.
Stadtkonferenz zum Ehrenamt: Die 5. Lüneburger Stadtkonferenz findet zum Thema „Ehrenamt im Wandel“ statt. Die Verwaltung tauscht sich mit Engagierten aus, um neue Perspektiven zu schaffen und sich noch besser zu vernetzen.
Pflege: Im Rahmen der Regionalen Konferenz für Alter und Pflege wird im Januar erstmals ein Arbeitskreis tagen. Dabei geht es um Angebote sowie Unterstützungsstrukturen in Lüneburg.
Jugendtreff Lüneburg: Das Jugendzentrum Stadtmitte soll im „Vierorten-Haus“ an der Salzstraße 1 eröffnen. Die Umbauten waren 2025 gestartet und hatten sich aufgrund von Brandschutzmängeln in den gemieteten Räumlichkeiten verzögert. Die Einweihung ist Anfang 2026 geplant.
Stadtteilarbeit: Das Stadtteilmanagement stellt sich in Teilen neu auf – u. a. mit einer flächendeckenden Stadtteilrunde. Darüber hinaus wird die Stadtteilarbeit in den Stadtteilen Mittelfeld, Weststadt, Goseburg-Zeltberg und Häcklingen-Rettmer ausgeweitet.
Mietspiegel: Der aktualisierte qualifizierte Mietspiegel tritt im Februar 2026 in Kraft. Grundlage für die neuen Daten ist eine Befragung von Lüneburger:innen.

Die 5. Lüneburger Stadtkonferenz findet im Mai 2026 zum Thema „Ehrenamt im Wandel“ statt. Veranstaltungsort ist wieder die Leuphana Universität.
Foto: Hansestadt Lüneburg

Das Jugendzentrum Stadtmitte feiert 2026 Eröffnung.
Foto: Hansestadt Lüneburg
(Innen-)Stadtentwicklung
Baugebiet am Wienebütteler Weg: Nachdem die Erschließung fristgerecht abgeschlossen wurde, beginnt 2026 der Hochbau im neuen städtischen Wohngebiet. Neben der LüWoBau erwerben dort private Bauherren und auch einige Baugruppen Grundstücke.
Belebung der Sülzwiesen: Die Umgestaltung der Sülzwiesen im Rahmen des Förderprogramms „Resiliente Innenstädte“ wird fortgesetzt. 2026 sind eine Skate-Plaza für jüngere Skate-Fans, ein Trialbike-Parcours und Sportgeräte für ältere Menschen geplant.
Neue Technik auf den Sülzwiesen: Technik und Stromversorgung auf dem Veranstaltungsgelände werden grundlegend modernisiert – die Bauarbeiten sind so organisiert, dass städtische Veranstaltungen wie Frühjahrsmarkt und Oktoberfest sowie der Kultursommer trotzdem stattfinden können.
Sommergestaltung Innenstadt: Im Rahmen der Förderung durch „Resiliente Innenstädte“ plant Lüneburg eine weitere Aufwertung der Innenstadt. 2025 wurde die Winterbeleuchtung umgesetzt. 2026 soll eine Sommergestaltung für die Lüneburger Innenstadt entworfen und – je nach Förderfristen – in 2026 oder im darauffolgenden Jahr realisiert werden.
Wegesystem und Werbeanlagen Innenstadt: Die veralteten roten Informationsstelen sollen durch moderne Pfeilwegweiser ersetzt und um weitere Standorte ergänzt werden. Ziel ist ein funktionierendes Wegeleitsystem für die Lüneburger Innenstadt.
Dialograum in der Innenstadt. Der Anlaufpunkt in der Grapengießerstraße wird weiterentwickelt und auch für Organisationen und Initiativen geöffnet, die eng mit der Stadt zusammenarbeiten.

Die Straßen im Baugebiet am Wienebütteler Weg tragen die Namen von historischen Persönlichkeiten, die für Demokratie und Menschenrechte gekämpft haben. 2026 beginnt die Bebauung der Grundstücke.
Foto: Hansestadt Lüneburg

Auf den Sülzwiesen werden Technik und Stromversorgung grundlegend modernisiert.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Bauprojekte Innenstadt
Rathausfassade: Die Stadt beauftragt ein Planungsbüro für einen Sanierungsfahrplan. Die Finanzierung erfolgt mit Unterstützung von Städtebaufördermitteln.
Historische Stadtmauer und Tunnel: Der Abschnitt zwischen Burmeisterstraße und Reitende-Diener-Straße inklusive Tunnel wird saniert. Die denkmalgerechte Instandsetzung der maroden Mauer erfolgt ebenfalls aus Mitteln der Städtebauförderung „Westliches Wasserviertel“.
Glockenhaus: Der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss wird modernisiert und auf den Stand der Technik gebracht.
Fürstensaalflügel: Die Sanierung des Daches wird fertiggestellt.
Sanierung Bardowicker Straße 1: Die Pläne für den Umbau als künftiges Verwaltungsgebäude werden fortgesetzt, die bauliche Umsetzung startet nach Auszug des Theaters zum Ende der Spielsaison im August.

Die Sanierung der historischen Stadtmauer geht 2026 mit dem nächsten Abschnitt weiter.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Mobilität und Straßenbau
Polleranlage Innenstadt: Die Stadt installiert die erste von fünf geplanten Polleranlagen – eine Kombination aus versenkbaren und festen Pollern – an der Neuen Sülze/Salzstraße. Dadurch soll das dortige Durchfahrtsverbot für unberechtigte Verkehre durchgesetzt werden. In diesem Zuge muss auch der Straßenraum angepasst werden. Die Straßenbaumaßnahmen sind auf den Fahrradring abgestimmt, der Rat hatte für den Abschnitt im Bereich der Polleranlage grünes Licht gegeben.
OHE-Brücke: Die neue Brücke an der Soltauer Straße soll Mitte 2026 fertig sein. Im Zuge der Brückenerneuerung werden auch die Fahrbahn sowie der Geh- und Radweg vor und hinter der Brücke erneuert.
Amselbrücke: Die Vorplanungen werden fortgesetzt. Ende 2026 sind Ausschreibung und Vergabe geplant. Gebaut werden soll 2027 parallel zur SinON-Streckensperrung.
Schlaglochsanierung: Im Rahmen des Masterplans zur Schlaglochsanierung werden mehrere Straßen saniert, die in einem sehr schlechten Zustand sind. Dazu zählen Teile der Böcklerstraße, der Schomakerstraße und der Artlenburger Landstraße.
Gehwegsanierung: Der Gehweg am Alten Hessenweg in Häcklingen wird saniert. Ebenfalls saniert werden einige Gehwege rund um die Eckpfeiler-Häuser in Kaltenmoor.
Rotehahnstraße: Nach historischem Vorbild wird die Rotehahnstraße im Sanierungsgebiet Wasserviertel saniert. Die umfangreiche Baumaßnahme ist im Spätsommer 2025 gestartet und wird voraussichtlich Mitte 2026 abgeschlossen.
Dahlenburger Landstraße: Die Umbau- und Sanierungsarbeiten an der Dahlenburger Landstraße werden fortgesetzt. Der Umbau dient unter anderem der verkehrlichen Erschließung des ehemaligen Lucia-Geländes. Die Gesamtmaßnahme soll Mitte 2027 abgeschlossen sein.

Nach historischem Vorbild wird die Rotehahnstraße saniert. Die Baumaßnahme soll 2026 abgeschlossen werde.
Foto: Hansestadt Lüneburg

Die neue Brücke an der Soltauer Straße wird voraussichtlich Mitte 2026 fertiggestellt.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Straßenausbau Hanseviertel Ost: Der Endausbau durch die Sparkassen Hanse Immobilien als Erschließungsträger wird 2026 fortgesetzt. Die Stadt begleitet die Baumaßnahmen in enger Abstimmung.
Bushaltestellen: Weitere barrierefreie Umbauten von Bushaltestellen sind geplant, u.a. in der Elbinger Straße stadtauswärts, in der Boitzenburger Straße, im Ginsterweg und an der Neuen Sülze im Zuge der Baumaßnahmen für die Polleranlage.
Busbeschleunigung: Nach der Erprobung in Feuerwehrfahrzeugen wird in Abstimmung mit der MOIN eine Busbeschleunigung in Lüneburg eingeführt.
Verkehrsanalyse: Die Stadt schreibt eine Verkehrsanalyse und -prognose aus. Diese sollen Grundlage für die Priorisierung von künftigen Bau- und Mobilitätsprojekten sein.
Lärmaktionsplanung 2026 werden sukzessive Maßnahmen zur Lärmminderung umgesetzt – basierend auf den Empfehlungen der Lärmaktionsplanung aus 2025. Geprüft werden u.a. mögliche Tempo 30-Abschnitte an besonders lauten und viel befahrenden Straßen.
Erschließung Bilmer Berg: Die Hansestadt begleitet die Erschließung und den Straßenausbau im ersten Teil des neuen Gewerbegebiets.

Mit dem offiziellen Spatenstich haben die Arbeiten zur Erschließung des Gewerbegebiets „Bilmer Berg II“ Ende 2025 begonnen. Im neuen Jahr begleitet die Stadt die Erschließung und den Straßenausbau.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Bahn
Sperrung Bahnstrecke Lüneburg- Hannover: Im Rahmen der sogenannten „Qualitätsoffensive“ der DB vom 1. Mai 2026 bis 10. Juli 2026 sperrt die Bahn die Bahngleise zwischen Lüneburg und Hannover. Die Hansestadt kämpft insbesondere mit Blick auf Pendler:innen für einen bedarfsgerechten Schienenersatzverkehr ein. Zudem setzt sich die Stadt für eine Durchbindung des Schienenersatzverkehrs bis nach Winsen ein, da auch die Verbindung nach Hamburg deutlich eingeschränkt sein wird.
Bleckeder Landstraße: Die Arbeiten der DB zur Brückenerneuerung und dem angrenzenden Straßenbereich werden fortgesetzt. Am Anfang des Jahres muss die Bahnhofsstraße im Norden des Bahnhofs gesperrt werden. Dies bedeutet weitere Einschränkungen, insbesondere für Fuß- und Radverkehr.
Reaktivierung Bahnstrecke: Die Hansestadt begleitet und unterstützt die Reaktivierung der Bahnstrecke Lüneburg-Soltau mit Haltestellen in Lüneburg durch die SinON. Die bauliche Umsetzung ist für 2027 geplant.
Nachhaltigkeit und Umwelt
Photovoltaik-Freiflächen-Park: Der erste PV-Freiflächenpark soll auf einer städtischen Fläche an der A39 entstehen – die bauliche Umsetzung startet voraussichtlich Ende 2026.
Sanierung der Ufermauern im Alten Hafen: Untersuchungen und Beginn von Sanierungen ab 2026 bis 2027. In die Planung werden mögliche Liegeplätze für den historischen Ewer mitgedacht.
Klimaanpassungsmanagement: Die Hitzeaktionsplanung wird abgeschlossen und das Starkregenmanagement etabliert.
Nachhaltigkeitsbericht: Die Stadt veröffentlicht den neuen Nachhaltigkeitsbericht. Dieser basiert auf Indikatoren, die sich an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) orientieren. Der Bericht ist ein Steuerungselement und zeigt auf, was schon erreicht wurde und wo weiter Handlungsbedarf besteht.

Lüneburgs erster Photovoltaik-Freiflächenpark soll auf einer städtischen Fläche an der A39 entstehen.
Grafik: Elbe Solar GmbH
Grünprojekte und Spielplätze
Spielplätze: Der neue Spielplatz Eichenhain wird fertiggestellt. Es starten die Neugestaltungen der Spielplätze Liebesgrund und Auf der Rübekuhle (Altstadt).
Kreidebergsee: Am Ostufer wird eine Holz-Plattform als Aufenthaltsort und für die Entlastung der Uferbereiche gebaut. Darüber hinaus bringt die Stadt neue Nistkästen für Fledermäuse rund um den Kreidebergsee an.
Friedhöfe: Die Neugestaltung von Kriegsgräberanlagen auf dem Zentralfriedhof wird umgesetzt. Auf dem Michaelisfriedhof werden historischer Grabstätten saniert.
Jüdischer Friedhof Lüneburg: Nach der Neugestaltung durch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wird der jüdische Friedhof an die jüdische Gemeinde Niedersachen übergeben. Der Festakt findet am 28. Mai 2026 im Rathaus statt.

Am Kreidebergsee entsteht eine Holz-Plattform als Aufenthaltsort und für die Entlastung der Uferbereiche.
Visualisierung : LILASp / A. Calitz
Ordnung und Sicherheit
Kampfmittelsondierungen: Die Untersuchungen der Blindgänger-Verdachtspunkte auf privatem und öffentlichen Grund werden fortgesetzt. Einige der mehr als 95 neuen Verdachtspunkte konnten schon in 2025 abgearbeitet werden – zum Glück ohne Funde.
Sicherheit Innenstadt: Die Stadt prüft die Einführung von Alkoholverbotszonen in der Innenstadt sowie von Alkoholverkaufsverboten zu bestimmten Zeiten in bestimmten Geschäften. Die Stadt ist außerdem im Austausch mit der Polizei zu einem Pilotprojekt zur Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Kommunaler Ordnungsdienst: Im Jahr 2026 soll der Kommunale Ordnungsdienst durch die Besetzung von weiteren Stellen ausgeweitet werden.
Sirenen: Nachdem die Stadt 2025 zwei mobile Sirenen angeschafft hat, um die Bevölkerung schnell und unkompliziert erreichen und warnen zu können, werden 2026 zusätzlich vier feste Sirenen installiert.

Die Sicherheit in der Innenstadt steht auch 2026 im Fokus.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Beteiligung
Kommunalwahlen 2026: Am 13. September 2026 wählt Lüneburg einen neuen Rat sowie einen oder eine Oberbürgermeister:in für Lüneburg. Die Wahllokale im Stadtgebiet werden von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein.
Bürger:innenrat 2026: Im 1. Quartal 2026 startet die öffentlichen Themensammlung für den Bürger:innenrat 2026. Nach einer Entscheidung über das Thema werden die Einladungen an 600 zufällig ausgeloste Lüneburger:innen im Sommer verschickt, die Sitzungen sind für Herbst geplant.

Zu den Kommunalwahlen im September 2026 wird im Lüneburger Rathaus wieder das Briefwahlbüro eingerichtet.
Archivfoto: Hansestadt Lüneburg
Sport
Sportanlage Lüneburger SV in Kaltenmoor: Nach der Sanierung des Schulsportplatzes steht die Sanierung der B- und C-Plätze sowie einiger Nebenflächen an. Die Arbeiten sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen.
Sportanlage MTV Treubund am Hasenburger Grund: Für den Neubau des Umkleidegebäudes auf der Sportanlage im Hasenburger Grund wird 2026 ein Generalunternehmer beauftragt. Dieser wird in 2026 die Werksplanung für den Modulbau erstellen, der Bau soll 2027 beginnen.
Sportpark Bilmer Berg: Die Arbeitsgruppe „Bilmer Berg“ – bestehend aus Politik, Verwaltung, Sportbeirat und Kreissportbund – bringt ihren Vorschlag zur Gestaltung des Sportareals am Bilmer Berg ein. Die Pläne sollen 2026/2027 weiter konkretisiert werden.
Sportentwicklungsplanung: Die Planungen zur Sportstadt 2035 werden 2026 abgeschlossen. Im Sportausschuss wird dazu ein Konzeptpapier vorgestellt. Dieses beinhaltet auch eine Bewertungsmatrix zur Priorisierung von Sportprojekten.
Sportförderrichtlinie: Die Hansestadt erarbeitet gemeinsam mit Akteur:innen aus dem Sport ein Konzept zur Anpassung der Sportförderung. Eine neue Richtlinie soll mehr Transparenz und Verbindlichkeit schaffen.
Kultur und Veranstaltungen
Städtepartnerschaften: Der Bereich Kultur organisiert ein „Café des Netzwerkes der Städtepartnerschaften“ auf dem Marktplatz. Darüber hinaus ist für 2026 eine Stele mit Monitor zum digitalen Austausch mit Städtepartnerschaften in Lüneburg geplant.
Chöre meets „Luna Music Club“: Bei der beliebten Konzertreihe der Hansestadt singen am 6. März Lüneburger Chöre im Libeskind-Auditorium.
Hansetag: Einer Lüneburger Delegation reist zum Internationalen Hansetag nach Stargard/Polen und vertritt dort die Lüneburger Hansestadt.
Kulturaustausch: Die Verwaltung baut die digitale Plattform für Kulturschaffende zum Austausch aus.
Untere Gerichtslaube: Die Stadt öffnet die sanierten Räume der Unteren Gerichtslaube für geführte Besichtigungen.
Die Zweigstelle Kaltenmoor der Ratsbücherei Lüneburg feiert ihr 50-jähriges Bestehen – mit Festakt (17.11.26) und Festwoche (16.-22.11.26).
Gelöbnis vor dem Rathaus: Zum 70-jährigen Bestehen des Bundeswehrstandorts Lüneburg findet im August ein öffentliches Gelöbnis auf dem Marktplatz statt.

Die Zweigstelle Kaltenmoor der Ratsbücherei wird 50 Jahre alt – das wird im November 2026 groß gefeiert.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Wohnen
Wohnraum in der Innenstadt: Im Februar lädt die Stadt zur Veranstaltung „Wohnen in der Innenstadt“ ins TamTam ein. Ziel ist es, Eigentümer:innen über Fördermöglichkeiten zu informieren – z. B. über bauliche Maßnahmen und Best-Practice-Beispiele.
Generationen-WG & Wohnpartnerschaften: Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt zu effizienter Wohnraumnutzung werden weiterentwickelt. Das Wohnraumbüro bietet darauf basierend Erstberatungen an und unterstützt bei der Vernetzung und Projektmittelakquise

Zum Thema Wohnen in der Innenstadt gibt es im Februar 2026 eine Infoveranstaltung.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Digitalisierung und Smart City
Projektgruppe „DenkMal Digital“: Neues Austauschformat für Best-Practice-Beispiele geht an den Start. Unternehmer:innen aus Handel, Gastronomie, Handwerk u. a. stellen ihre Digitalprojekte vor. Der Innenstadtbeirat sowie weitere Akteur:innen werden involviert.
Förderung des Glasfaserlückenschlusses: Die Stadt setzt mit Hilfe von Fördermitteln die Glasfaser-Erschließung von Versorgungslücken um.
Finanzen und Innere Verwaltung
Erbbaurecht: Die Arbeitsgemeinschaft zum Erbbaurecht setzt ihre Arbeit an einem Lüneburger Erbbaurecht-Modell fort. Ein Beschluss wird für 2026/2027 erwartet.
Haushalt: Nach der Kommunalwahl 2026 wird dem neuen Rat zunächst ein Einzelhaushalt vorgelegt. Anschließend ist eine Fortführung der Doppelhaushaltsstruktur ab 2028/2029 nach vorheriger Abstimmung mit dem neuen Rat geplant.
Hansestadt Lüneburg
Pressestelle
+49 4131 309-3113
E-Mail senden