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    Pressemitteilung vom 22.01.2026

    Streetwork in der Innenstadt: Hansestadt und Diakonie setzen Kooperation fort

    HANSESTADT LÜNEBURG. – In der Lüneburger Innenstadt werden auch in diesem Jahr Streetworker vom Lebensraum Diakonie im Auftrag der Hansestadt unterwegs sein. Auf einen entsprechenden neuen Vertrag haben sich Stadtverwaltung und Diakonie in dieser Woche geeinigt. Zwei Mitarbeitende der Diakonie sind seit Mittwoch wie in den vergangenen Jahren von Montag bis Freitag im Einsatz.

    Zum Ende des Jahres 2025 war der Vertrag zwischen der Hansestadt Lüneburg und der Diakonie regulär ausgelaufen. Eine gesetzlich erforderliche Ausschreibung musste erfolglos abgebrochen werden, da auch das Angebot der Diakonie die Kriterien der Ausschreibung wie berichtet nicht erfüllte. „In konstruktiven Gesprächen haben wir eine für alle Beteiligten gute Lösung gefunden“, sagt Lüneburgs Sozialdezernentin Gabriele Scholz. 

    Dabei kommt die Hansestadt den veränderten Rahmenbedingungen der Diakonie entgegen: Zusätzlich zu dem Auftrag an die Diakonie plant die Hansestadt, eine weitere Stelle für die aufsuchende Sozialarbeit auszuschreiben. Diese Person soll das Team der Diakonie ergänzen. Insgesamt bleibt die Gesamtsumme der Wochenarbeitsstunden im Bereich Streetwork damit gegenüber dem Vorjahr konstant.

    Die Streetworker sprechen insbesondere Personen an, die kaum oder keinerlei Anbindung an bestehende Hilfesysteme haben. Hauptaufgabe ist es, Vertrauen aufzubauen, sie niedrigschwellig zu unterstützen und zu stabilisieren. Dazu soll den Menschen ein Zugang zu Hilfsangeboten vermittelt werden. „Die Arbeit lebt von der engen Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Kommunalen Ordnungsdienst, den Fachdiensten der Hansestadt, der Polizei und weiterführenden Institutionen“, sagt Tanja Mainz, Vorstandsvorsitzende des Lebensraum Diakonie e. V.. 

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