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    Pressemitteilung vom 02.07.2026

    Projekt von Wohnraumbüro und HafenCity Universität: Studierende entwickeln Umbau-Ideen für effiziente Wohnraumnutzung

    Hansestadt Lüneburg. – Wie kann man vorhandenen Wohnraum möglichst effizient nutzen? Dieser Frage geht das Wohnraumbüro der Hansestadt Lüneburg gemeinsam mit der HafenCity Universität Hamburg nach. Architektur-Studierende haben jetzt begleitet von Prof. Barbara Ludescher erste Ideen für reale Beispiele präsentiert.

    „Viele Menschen suchen in Lüneburg Wohnraum. Daher ist es hier besonders wichtig, dass existierender Wohnraum optimal genutzt wird“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Das Projekt gibt wichtige Impulse, die man als Blaupause nutzen kann.“

    Für das Projekt hatte die Hansestadt Eigentümerinnen und Eigentümer gesucht, die über eine Umgestaltung ihres Wohnhauses nachdenken. Für sechs Immobilien sind Umbau-Wünsche bei der Stadt eingegangen.

    Im Rahmen ihres Seminars haben die Studierenden Pläne entwickelt, um Einfamilienhäuser in mehrere Wohneinheiten aufzuteilen. Dazu dienen Anbauten, Dach- und Kellerausbauten. In einem Entwurf werden zwei Wohnungen in einem Haus so verbunden, dass sie während der Familienphase gemeinsam genutzt werden können. Sinkt der Bedarf an Wohnraum später, weil die Kinder aus dem Haus sind, können die Wohnungen einfach wieder in zwei Einheiten getrennt werden.

    Im Rahmen einer gemeinsamen Präsentation konnten die Eigentümerinnen und Eigentümer mit den Studierenden, Prof. Ludescher und Stephan Seeger von der Architektenkammer in den Austausch kommen. Wer Interesse hat, kann sich Umbau-Ideen und die entsprechenden Skizzen, die von den Eigentümer:innen freigegeben sind, online im Bereich „Umbau“ anschauen.

    Muriel Herrmann vom Wohnraumbüro der Hansestadt Lüneburg steht Menschen, die ihren Wohnraum beleben wollen, für eine Beratung zur Verfügung: „Ich hoffe, dass die Projektergebnisse weiteren Menschen als Anregung dienen, Umbau-Ideen zu entwickeln oder vorhandene weiter zu verfolgen. So können mehr Menschen in Lüneburg dringend benötigten Wohnraum finden.“