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    Pressemitteilung vom 13.03.2026

    Hansestadt Lüneburg veröffentlicht neuen Nachhaltigkeitsbericht

    Hansestadt Lüneburg. – Wie steht es um Klima, Mobilität, Stadtentwicklung, soziale Gerechtigkeit und globale Verantwortung in Lüneburg? Antworten gibt der neue Nachhaltigkeitsbericht 2025, der jetzt vorliegt und für Interessierte zum Download bereit steht.

    Der Bericht zeigt basierend auf den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen anhand von Projekten und Kennzahlen, wo die Hansestadt Lüneburg beim Thema Nachhaltigkeit steht, welche Fortschritte erreicht wurden und wo es nach wie vor Handlungsbedarf gibt.

    „Nachhaltigkeit ist schon längst keine Zukunftsaufgabe mehr. Sie ist eine der dringendsten Herausforderungen unserer Gegenwart“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Unser Ziel ist es, Lüneburg als lebenswerte Stadt zu erhalten und weiter so zu gestalten, für uns heute genauso wie für die nach uns kommenden Generationen.“

    Nachhaltigkeit als zentrales Leitprinzip im Verwaltungshandeln

    Der Nachhaltigkeitsbericht 2025, der mit den Zielen des städtischen Integrierten Stadtentwicklungskonzepts verknüpft wurde, skizziert, wie Lüneburg Nachhaltigkeit als zentrales Leitprinzip im Verwaltungshandeln verankert und mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verbindet. Er vereint qualitative Inhalte mit quantitativen Indikatoren, die durch den gewählten Berichtsrahmen Nachhaltiger Kommunen (BNK) interkommunal einheitlich und vergleichbar sind. 

    „Mit dem Nachhaltigkeitsbericht machen wir transparent, wo wir stehen und wohin wir wollen, indem wir einzelne Schritte durch standardisierte Indikatoren besser mess- und steuerbar machen“, erläutert Markus Moßmann, erster Stadtrat und Dezernent unter anderem für Nachhaltigkeit.

    Fortschritte und Herausforderungen werden sichtbar

    Der Bericht folgt der BNK-Standardstruktur mit acht Steuerungskriterien (u. a. Strategie, Monitoring, Beteiligung, Haushalt, Digitalisierung) und elf Handlungsfeldern, darunter Klimaschutz und Klimaanpassung, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, nachhaltige Mobilität, Wohnen, soziale Gerechtigkeit, Bildung und Kultur, Gesundheit, gute Arbeit sowie globale Zusammenarbeit. Damit entsteht ein Gesamtbild, das sowohl Fortschritte sichtbar macht, als auch Lücken und Herausforderungen benennt.

    Die Hansestadt plant, die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Struktur des BNK zu verstetigen und die Datengrundlage weiter zu verbessern, um Fortschritte regelmäßig zu überprüfen und nachsteuern zu können. Der Bericht soll zugleich eine Hilfestellung für weitere politische Entscheidungen und für den Dialog mit Bürgerschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bilden.