Gemeinsam für den Kurpark: Bürger:innenrat 2026 gestartet
HANSESTADT LÜNEBURG. – Wie können zentrale Bereiche des Kurparks weiterentwickelt und zukunftsfähig gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich in diesem Jahr der Lüneburger Bürger:innenrat, der sich aus 30 ausgelosten Teilnehmenden zusammensetzt. Das Gremium ist am Samstag, 15. August 2026, offiziell in seine Arbeit gestartet.
Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch begrüßte den Bürger:innenrat zur ersten Sitzung im Huldigungssaal: „Ich freue mich sehr, dass Sie sich die Zeit nehmen, um mit uns über die Gestaltung des Kurparks zu sprechen. Das ist ein wichtiger Ort in Lüneburg, der so vielen Menschen am Herzen liegt. Darum bin ich gespannt, was für Ideen Sie mit dem Bürger:innenrat entwickeln.“
Konzertmuschel und Minigolfanlage im Fokus
Im Fokus des Bürger:innenrates stehen die Konzertmuschel sowie die ehemalige Minigolfanlage. Ziel ist es, beide Bereiche behutsam und zeitgemäß weiterzuentwickeln und dabei den historischen Charakter des Kurparks zu bewahren.
Beim Auftakttermin ging es vor allem um das gegenseitige Kennenlernen, die gemeinsame Klärung der Aufgabenstellung sowie eine erste Ideensammlung. Insgesamt trifft sich der Bürger:innenrat sechsmal. Die nächsten Termine finden von September bis Anfang November statt – unter anderem direkt im Kurpark und in der Musikschule.

Bis November 2026 beschäftigt sich der diesjährige Bürger:innenrat mit der Weiterentwicklung des Kurparks.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Hintergrund
Der Lüneburger Bürger:innenrat tagt seit 2024 jährlich.
Anfang dieses Jahres hatte die Stadtverwaltung dazu aufgerufen, Themenvorschläge für den Bürger:innenrat 2026 einzureichen. Die eingegangenen Anregungen wurden gesichtet, bewertet und anschließend einer interfraktionellen Arbeitsgruppe übergeben. Diese empfahl die Themen „Kurpark“, „Grünere Gestaltung des Platzes Am Sande“ sowie „Mehr Grün in Lüneburg“ zur weiteren Beratung. Im Mai 2026 entschied sich der Rat schließlich für den Kurpark.
Von den 600 zufällig ausgewählten Bürger:innen sagten rund 50 Personen zu. Aus diesen Rückmeldungen wurden nach festgelegten Kriterien 30 Plätze verlost. Die Gruppe bildet die Lüneburger Stadtgesellschaft möglichst vielfältig und repräsentativ ab.
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