Yanfeng will Lüneburg verlassen: Stadtverwaltung baut auf Gespräch mit dem Unternehmen
HANSESTADT LÜNEBURG. – Als einen schweren Schlag für den Industriestandort Lüneburg bezeichnet Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch das angekündigte Aus für den Lüneburger Produktionsstandort des weltweit aktiven Automobilzulieferers Yanfeng. Gleichzeitig spricht sie den Mitarbeitenden die Solidarität von Rat und Verwaltung aus. Der Oberbürgermeisterin ist es nun wichtig, zeitnah das Gespräch zwischen der Stadt und der Lüneburger Yanfeng-Leitung zu führen.
In den vergangenen Jahren wurden die Schwierigkeiten der Automobilbranche auch bei Yanfeng in Lüneburg sichtbar: Personal wurde sukzessive abgebaut und der Standort in der Goseburg geschlossen. Dennoch gab es auch immer wieder Hoffnung auf eine Zukunft in der Hansestadt.
„Die Nachricht vom jetzt akut drohenden Aus des Yanfeng Standorts in Lüneburg macht mich betroffen“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Wir stehen an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Stadt haben wir umgehend den Kontakt mit Verantwortlichen des Lüneburger Standorts hergestellt. Uns ist bereits die Bereitschaft zu Gesprächen signalisiert worden.“
Prägender Arbeitgeber in der Hansestadt
Yanfeng ist seit Jahrzehnten ein prägender Arbeitgeber in der Hansestadt – ein Unternehmen, das früher mehr als 1.200 Menschen beschäftigte und bis heute zu den größten industriellen Arbeitgebern in der Region zählt.
„Die Entscheidung des Konzerns trifft nicht nur die Beschäftigten und ihre Familien, sondern die gesamte Hansestadt“, so Kalisch. „Die angekündigte Schließung zeigt, wie tiefgreifend der Wandel in der Automobilbranche ist und wie stark auch unsere Region davon betroffen ist.“
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