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    Pressemitteilung vom 18.06.2026

    Nach technischer Störung: Stadtverwaltung samt Bürgeramt wieder uneingeschränkt erreichbar

    Aktualisiert am 24.06.2026, 16 Uhr

    Hansestadt Lüneburg. – Seit Mittwochmorgen ist das Lüneburger Bürgeramt wieder uneingeschränkt erreichbar und im Einsatz. Seit vergangenem Donnerstag hatte eine Internetstörung die Erreichbarkeit der Stadtverwaltung erheblich eingeschränkt. Bei Bauarbeiten in der Lüneburger Innenstadt waren städtische Glasfaserkabel beschädigt worden. Einige Dienstleistungen fielen dadurch vorübergehend aus. Termine im Bürgeramt mussten verschoben werden. Auch die Ratssitzung am Donnerstagabend konnte nicht stattfinden. Neuer Termin: 1. Juli um 17 Uhr in der Ritterakademie.

    Mitarbeitende aus dem Bereich IT der Hansestadt haben kurzfristig an verschiedenen Knotenpunkten per Hand eine Ersatzroute an den „Patchfeldern“ der Glasfaserstrecken gesetzt. Damit konnte das zentrale Rechenzentrum der Stadtverwaltung bereits am Freitag über einen alternativen Weg wieder mit dem Internet verbunden werden. 

    Nach und nach konnten so die betroffenen Bereiche und die entsprechenden Dienstleistungen wieder ans Netz angeschlossen werden. Besonders aufwendig waren die Arbeiten am Bürgeramt, weil dort besonders viele Anschlüsse liegen. Daher kam es dort bis Dienstagnachmittag noch zu Einschränkungen. Doch auch die konnten inzwischen behoben werden.  

    Künftig sollen solche Kabelschäden keine für die Bürgerinnen und Bürger spürbaren Folgen mehr haben. Seit rund zwei Jahren läuft in der IT der Stadtverwaltung bereits ein umfangreiches Projekt, um die Internet- und die Telefonanbindung über jeweils zwei georedundante Anbindungen – also ausfallsicher über mehrere Standorte – herzustellen.  

    „Die städtische Telefonanlage ist bereits georedundant mit automatisierter Umschaltung angebunden. Fällt eine der zwei Anbindungen aus, schaltet die Telefonanlage automatisch auf die andere Anbindung um“, sagt René Ganderke, Bereichsleiter IT bei der Hansestadt.  

    Die Aktivierung einer zweiten Internetanbindung stand bereits kurz bevor, als es nun zu dem Schaden kam. „Die Abschlusskonfigurationen werden zeitnah von der städtischen IT umgesetzt, damit das Internet künftig über zwei unterschiedliche Wege zur Stadtverwaltung gelangt und entsprechend abgesichert ist“, so Ganderke.