Stolpersteine in der Rotehahnstraße werden schnellstmöglich ersetzt
HANSESTADT LÜNEBURG. – Drei Stolpersteine erinnern in der Rotehahnstraße an Opfer des NS-Regimes. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten der Straße ist derzeit nur einer der Stolpersteine wieder eingebaut worden. „Die anderen beiden Stolpersteine sind im Zuge der Bauarbeiten gestohlen worden. Ein Umstand, den wir sehr bedauern“, sagt Alexander Matz, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grün bei der Hansestadt.
Es handelt sich dabei um die Gedenksteine für Inge Roxin und Mariechen Petersen, beide Opfer der NS-"Euthanasie". Die Steine sind in Höhe des ehemaligen Wohnhauses der beiden Kinder in der Rotehahnstraße 4 platziert.
Alle drei Stolpersteine waren im Zuge der Straßenbaumaßnahme ausgebaut und von der ausführenden Firma eingelagert worden. Die beiden fehlenden Steine sollen nun schnellstmöglich ersetzt werden. „Wir haben den Ersatz in Auftrag gegeben. Leider beträgt die Lieferzeit nach Auskunft des Herstellers rund acht Wochen“, sagt Matz. Sobald die Steine geliefert werden, erfolgt der Einbau umgehend.
Die Hansestadt ist zu den fehlenden Steinen mit der "Euthanasie"-Gedenkstätte im Austausch, die wiederum die betroffenen Angehörigen entsprechend informiert.
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