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    Pressemitteilung vom 07.04.2026

    Stadt Lüneburg weist auf waldtypische Gefahren hin

    Hansestadt Lüneburg. – Nach dem tragischen Unfall an den Ostertagen, bei dem drei Menschen in Flensburg im Wald durch einen herabstürzenden Baum tödlich verletzt wurden, weist die Hansestadt Lüneburg auf die generellen Gefahren in Waldgebieten hin.

    „Wälder sind keine kontrollierten Anlagen, sondern natürliche Lebensräume mit entsprechenden Risiken“, betont Stadtförster Per-Ole Wittenburg. „Abgestorbene Bäume, brüchige Äste oder stehendes Totholz gehören zum ökologischen Gleichgewicht und bieten Lebensraum für viele Arten – können jedoch auch eine Gefahr darstellen.“ 

    Der Gesetzgeber ordnet solche Risiken als waldtypische Gefahren ein. Das bedeutet: Das Betreten des Waldes erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Regelmäßige Baumkontrollen finden nur entlang von Hauptwegen, Straßen, Bebauungsgrenzen, offiziellen Parkplätzen, Waldkitas, Brücken und Rastplätzen statt.

    Lüneburgs Wälder haben einen hohen Anteil an alten Baumbeständen, dementsprechend sei auch hier Vorsicht geboten. „Bei starkem Wind, Sturm oder Nassschnee sollte der Wald unbedingt gemieden werden – auch in den Tagen danach, da Bäume zeitverzögert umstürzen können“, so Wittenburg.

    Mehr Gefahr abseits der Wege

    Die Gefahr nehme abseits der Haupt- und Forstwege zu. Vor allem unter absterbenden oder schief stehenden Bäumen oder Bäumen mit sehr großer Krone sollte man sich nicht länger aufhalten. Nach anhaltenden Regenphasen könne zudem die Standfestigkeit vieler Bäume merklich abnehmen. 

    Die Hansestadt bittet alle Waldbesucher:innen, diese Hinweise ernst zu nehmen und sich umsichtig zu verhalten.

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    Foto: Hansestadt Lüneburg