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    Pressemitteilung vom 09.09.2026

    Rat beschließt Patenschaft von Hansestadt mit Aufklärungslehrbataillon 3 „Lüneburg“

    Hansestadt Lüneburg. – Der Rat der Hansestadt Lüneburg hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, eine offizielle Patenschaft mit dem in der Theodor-Körner-Kaserne stationierten Aufklärungslehrbataillon 3 „Lüneburg“ einzugehen. Die Verwaltung wird beauftragt, in Abstimmung mit der Bundeswehr die notwendigen Vorbereitungen zu treffen und die Patenschaft formell abzuschließen.

    Lüneburg ist seit Jahrzehnten Garnisonsstadt. Kürzlich feierte das Aufklärungslehrbataillon 3 sein 70-jähriges Bestehen. Dies war einer der Anlässe für den Appell auf dem Marktplatz am 21. August. 

    Die Verbundenheit zwischen Stadt und Aufklärungslehrbataillon 3 zeigt sich aber auch an anderen Stellen, etwa durch die Gelbe Schleife im Rathaus, die Teilnahme der Bundeswehr am Blaulichttag oder an den jährlichen Weihnachtsgeschenken der Hansestadt an Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz. In den letzten Jahren konnte der Austausch noch intensiviert werden, durch regelmäßige Arbeitsgespräche oder Gremiensitzungen in der Theodor-Körner-Kaserne.

    Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch: „Die Bundeswehr ist ein wichtiger Teil unserer städtischen Identität. Sie steht für Demokratie und Frieden – das zeigt sich zurzeit im Krieg gegen die Ukraine. Oberstleutnant Jochen Moos hat mir diese Partnerschaft vorgeschlagen und mich sofort überzeugt. Ich freue mich, dass der Rat sie beschlossen hat.“

    Der Bundeswehrstandort Lüneburg wird in den kommenden Jahren im Übrigen noch deutlich wachsen: Seit dem 1. Oktober 2025 wird in der Theodor-Körner-Kaserne der Aufstellungsstab der neu aufgestellten Heeresflugabwehrtruppe eingerichtet. Es werden bis zu 2.000 Soldaten und Soldatinnen, zivile Mitarbeitende und auch deren Familienangehörige in Lüneburg erwartet. Durch diesen Zuzug wird es weiteren Austauschbedarf geben, z.B. zu Themen wie Wohnraum, soziale Infrastruktur oder Mobilität.