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    Pressemitteilung vom 30.09.2026

    Paritätische Suchthilfe soll Wohnprojekt und Tagesaufenthalt in der Schießgrabenstraße übernehmen

    Hansestadt Lüneburg. – Die Paritätische Suchthilfe Niedersachsen gGmbH soll spätestens zum 1. November das Wohnprojekt in der Schießgrabenstraße übernehmen. In den beiden Obergeschossen der von der Hansestadt angemieteten Immobilie wird so Wohnraum für wohnungslose Menschen geschaffen. Der Verwaltungsausschuss der Hansestadt Lüneburg hat mit seinem Beschluss in der Sitzung am 29. September grünes Licht für den entsprechenden Vorschlag der Verwaltung gegeben.

    „Damit sind wir dem Ziel der Hansestadt einen entscheidenden Schritt nähergekommen, Menschen in besonderen sozialen Notlagen mit dem ‚Haus des Sozialen‘ in der Schießgrabenstraße zu unterstützen“, sagt Lüneburgs Sozialdezernentin Gabriele Scholz.

    Die Verwaltung hatte das Wohnprojekt in Absprache mit dem Verwaltungsausschuss ausgeschrieben. Die Paritätische Suchthilfe Niedersachsen gGmbH hat mit ihrem Angebot in dem Verfahren überzeugt. „Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung von Leistungen wie dem Mietvertragsmanagement mit der sozialpädagogischen Begleitung der Bewohnenden“, sagt Stabstellenleitung Daniela Krüger, die das Verfahren für die Hansestadt federführend begleitet hat. „Der Träger greift hier auf bereits vorhandene Expertise und vorhandene Strukturen zurück.“

    Auch der Tagesaufenthalt, der im Erdgeschoss vorgesehen ist, steht vor der Realisierung. Über den Betrieb schließt der zuständige Landkreis Lüneburg ebenfalls mit der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen gGmbH einen Vertrag.

    „Wir sind dankbar, dass der Landkreis die Anregung der Stadt aufgegriffen hat und gemeinsam mit dem Land Niedersachsen die Einrichtung des Tagesaufenthaltes unterstützt“, sagt Gabriele Scholz. „Damit werden Stadt, Landkreis und Land ihrer Rolle als Verantwortungsgemeinschaft für die Schutzbedürftigen in der Hansestadt gerecht.“

    Gleichzeitig spart die Hansestadt Lüneburg durch diese Entscheidungen entgegen der ursprünglichen Kalkulation die angenommenen Kosten für zwei Sozialpädagog:innen-Stellen sowie die Ausstattung und einen Teil der Miete. Außerdem können Aufwendungen für Baumaßnahmen erstattet werden. Dadurch verringern sich die Kosten für die Hansestadt um insgesamt voraussichtlich mehr als 140.000 Euro pro Jahr.

    Noch bevor der Betrieb in der Schießgrabenstraße startet, ist ein Austausch u. a. mit den Nachbarn und anderen Akteuren in der Schießgrabenstraße vorgesehen..

    Info

    Das Wohnprojekt und der Tagesaufenthalt in der Schießgrabenstraße sollen von der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen gGmbH betrieben werden.
    Foto: Hansestadt Lüneburg