Online-Dienst zur Einbürgerung spart Zeit und Kosten
Hansestadt Lüneburg. - Die Hansestadt bietet einen neuen Online-Dienst zum Thema Einbürgerung an, der einige Vorteile bietet:
- Interessierte können ohne förmlichen Antrag und kostenlos online im Service-Portal mit einem „Quick-Check“ schnell und unkompliziert testen, ob sie die nötigen Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen.
- Wer sich entscheidet, den förmlichen, kostenpflichtigen Antrag einzureichen, wird aufgefordert, innerhalb des Online-Dienstes alle erforderlichen Unterlagen zur Prüfung des Antrags einzureichen. Nur wenn der Antrag komplett ist und die Gebühr entrichtet wurde, wird dieser an die Einbürgerungsabteilung weitergeleitet.
- Das Team für Einbürgerungs- und Staatsangehörigkeitsangelegenheiten im Bürgeramt kann sich somit rein um die inhaltliche Prüfung und Bearbeitung der Anträge kümmern.
- Kosten für Porto und Kopien entfallen gegenüber dem Antrag in Papierform.
- Beide Seiten sparen Zeit.
Wichtig zu wissen: Um den Online-Antrag stellen zu können, muss sich die Person zuvor authentifizieren – entweder über die aktivierte Online-Ausweisfunktion (eID) des elektronischen Aufenthaltstitels oder die BundID (nähere Informationen auf den Seiten der BundID).
Anträge in Papierform können weiterhin eingereicht werden
„Die ersten Erfahrungen mit Testläufen zum Online-Dienst sind gut“, sagt Sabine Rössler, Mitarbeiterin im Team Einbürgerungs- und Staatsangehörigkeitsangelegenheiten. „Wir freuen uns sehr, wenn künftig mehr Anträge online eingehen. Es ist auch weiterhin möglich, Anträge in Papierform einzureichen.“
Durchschnittlich 600 Neuanträge auf Einbürgerung gehen in einem Jahr im Bürgeramt ein. Lorenz Mehl, Fachbereichsleiter Bürger- und Migrationsservice, ergänzt: „Wir hoffen, dass wir mit dem Online-Dienst nach und nach auch den Bearbeitungsrückstand reduzieren können, der bundesweit groß ist.“ Aktuell sei in Lüneburg regulär von 10 bis 12 Monaten Wartezeit zwischen Eingang des Antrags und finaler Bearbeitung auszugehen.
Eingereichte Unterlagen müssen vor der Entscheidung auch einmal im Original vorgelegt werden
Worauf beide in dem Zusammenhang ausdrücklich hinweisen: Nur mit wahrheitsgemäßen Angaben und Unterlagen habe der Einbürgerungsantrag Aussicht auf Erfolg. Die eingereichten Unterlagen müssen vor der Entscheidung auch einmal im Original vorgelegt werden. Sollten falsche Angaben oder gefälschte Dokumente eingereicht worden sein, kann das zu einer kostenpflichtigen Ablehnung oder sogar zu einer Einbürgerungssperre von 10 Jahren führen.
Kurzlinks auf einen Blick
Einbürgerungsantrag mit Quick-Check: https://service.hansestadt-lueneburg.de/einbuergerung
Serviceportal der Stadt mit allen Online-Leistungen: https://service.hansestadt-lueneburg.de
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