Mittagessen im Ganztag: Fünf weitere Grundschulen schließen sich einheitlichem Abrechnungssystem an
Hansestadt Lüneburg. – Seit den Herbstferien 2025 laufen Bestellung und Abrechnung des Mittagessens an sechs Lüneburger Grundschulen bereits über ein einheitliches und benutzerfreundliches System. Nach den Sommerferien werden auch die Grundschulen Ochtmissen, Kreideberg, Hermann-Löns-Schule, Lüne und Heiligengeistschule dieses System nutzen.
Bestellungen und Stornierungen von Schulessen können die Eltern dort künftig bequem in einer App verwalten. Das System ist leicht bedienbar und in 15 Sprachen verfügbar, die Abrechnung ist transparent. Im vergangenen Jahr war das System zunächst an den bereits bestehenden Ganztagsgrundschulen Häcklingen, Hasenburger Berg, Im Roten Felde, St.-Ursula-Schule, Igelschule und Anne-Frank-Schule eingeführt worden. „Innerhalb kurzer Zeit hat sich das System sowohl für die Schulen als auch die Eltern bewährt“, sagt Marvin Miekautsch, Bereichsleiter Schulen bei der Hansestadt Lüneburg.
Das Kundenkonto wird auf Guthabenbasis geführt. Es gibt verschiedene Zahlungsmöglichkeiten. Eltern können individuell die Zahlungsart und den Zahlungsbetrag wählen. Beim Lastschriftverfahren wird automatisch eine Folgelastschrift ausgelöst, sobald das Guthaben den gewählten Mindestbetrag unterschreitet. „So kann man sicherstellen, dass das Essensguthaben immer ausreichend gefüllt ist, damit kein Kind ohne Essen bleiben muss“, erklärt Marvin Miekautsch. Die Einstellungen lassen sich entsprechend der Bedürfnisse aller Kinder und Eltern jederzeit ändern.
Die Eltern der Grundschulkinder, für die sich das Abrechnungssystem künftig ändert, erhalten über die Schule ein Informationsschreiben. Sie bekommen eine detaillierte Anleitung, wie für sie die Umstellung auf das neue System in wenigen Schritten funktioniert.
Zum Hintergrund
Bislang werden an den Grundschulen durch verschiedene Caterer unterschiedliche Bestell- und Abrechnungssysteme genutzt. Der Verwaltungsaufwand lag bislang bei den Schulen. Sie werden jetzt durch die zentrale Vergabe entlastet. Die Hansestadt konnte dem Unternehmen PCA Professional Card Administration GmbH aus Hamburg im Jahr 2025 nach erfolgreicher Ausschreibung den Zuschlag erteilen. Grundlage ist ein Beschluss des Rates der Hansestadt.

Symbolfoto: Hansestadt Lüneburg
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