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    Pressemitteilung vom 07.05.2026

    Lüneburgs Oberbürgermeisterin zur Werksschließung vom Klebstoffhersteller H. B. Fuller

    HANSESTADT LÜNEBURG. – Als einen weiteren schweren Verlust für den Industriestandort Lüneburg bezeichnet Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch das angekündigte Aus für den Lüneburger Produktionsstandort des US-Unternehmens und Klebstoffherstellers H.B. Fuller. 

    „Die angekündigte Schließung ist für die Beschäftigten, ihre Familien und für unsere Stadt ein schwerer Schlag. Jeder einzelne Arbeitsplatzverlust ist nicht nur eine Zahl in einer Firmenbilanz, sondern ein Einzelschicksal mit Sorgen, Unsicherheit und dem Verlust eines beruflichen Zuhauses“, sagt Kalisch.

    „Wir erleben in Lüneburg ebenso wie bundesweit eine tiefgreifende wirtschaftliche Transformation. Unternehmen stehen unter Druck durch geopolitische Verwerfungen und Produktionsbedingungen, die im Ausland häufig mit deutlich niedrigeren Kosten verbunden sind. Das führt leider immer wieder dazu, dass Standorte verlagert werden.“ 

    Lüneburgs Oberbürgermeisterin macht deutlich: „Wie auch das Beispiel Yanfeng gezeigt hat und jetzt wieder Fuller zeigt, haben Stadt und Wirtschaftsförderung leider nur sehr begrenzten Einfluss auf die Entscheidungen, die in Konzernzentralen getroffen werden. Umso wichtiger ist es, den heimischen Mittelstand zu stärken, der mit der Region eng verwurzelt ist und das Rückgrat unserer Wirtschaft bildet. Lüneburg ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität und einem attraktiven Umfeld – damit können unsere Unternehmen im Wettbewerb um dringend benötigte Fachkräfte punkten. Für die Beschäftigten von H.B. Fuller geht es jetzt darum, gemeinsam mit Betriebsrat, Gewerkschaft und Unternehmen faire Lösungen zu finden. Die Hansestadt wird sie dabei so gut wie möglich unterstützen.“