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    Pressemitteilung vom 20.04.2026

    Lüneburgs Oberbürgermeisterin macht sich in Berlin für die Neubaustrecke der Bahn zwischen Hamburg und Hannover stark

    Hansestadt Lüneburg. – „Es braucht dringend mehr Kapazitäten für einen verlässlichen und attraktiven Nahverkehr.“ Das hat Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch am Montag, 20. April, im Rahmen einer Anhörung vor dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags in Berlin deutlich gemacht. Es ging um den Neubau einer Bahntrasse zwischen Hamburg und Hannover. Kalisch vertrat dort die Interessen der Hansestadt und die Position des Landkreises Lüneburg mit seinen angehörigen und weiteren Kommunen. Kalisch setzte sich in der Anhörung deutlich für die Neubaustrecke ein.

    Lüneburgs Bahnhof ist ein Knotenpunkt für den Nahverkehr im Oberzentrum Nordost-Niedersachsens mit seinen tausenden Pendlerinnen und Pendlern. „Hier braucht es dringend Entlastung“, fordert Kalisch. „Nach Untersuchungen der Deutschen Bahn sind die notwendigen Kapazitäten nur mit einer Neubaustrecke zu schaffen. Deshalb unterstützen wir diese Planung ausdrücklich.“

    Gleichwohl müsse Lüneburg an den Fernverkehr angebunden bleiben. Das ist über den Deutschland-Takt sichergestellt.

    Eine nachhaltige Lösung für das akute Problem von zu geringen Kapazitäten kann der Ausbau der Bestandsstrecke mit einem dritten Gleis nicht bieten. „Deshalb gibt es auch keine Planung und kein Planungsrecht. Aus gutem Grund“, so Lüneburgs Oberbürgermeisterin. „Untersuchungen zeigen: Das wäre unwirtschaftlich.“

    Ein Bestandsausbau „unter rollendem Rad“ sei für die Hansestadt Lüneburg ohnehin nicht vorstellbar: „In der Bauphase käme es zu massiven Verkehrseinschränkungen. Ich sehe nicht, wie wir die Funktion als das Oberzentrum in Nordost-Niedersachsen erfüllen könnten“, betont Claudia Kalisch.

    Lüneburgs Oberbürgermeisterin verwies in der Anhörung darauf, dass es um weit mehr als die regionale Bedeutung geht: Die Landeshauptstadt Hannover, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie Nachbar-Bundesländer von Niedersachsen haben das mit gemeinsamen Positionen deutlich gemacht „Die Strecke zwischen Hamburg und Hannover ist elementarer Bestandteil der transeuropäischen Netze. Das gilt es zu berücksichtigen“, sagt Kalisch. 

    Das Fazit der Oberbürgermeisterin: „Wer mehr Nahverkehr will, muss auch die Kapazitäten dafür schaffen. Die Anforderungen erfüllt einzig die Neubaustrecke – und deshalb erwarten wir jetzt eine zügige Entscheidung dafür.“

    Info

    Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch macht sich vor dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags am Montag, 20. April 2026, für den Neubau einer Bahntrasse zwischen Hamburg und Hannover stark.
    Screenshot: Hansestadt Lüneburg, Quelle: www.bundestag.de