Lüneburg stellt die Weichen für die digitale Zukunft: Spatenstich für den geförderten Glasfaserlückenschluss
HANSESTADT LÜNEBURG. – Mit dem symbolischen Spatenstich hat am Montag, 24. August, der Ausbau begonnen, um Glasfaserlücken in Lüneburg zu schließen. Damit stellt die Hansestadt die Weichen für eine zukunftsfähige digitale Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen: Das geförderte Projekt schafft die Voraussetzungen dafür, bislang unterversorgte Bereiche in den Ortsteilen Häcklingen, Oedeme und Weststadt an eine leistungsfähige digitale Infrastruktur anzuschließen.
„Mit dem Spatenstich setzen wir ein deutliches Zeichen“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Der Ausbau ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer flächendeckenden digitalen Infrastruktur. Leistungsfähige Glasfasernetze bilden die Grundlage für modernes Arbeiten, digitales Lernen, innovative Unternehmen und eine hohe Lebensqualität.“
Die Finanzierung des Vorhabens mit einem Volumen von rund 370.000 Euro übernehmen der Bund, das Land Niedersachsen und die Hansestadt Lüneburg gemeinsam. Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung übernimmt 50 Prozent der förderfähigen Kosten, das Land beteiligt sich mit einer Kofinanzierung in Höhe von 25 Prozent, die verbleibenden 25 Prozent trägt die Hansestadt Lüneburg.

„Der Glasfaserausbau ist ein wichtiger Faktor für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftlichen Wohlstand. Mit der Gigabitförderung unterstützen wir Kommunen dabei, verbleibende Versorgungslücken gezielt zu schließen. Das Vorhaben in Lüneburg zeigt, wie bestehende Netze sinnvoll ergänzt und die digitale Teilhabe vor Ort gestärkt werden können“, sagt Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung.

Große Freude bei allen, dass der geförderte Glasfaserlückenschluss in Lüneburg beginnen kann (v. l.): Carl-Ernst Müller (Chief Digital Officer bei der Hansestadt Lüneburg), Mario Leupold (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lüneburg), Dr. Dominik Mayer (Referatsleiter Digitale Infrastruktur beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen), Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, Peter Richter (Konzernbevollmächtigter Region Nord der Telekom Deutschland GmbH), Alexandra Mause (Leiterin des Referats „Förderung des Breitbandausbaus“ beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung), Stefan Molkentin (Prokurist der aconium GmbH) und Anna Bauseneick (Vorsitzende des Lüneburger Wirtschaftsausschusses und Landtagsabgeordnete).
Foto: Hansestadt Lüneburg
Grundlage für das Ausbauvorhaben sind der im Jahr 2024 durchgeführte Branchendialog und das Markterkundungsverfahren. Dabei stellte sich heraus, dass insgesamt 26 Adressen in den drei Stadtteilen weiterhin nicht ausreichend mit gigabitfähigen Breitbandanschlüssen versorgt sind, allerdings die Fördervoraussetzungen erfüllen. Mit dem nun beginnenden Ausbau wird diese Versorgungslücke gezielt geschlossen.
Die Teilnahme am Förderprogramm basiert auf einem Beschluss des Rates der Hansestadt vom 19. September 2024, mit dem der Rat den Weg freigemacht hat, Fördermittel zu beantragen und das Projekt umzusetzen.
„Eine flächendeckende Glasfaserversorgung ist ein wesentlicher Standortfaktor. Deshalb unterstützt das Land die Kommunen gezielt dabei, bestehende Versorgungslücken zu schließen und den digitalen Wandel aktiv zu gestalten“, sagt Dr. Dominik Mayer, Leiter des Referats für Telekommunikationsrecht und -infrastruktur beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen.
Hansestadt Lüneburg
Pressestelle
+49 4131 309-3113
E-Mail senden