Lüneburg nutzt Sommerferien für zahlreiche Schul- und Kitabaumaßnahmen
LÜNEBURG. – Die städtische Gebäudewirtschaft nutzt auch in diesem Jahr die Sommerferien, um an vielen Schulen und Kindertagesstätten im Stadtgebiet Bau-, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen.
Die unterrichts- und betreuungsfreie Zeit ermöglicht es, Arbeiten durchzuführen, die sonst nur eingeschränkt oder mit Störungen für Kinder und Personal möglich wären.
Neben den laufenden Großprojekten etwa am Johanneum, an der Wilhelm-Raabe-Schule und an der IGS Kreideberg liegt auch in diesem Sommer ein besonderer Fokus auf der Bauunterhaltung und Sanierung von stätischen Schulen und Kitas. Dazu zählen unter anderem Fenstererneuerungen, Malerarbeiten, die Verbesserung der Raumakustik, die Sanierung von Leitungen sowie kleinere Um- und Ausbaumaßnahmen.
An diesen Schulen wird in den Ferien gebaut
An der IGS Kreideberg und an der Grundschule Kreideberg werden verschiedene bauliche Anpassungen vorgenommen, darunter neue Notausgänge, Trockenbauarbeiten, Akustikmaßnahmen sowie die Sanierung von Entwässerungsleitungen.
Auch an der Herderschule sowie an den Grundschulen Igelschule, Rotes Feld, Ochtmissen und Hermann Löns stehen umfangreiche Arbeiten an.
Parallel dazu schreiten wichtige Neubau- und Umbauprojekte weiter voran: An der Wilhelm-Raabe-Schule wird der Dachausbau fortgeführt, am Johanneum beginnen nach den Sommerferien die Holzbauarbeiten für das neue Fachunterrichtsgebäude, gebaut wird außerdem das Oberstufenzentrum an der IGS Kreideberg.
Bauprojekte an den Kitas
Auch in den städtischen Kitas werden die Schließzeiten in der zweiten Ferienhälfte gezielt genutzt.
In Einrichtungen wie der Kita Marienplatz, der AWO-Kita Kaltenmoor, der Kita Heidkamp oder der Kita Stadtmitte stehen unter anderem Fenster- und Fassadensanierungen, Arbeiten an der Haustechnik sowie Innenausbesserungen an.
Darüber hinaus werden etwa Bodenbeläge erneuert, Feuchtigkeitsschäden behoben und Außenanlagen instandgesetzt.
„Die Sommerferien sind für uns ein zentrales Zeitfenster, um unsere Bildungsgebäude zu sanieren und zu modernisieren“, sagt Lüneburgs Baudezernentin Maja Lucht. „Viele Maßnahmen lassen sich nur dann effizient umsetzen, wenn kein laufender Betrieb stattfindet“, erklärt Lucht.
Ein Großteil der Arbeiten wird planmäßig innerhalb der Ferien abgeschlossen, einzelne Maßnahmen reichen darüber hinaus in das neue Schuljahr hinein.

An der Grundschule Igelschule werden in den Sommerferien an der Westfassade 40 Fenster ausgetauscht, die ihre Lebensdauer erreicht haben.
Foto: Hansestadt Lüneburg
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