Kurzfristige Sanierungsarbeiten an der Friedrich-Ebert-Brücke erforderlich – Start voraussichtlich am 15. Juni 2026
Hansestadt Lüneburg. – Die Friedrich-Ebert-Brücke muss in Teilen dringend saniert werden. Dies hat die jüngste Brückenhauptprüfung ergeben, die im Herbst 2025 durchgeführt wurde. Der Prüfbericht, der mittlerweile vorliegt, beschreibt Schäden am Beton an der Unterseite des Überbaus. Diese müssen möglichst kurzfristig instandgesetzt werden, um eine weitere Ausbreitung von Korrosionsschäden an dem durch die Betonschäden freiliegenden Bewehrungsstahl zu verhindern.
Da die Arbeiten zudem nur während der Streckensperrung der Deutschen Bahn stattfinden können, muss die Sanierung zeitnah erfolgen – parallel zur aktuellen Qualitätsoffensive. Nach aktuellen Planungen wird die Baumaßnahme voraussichtlich am 15. Juni 2026 beginnen und spätestens bis zum Ende der aktuellen Sperrpause der DB am 10. Juli 2026 abgeschlossen sein.
Halbseitige Sperrungen zwischen 20 und 6 Uhr
Um die Auswirkungen für den Verkehr möglichst gering zu halten, plant die Hansestadt, ausschließlich in den in verkehrsarmen Abend- und Nachtstunden zu arbeiten. Die Friedrich-Ebert-Brücke wird dann jeweils zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgen halbseitig gesperrt. Diese Verkehrsführung hatte sich bereits während der Brückenhauptprüfung bewährt.
„Unser Ziel war es, während der Baumaßnahmen an der Dahlenburger und Bleckeder Landstraße keine weiteren Baumaßnahmen auf den Umleitungsstrecken zu haben“, sagt Alexander Matz, Fachbereichsleiter Tiefbau und Grün. „Dass es jetzt anders kommt, bedauern wir sehr. Wir haben aber in diesem Fall keine Wahl.“ Denn die nächste Sperrpause der Bahnstrecke ist erst für das Jahr 2029 im Zuge der geplanten Generalsanierung vorgesehen. „Wenn wir solange warten, wird sich der Schaden ausweiten mit möglichen Risiken für die Tragfähigkeit des Bauwerks. Vor diesem Hintergrund ist ein zeitnahes Handeln erforderlich“, so Matz.
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