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    Pressemitteilung vom 02.10.2026

    „Im Zeichen von Freundschaft und Zusammenarbeit“: Delegation aus der Solidaritätspartnerstadt Bila Tserkva zu Besuch in Lüneburg

    Hansestadt Lüneburg. – „Zwischen unseren Städten gibt es eine enge Verbundenheit. Wir freuen uns, dass wir nach 2023 wieder eine Delegation aus Bila Tserkva in Lüneburg begrüßen dürfen.“ So empfing Bürgermeisterin Hiltrud Lotze fünf Vertreterinnen und Vertreter am Donnerstag, 1. Oktober, im Lüneburger Rathaus.

    Seit März 2023 verbindet die beiden Städte eine Solidaritätspartnerschaft. Zuletzt beteiligten sich Menschen aus Bila Tserkva am 6. September zum Café des Städtenetzwerks in Lüneburg. In diesen Tagen besucht der stellvertretende Bürgermeister von Bila Tserkva, Volodymyr Vovkotrub, gemeinsam mit Kateryna Voznenko (Dezernentin für Bildung, Sport, Jugendpolitik, Kultur und Tourismus), Maryna Honcharuk (Fachbereichsleitung für  Jugendschutz), Yuliia Orel (Fachbereichsleitung für wirtschaftliche Entwicklung und Investitiosförderung) sowie Hanna Razvadovska (Fachbereichsleitung für den Ausbau der internationalen Zusammenarbeit) die Hansestadt.

    Bis Samstag, 3. Oktober, stehen Besuche u. a. des Städtischen Klinikums, der AGL und des Museums Lüneburg auf dem Programm. Außerdem gibt es einen Austausch zwischen den Verwaltungen zu Themen wie Digitalisierung, Krisenmanagement und Jugendhilfe. Daran nehmen für die Lüneburger Stadtverwaltung u. a. der Erste Stadtrat Markus Moßmann und Stadtrat Matthias Rink teil. Auch Termine mit der IHK und der Wirtschaftsförderung sowie Gespräche mit Lüneburger Unternehmen im Bereich Gesundheit und Daseinsfürsorge sind Teil des Lüneburg-Besuchs. Mit der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung finden Gespräche zu Möglichkeiten des Jugendaustauschs statt.

    Info

    Bürgermeisterin Hiltrud Lotze, Stadtrat Matthias Rink, Annette Beer-Kullin (Bereichsleitung Kultur) und Wirtschaftslotse Eckhard Pols empfingen die ukrainische Delegation im Lüneburger Rathaus.

    Info

    Als Zeichen der Freundschaft und der Zusammenarbeit überreichte Volodymyr Vovkotrub Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch in der Ratssitzung eine Urkunde.
    Fotos: Hansestadt Lüneburg

    Am Donnerstagabend waren Volodymyr Vovkotrub und seine Kolleginnen in der Sitzung des Rates der Hansestadt Lüneburg zu Gast. Vovkotrub dankte dem Rat und der Verwaltung für den herzlichen Empfang in Lüneburg und die Solidarität. „Ihre Unterstützung war immer notwendig, zuverlässig und sicher“, betonte der Ukrainer. Als Zeichen für die Freundschaft und die Zusammenarbeit überreichte er Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch eine Urkunde – begleitet von stehenden Ovationen des Rates.

    „Ich bin gerührt und es ist mir eine Ehre, diese Urkunde stellvertretend für den Rat der Hansestadt Lüneburg entgegenzunehmen“, sagte Kalisch. „Auf dem Papier haben wir eine Solidaritätspartnerschaft. Aber so, wie wir sie leben, können wir heute schon sagen, dass es eine echte, lebendige Städtefreundschaft ist.“

    Organisiert wird der Delegationsbesuch vom Bereich Kultur der Hansestadt in Zusammenarbeit mit dem Lüneburger Wirtschaftslotsen Eckhard Pols. Begleitet wird der Besuch von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft und der Stiftung Hof Schlüter.

    Eine Besichtigung von Hof Schlüter ist für den Samstag geplant, bevor die Delegation nach Braunschweig weiterreist. Von dort geht es anschließend gemeinsam mit einer Lüneburger Vertretung weiter nach Berlin. Dort findet vom 7. bis 9. Oktober die Deutsch-Ukrainische Kommunale Partnerschaftskonferenz statt.