Illegale Müllablagerungen im Stadtwald nehmen zu: Hansestadt beschrankt Wege
Hansestadt Lüneburg. – Immer häufiger finden die Mitarbeitenden des Stadtforstamtes neben Hausmüll auch Bauschutt und gefährliche Stoffe wie Glas, Farben oder Asbest in Lüneburgs Wäldern. Auch Gartenabfälle, stellen ein zunehmendes Problem dar, insbesondere dann, wenn invasive Pflanzen enthalten sind, die sich im Wald ausbreiten, wie etwa der Kirschlorbeer oder Sommerflieder.
Aktuell wurde im Forst Heiligenthal eine größere Menge zersplitterten Glases entdeckt. Wer den Müll dort abgeladen hat, ist unbekannt. Das Glas birgt erhebliche Gefahren insbesondere für Tiere und die Beseitigung ist besonders aufwendig.
Die Ablagerungen erfolgen häufig nachts und an abgelegenen Waldeinfahrten. Um illegale Entsorgungen mit Fahrzeugen zu erschweren, wird das Stadtforstamt daher künftig weitere Waldwege und Zufahrten mit Schranken absichern müssen. Zudem sind in unregelmäßigen Abständen Kontrollfahrten geplant. „Wir wissen, dass Absperrungen bei Waldbesucherinnen und Waldbesuchern auf Unverständnis stoßen. Angesichts der zunehmenden illegalen Müllentsorgung sind sie jedoch leider notwendig“, sagt Stadtförster Per-Ole Wittenburg. Umweltvergehen werden von der Hansestadt konsequent zur Anzeige gebracht. Wer illegale Müllablagerungen beobachtet, wird gebeten, diese dem Stadtforstamt oder der Polizei zu melden.

Foto: Stadtforstamt Lüneburg
Hansestadt Lüneburg
Pressestelle
+49 4131 309-3113
E-Mail senden