Hansestadt Lüneburg begrüßt Beschluss zur Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover
HANSESTADT LÜNEBURG. – Der Verkehrsausschuss des Bundestags hat heute (7.10.) für eine Neubaustrecke zwischen Hamburg und Hannover gestimmt. Morgen wird sich der Bundestag mit dem Beschlussvorschlag befassen. Die Zustimmung für die Neubaustrecke gilt als wahrscheinlich. Ob weitere Punkte aus der Beschlussempfehlung so beschlossen werden, bleibt abzuwarten.
Immer wieder hatten sich die Hansestadt und der Landkreis Lüneburg in den vergangenen Jahren für den Neubau eingesetzt.
„Wer die Schiene in Norddeutschland wirklich zukunftsfähig machen will, kommt um den Neubau nicht herum“, machte Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch wiederholt deutlich. Zu dem heutigen Beschluss im Verkehrsausschuss sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin: „Ich freue mich sehr über die Entscheidung für die Neubaustrecke. Nur so werden die Kapazitäten geschaffen, die wir in unserer Region im Personen- und Güterverkehr dringend brauchen.“
Positiv bewertet die Verwaltungschefin auch die Pläne für zusätzliche Maßnahmen zum Lärmschutz im Stadtgebiet und einen Ausbau des Westbahnhofs. „Beide Vorhaben sind seit Jahren überfällig und sollen im Rahmen der Korridorsanierung umgesetzt werden. Ich hoffe, dass das am Ende auch so vom Bundestag beschlossen wird“, so Kalisch.
Die Beschlussempfehlung beinhaltet außerdem optimierende Maßnahmen an der Bestandsstrecke. Dazu sagt Kalisch: „Verbesserungen an der Bestandsstrecke sind grundsätzlich zu begrüßen, sofern sie den ohnehin stark beeinträchtigten Personen- und Güterverkehr nicht zusätzlich erheblich belasten. Denn eine mögliche Abkehr von der zugesagten Baufreiheit bis 2034 für optimierende Maßnahmen birgt auch Risiken. Arbeiten während des laufenden Bahnbetriebs können zu deutlichen Einschränkungen führen. Hier werden wir genau hinschauen.“
Mit Blick auf das weitere Vorgehen nach dem finalen Beschluss betont Kalisch: „Den politischen Beschlüssen müssen schnell konkrete und überprüfbare Schritte folgen. Es gilt, verlorene Zeit aufzuholen.“
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