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    Pressemitteilung vom 25.08.2026

    HanseCard wird erweitert: Noch mehr Menschen profitieren von den Angeboten

    Hansestadt Lüneburg. – Noch mehr Lüneburgerinnen und Lüneburger profitieren künftig von Vergünstigungen durch die HanseCard. Bislang erleichtert diese Sozialkarte, die es bereits seit 2013 gibt, ausschließlich Kindern und Jugendlichen den Zugang zu öffentlichen Freizeit-, Kultur- und Bildungsangeboten. 

    Der Rat der Hansestadt Lüneburg hat am Donnerstag, 20. August, beschlossen, dass die HanseCard umgewandelt werden soll. Dann erhalten auch Erwachsene die mit der Karte verbundenen Vergünstigungen.

    Anspruchsberechtigte

    Derzeit gilt die HanseCard für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II oder SGB XII (also Bürgergeld bzw. Grundsicherung), nach dem Asylbewerberleistungesetz oder dem Wohngeldgesetz beziehen. Künftig erhalten alle Menschen, die diese Leistungen beziehen, die HanseCard. 

    Auch der Seniorenpass der Hansestadt Lüneburg für Menschen ab 65 Jahren, die Sozialleistungen beziehen, wird in die HanseCard integriert. 

    Damit haben künftig rund 13.000 Menschen Anspruch auf die HanseCard. „Familien, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, können künftig gemeinsam etwas unternehmen, da nicht mehr nur die Kinder, sondern auch die Eltern und Großeltern von den Vergünstigungen profitieren“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. 

    Nutzung und Vergünstigungen

    Im Jahr 2024 haben insgesamt 4193 Kinder und Jugendliche die HanseCard erhalten, darunter 377 junge Ehrenamtliche. Im selben Jahr wurden die HanseCards vor allem für Besuche im Freibad, Sportbad und im SaLü sowie im Eisstadion Adendorf genutzt. Mit Abstand folgen die Kunstschule Ikarus, das Ostpreußische Landesmuseum, das Theater, der Wasserturm und die Familienbildungsstätte. 

    Das Angebot wird im Zuge der Umwandlung der HanseCard erweitert. Dazu wird die Stadtverwaltung mit möglichen Kooperationspartnern ins Gespräch gehen.

    Ziel ist es, dass die HanseCard und die Ehrenamtskarte des Landes Niedersachsen in und um Lüneburg möglichst einheitliche Vergünstigungen anbieten. Denn: Jugendliche Ehrenamtliche, die bislang die HanseCard in Anspruch nehmen, können künftig wie alle anderen engagierten Menschen die Ehrenamtskarte oder die bundesweite Jugendleiter-Card (JULEICA) beantragen.

    Kosten

    Durch die Umstellung des Konzepts zur HanseCard fallen für die Hansestadt künftig keine höheren Kosten an, auch wenn künftig mehr Menschen von der Sozialkarte profitieren. Für die Umwandlung der Karte rechnet die Hansestadt mit Kosten von rund 39.000 Euro für Material und Personal, die bereits im aktuellen Haushalt eingeplant sind. 

    In den Folgejahren reduziert sich vor allem der Personalaufwand. Entsprechende finanzielle Mittel werden in den Haushaltsplanentwurf für 2027 eingebracht.