Gedenken an die Pogromnacht 1938 – Straßen an der Synagogen-Gedenkstätte am 9. November vorübergehend gesperrt
Hansestadt Lüneburg. – Am Jahrestag der Pogromnacht von 1938 findet auch in Lüneburg ein gemeinsames Erinnern an die millionenfache Verfolgung und Ermordung jüdischer Menschen während der Herrschaft der Nationalsozialisten statt.
Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Lüneburg e. V. lädt am Montag, 9. November 2026, zu einer Gedenkfeier ein. Sie beginnt um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in St. Nicolai. Um 18 Uhr schließt sich eine Gedenkfeier am Synagogen-Mahnmal an der Reichenbachstraße/Ecke Am Schifferwall an. Um eine möglichst ruhige und würdevolle Atmosphäre für die Feier sicherzustellen, sind die meisten angrenzenden bzw. zuführenden Straßen gesperrt.
Aufgrund der Baustelle in der Bleckeder Landstraße bleibt eine Fahrspur Am Schifferwall in Richtung Bockelmannstraße für den Fahrzeugverkehr offen. Hier gilt während der Gedenkfeier eine Geschwindigkeitsbeschränkung, damit die Veranstaltung möglichst wenig durch Verkehrslärm beeinträchtigt wird.
Im Einzelnen gibt es von circa 17.45 Uhr bis etwa 19 Uhr folgende Einschränkungen:
- Die Reichenbachstraße ist für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.
- In der Straße Am Schifferwall ist in Richtung Bockelmannstraße die rechte Fahrspur offen.
- Die Bockelmannstraße ist bis Lise-Meitner-Straße normal befahrbar, danach stadteinwärts in Richtung Am Schifferwall gesperrt. Das Parkhaus am Kino ist weiterhin über die Konrad-Zuse-Allee erreichbar ist. Über die Bockelmannstraße wird keine Zufahrt zum Parkhaus möglich sein.
Autofahrende werden gebeten, den Bereich während der Veranstaltung möglichst weiträumig zu umfahren.
Auch Radfahrende werden gebeten, während der Gedenkveranstaltung im gesperrten Gebiet abzusteigen und zu schieben und generell besondere Rücksicht zu nehmen.
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