„Gebäudewirtschaft funktioniert nur gemeinsam“ – Denise Mertz verantwortet ab sofort die Liegenschaften der Hansestadt
Hansestadt Lüneburg. – Ob Schulen, Kitas, Rathaus, Bücherei oder Sporthallen – alle Gebäude, die in städtischer Hand sind, werden von der Gebäudewirtschaft betreut. Die Kolleg:innen kümmern sich hier um Themen wie Brandschutz, die Unterhaltung der Gebäude sowie die Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser.
Darüber hinaus verantwortet der Fachbereich jede Form von Sanierung, Modernisierung und Umbau bestehender Gebäude sowie komplette Neubauten wie zuletzt den Hortneubau in Kaltenmoor oder den geplanten Neubau der IGS Kreideberg.
Die neue Leiterin des Fachbereichs ist Denise Mertz. Die 46-Jährige folgt auf Maja Lucht, die seit Juni 2026 Stadtbaurätin der Hansestadt ist. Mertz setzte sich in einem Auswahlverfahren gegen mehrere Bewerberinnen und Bewerber durch. Die Auswahlentscheidung wurde vom Verwaltungsausschuss einstimmig bestätigt.
„Mit Denise Mertz gewinnen wir eine erfahrene Führungskraft für die Gebäudewirtschaft“, freut sich Stadtbaurätin Maja Lucht. „Frau Mertz verbindet umfassende Kenntnisse in der Steuerung von Bau- und Investitionsprojekten mit Erfahrung im kommunalen Gebäudemanagement. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Denise Mertz (l.) folgt als Leiterin der städtischen Gebäudewirtschaft auf Maja Lucht, die seit Juni 2026 Stadtbaurätin der Hansestadt ist.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Fragen an die neue Kollegin in der Stadtverwaltung:
Frau Mertz, was haben Sie bisher gemacht?
Mein beruflicher Schwerpunkt liegt seit vielen Jahren in der Bau- und Gebäudewirtschaft. In den vergangenen 15 Jahren habe ich verschiedene Leitungsfunktionen übernommen – zunächst bei der Sparkasse Bamberg, später beim Kommunalen Gebäudemanagement der Stadt Magdeburg und zuletzt beim Studentenwerk Magdeburg.
Dabei habe ich Bau- und Investitionsprojekte gesteuert, Gebäude bewirtschaftet und modernisiert sowie Budgets und Vergabeverfahren verantwortet. Vor allem habe ich gelernt, wie wichtig es ist, technische, wirtschaftliche und organisatorische Fragen zusammenzudenken.
Führung gehört für mich ebenfalls dazu: Menschen mitzunehmen, Verantwortung zu übertragen und gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln.
Was hat Sie nach Lüneburg geführt?
Mich hat an Lüneburg besonders die Verbindung aus einer attraktiven Stadt und einer anspruchsvollen kommunalen Aufgabe gereizt.
Die Hansestadt steht vor wichtigen Zukunftsaufgaben – vom Ausbau und der Weiterentwicklung von Schulen und Kitas über die nachhaltige Entwicklung des Gebäudebestands bis hin zu der Frage, wie sich mit begrenzten Ressourcen möglichst viel erreichen lässt.
Diese Verbindung aus strategischer Gebäudewirtschaft, kommunaler Verantwortung und Gestaltungsspielraum passt sehr gut zu meiner bisherigen Berufslaufbahn und zu dem, was ich gerne mache.
Worauf freuen Sie sich?
Zunächst freue ich mich darauf, die vielen Menschen kennenzulernen, die in und außerhalb der Verwaltung mitwirken. Gleichzeitig freue ich mich auf die konkreten Aufgaben und Projekte. Besonders wichtig ist mir der Austausch über die
Fachbereichsgrenzen hinweg, denn Gebäudewirtschaft funktioniert aus meiner Sicht nur gemeinsam. Schulen, Kitas, Verwaltung, Kultur und andere kommunale Einrichtungen haben jeweils unterschiedliche Anforderungen. Am Ende geht es darum, dafür gemeinsam mit den Akteur:innen gute und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Und natürlich freue ich mich darauf, Lüneburg nicht nur als neuen Arbeitsplatz, sondern zunehmend auch als Stadt mit seinen vielfältigen Reizen kennenzulernen.
Welche Schwerpunkte setzen Sie und welche Ziele haben Sie?
Mein Schwerpunkt liegt auf einer strategisch ausgerichteten und zugleich praxisnahen Gebäudewirtschaft. Dazu gehören für mich der Werterhalt und die Weiterentwicklung des Gebäudebestands, eine gute Priorisierung von Investitionen, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sowie eine verlässliche Planung und Umsetzung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen.
Wichtig ist mir, nicht nur einzelne Projekte zu betrachten, sondern den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes im Blick zu behalten. In den ersten Monaten möchte ich zunächst verstehen, wo die größten Herausforderungen und Chancen liegen. Anschließend geht es darum, gemeinsam Prioritäten zu setzen und konkrete Verbesserungen anzustoßen.
Mein Ansatz lautet: Zuhören, verstehen, gemeinsam priorisieren und dann umsetzen.
Welche Rolle spielt für Sie der Austausch mit den Menschen vor Ort?
Mir ist wichtig, dass kommunale Gebäudewirtschaft nicht nur innerhalb der Verwaltung stattfindet. Unsere Gebäude sind Orte, die die Menschen täglich nutzen – zum Beispiel Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäude und andere öffentliche Einrichtungen. Deshalb möchte ich für Anliegen und Hinweise ansprechbar sein und einen offenen Austausch pflegen.
Für konkrete Anliegen stehen zunächst die bekannten Kontaktmöglichkeiten der Hansestadt und der Gebäudewirtschaft zur Verfügung. Darüber hinaus möchte ich im Laufe der nächsten Monate weitere Gelegenheiten schaffen, um mit Lüneburger:innen ins Gespräch zu kommen.

Foto: Hansestadt Lüneburg
Hansestadt Lüneburg
Pressestelle
+49 4131 309-3113
E-Mail senden