Für eine Welt ohne Atomwaffen: Hansestadt Lüneburg beteiligt sich am 8. Juli erstmals am Flaggentag der „Mayors for Peace“
Hansestadt Lüneburg. – Am 8. Juli 2026 setzt Lüneburg erstmals ein sichtbares Zeichen für Frieden und nukleare Abrüstung: Vor dem Rathaus wird die grün-weiße Flagge des internationalen Städtenetzwerks „Mayors for Peace“ gehisst. Anlass ist der weltweite Flaggentag des Bündnisses, an dem sich jedes Jahr Städte in zahlreichen Ländern beteiligen.
Mit dem Hissen der Flagge appellieren Kommunen weltweit an Staaten, Atomwaffen endgültig abzuschaffen. Der 8. Juli wurde gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1996 der Internationale Gerichtshof in einem Gutachten festgestellt hat, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen das Völkerrecht verstoßen.
Die Hansestadt Lüneburg ist dem Netzwerk „Mayors for Peace“ im Jahr 2025 beigetreten. Der Verwaltungsausschuss hatte dies im August 2025 beschlossen. Das Bündnis wurde 1982 vom Bürgermeister der Stadt Hiroshima gegründet und setzt sich seither für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen ein. Heute gehören ihm mehr als 8.000 Städte in 166 Ländern an, darunter mehr als 900 Kommunen in Deutschland. Die Landeshauptstadt Hannover nimmt dabei eine besondere Rolle als Vizepräsidentenstadt und nationale Koordinierungsstelle („Lead City“) ein.
Mit der Teilnahme am Flaggentag unterstreicht die Hansestadt Lüneburg ihr Engagement für Frieden, internationale Zusammenarbeit und die Verantwortung von Kommunen für den Schutz ihrer Bevölkerung.
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