Freundschaftsdelegation aus der japanischen Partnerstadt Naruto besucht Lüneburg
Hansestadt Lüneburg. – Besuch aus Fernost: Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch empfing am Samstag, 31. Oktober, eine Freundschaftsdelegation um Michihiko Izumi, den Oberbürgermeister von Lüneburgs Partnerstadt Naruto, im Rathaus der Hansestadt.
Es war eine weitere der vielen persönlichen Begegnungen zwischen den Städten. Sie zeigen, wie lebendig die seit über 50. Jahren währende Partnerschaft ist. Zuletzt hatte im August bereits eine Jugenddelegation aus Naruto Lüneburg besucht.
Bis Anfang dieser Woche blieb die Delegation in Lüneburg. Mit dabei waren neben Oberbürgermeister Izumi auch der Leiter des Fachbereichs Bürger- und Umweltangelegenheiten aus Naruto, Satoshi Abe, und der Vorsitzende des Stadtrats von Lüneburgs Partnerstadt, Hiroyuki Kurai.
Auf Lüneburger Seite nahm neben Claudia Kalisch auch Stadtkämmerer und Kulturdezernent Matthias Rink teil. Vertreter:innen der Deutsch-Japanischen Gesellschaften aus beiden Städten begleiteten den Besuch.
Abwechslungsreiches Programm
Auf dem Programm standen u. a. ein gemeinsames Dinner, Besuche beim Blaulicht-Gottesdienst in der Johanniskirche samt Turmbesichtigung, beim Lüneburger Karate- und Aikido-Verein Kensho und beim Theater Lüneburg. Narutos Oberbürgermeister Izumi informierte sich im Rahmen des Besuchs der Sportanlage Kaltenmoor über das Zusammenwirken von Sportvereinsarbeit, städtischer Sportinfrastruktur und schulischem Sport.
„Entfernung wird in einer Freundschaft nicht in Kilometern gemessen, sondern in Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamen Erlebnissen“, sagte Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Zwischen unseren Städten gibt es keinen Stillstand, sondern immer wieder neue Ideen, neue Gesichter und neue Projekte. Das ist es, was eine Partnerschaft lebendig macht.

Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (M.) und Kulturdezernent Matthias Rink (l.) empfangen eine Freundschaftsdelegation aus Naruto um Oberbürgermeister Michihiko Izumi (2. v. r.) im Lüneburger Rathaus.
Foto: Hansestadt Lüneburg
Gemeinsame Erklärung für ein neues Verwaltungsprojekt
Ein besonderer Programmpunkt für die Vertreter:innen beider Städte war dementsprechend die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung für ein neues Verwaltungsprojekt, das den Namen „Prozessanalyse - ein Antrag, zwei Länder“ trägt.
Auszubildende und junge Mitarbeitende der Verwaltungen aus Lüneburg und Naruto werden sich künftig über Verwaltungsprozesse austauschen.
Dabei soll es um Themen wie die Entbürokratisierung und die Digitalisierung gehen.

Foto: Hansestadt Lüneburg
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