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    Pressemitteilung vom 28.09.2026

    Demokratiekonferenz 2026: Hansestadt Lüneburg lädt am 4. November zum Netzwerk-Treffen ins Rathaus

    Hansestadt Lüneburg. – Wie lässt sich Zusammenhalt stärken, wo stößt Neutralität an Grenzen und wie zeigt sich im Alltag Zivilcourage? Über diese und andere Fragen wird bei der Demokratiekonferenz diskutiert. Die diesjährige Demokratiekonferenz findet am Mittwoch, 4. November, von 16 bis 19 Uhr im Rathaus (Huldigungssaal, Am Ochsenmarkt 1) statt. 

    Die Konferenz wird von der Hansestadt Lüneburg und der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung umgesetzt und ist Teil der Wandelwoche Lüneburg. Sie richtet sich an Kooperations- und Netzwerkpartner:innen, Mitglieder des Bündnisses „Demokratie leben!“ sowie an alle Interessierten.

    Nach einem städtischen Grußwort stehen vier parallele Vorträge mit Raum für Austausch im Fokus:

    „Teilhabe ermöglichen und Veranstaltungen diversitätsorientiert gestalten: eine klassismuskritische Perspektive“ (Prof. Dr. Francis Seeck, TH Nürnberg)

    „Das politische Neutralitätsgebot: Was darf die öffentliche Verwaltung?“ (Leon A. Brandt, SOCLES Institut)

    „Tipps zum Umgang mit diskriminierenden Äußerungen: Wie können wir Zivilcourage und Haltung zeigen?“ (Courage College)

    „Radikalisierungsprozesse: Wie entstehen extremistische Einstellungen und welche Präventionsmaßnahmen sind wirksam?“ (Landespräventionsrat Niedersachsen / Landesprogramm für Demokratie und Menschenrechte)

    Anschließend diskutieren die Teilnehmenden gemeinsam die weitere Handlungsstrategie zur Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Lüneburg.

    Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis Sonntag, 11. Oktober 2026 online möglich.

    Info

    Das Bündnis „Demokratie leben!“ lädt Interessierte herzlich zur Demokratiekonferenz ein.
    Foto: Hansestadt Lüneburg

    Hintergrund

    Die Hansestadt Lüneburg setzt das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ als Partnerschaft für Demokratie seit 2015 in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner:innen um. Das Bündnis „Demokratie leben!“ bringt rund 70 Akteur:innen aus Verwaltung, Politik, Bildung, Kultur, Religion, Wissenschaft, Sozialem, Sport, Antidiskriminierungsarbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft zusammen. Es berät regelmäßig über aktuelle Themen, entscheidet über Projektanträge und entwickelt das kommunale Handlungskonzept weiter – unter anderem auf der jährlichen Demokratiekonferenz.

    Umgesetzt wird das Förderprogramm „Demokratie leben!“ durch die Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention im Gleichstellungsbüro der Hansestadt Lüneburg in Kooperation mit der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“, die bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung angesiedelt ist. 

    Die Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Lüneburg wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert, im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.