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    Pressemitteilung vom 16.09.2026

    Bauarbeiten am Gymnasium Johanneum kommen sichtbar voran - Holzmodule für neues Fachunterrichtsgebäude werden montiert

    Hansestadt Lüneburg. – Am Gymnasium Johanneum nimmt der Neubau des Fachunterrichtsgebäudes Gestalt an: Seit Anfang September werden die Holzmodule montiert. Erste Außenwandelemente mit bereits eingesetzten Fenstern stehen inzwischen. 

    Die Gebäudehülle mit Erdgeschoss, Obergeschoss und Dach soll nach aktuellem Zeitplan bis Ende 2026 fertiggestellt sein. Der Innenausbau ist für 2027 vorgesehen; die Gesamtfertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2027 geplant. 

    „Wir sind froh, dass nach einer sehr langen Planungsphase nun die ersten Wände und Decken sichtbar sind“, sagt Projektleiterin Birgit Sunder. Schule und Verwaltung stehen während der Umsetzung weiterhin eng im Austausch. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit. Eine solche Großbaumaßnahme bringt viele Einschränkungen mit sich. Die Schule trägt diese Belastungen hier sehr engagiert mit“, so Sunder.

    Selbstlernzentrum soll für gute Lernatmosphäre sorgen

    Herzstück des neuen Fachunterrichtsgebäudes wird ein über zwei Ebenen angeordnetes Selbstlernzentrum. Es soll den Schülerinnen und Schülern nicht nur als Lernbereich, sondern auch als Aufenthaltsort und Treffpunkt dienen. „Wir wollen einen Raum mit Lernatmosphäre schaffen, in dem man sich gerne aufhält“, erläutert Sunder. 

    Rund um das Selbstlernzentrum entstehen auf zwei Etagen Fachräume für Biologie, Physik, Chemie und Kunst. Außerdem sind ein Raum für das Projekt „Jugend forscht“ sowie kleinere Räume für Technik und Reinigung vorgesehen. Im Erdgeschoss wird zusätzlich ein Raum der Stille eingerichtet.

    Auf der Westseite des Neubaus ist eine größere Glasfront geplant. Von dort aus wird der Blick auf eine großzügige Freifläche möglich sein. Der neu geschaffene Platz wird vom Neubau und Hauptgebäude dreiseitig eingerahmt und soll für größere schulische Veranstaltungen genutzt werden. Das Dach vom Neubau soll begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden.

    Info

    Seit Anfang September werden die Holzmodule für den Neubau am Johanneum montiert.
    Foto: Hansestadt Lüneburg

    Außenanlagen entstehen ab Oktober

    Parallel zum Neubau des Fachunterrichtsgebäudes beginnt voraussichtlich im Oktober 2026 die Umsetzung der Außenanlagen. Die ersten beiden Bauabschnitte umfassen die Erweiterung der Sport- und Spielflächen im Bereich der Turnhalle sowie rund um den Erweiterungsbau. Die Planung für die Außenanlagen wurde in einem Beteiligungsverfahren gemeinsam mit der Schule entwickelt. 

    Auch die Verkehrssituation auf dem Schulgelände wird schrittweise angepasst. Im Bereich der Zufahrt wurde bereits eine zusätzliche Einfahrt geschaffen. Weitere Umbaumaßnahmen folgen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Feuerwache. 

    Ziel ist es, die Sicherheit der Verkehrswege auf dem Gelände zu erhöhen. Die internen Planungen für den Umbau des Hauptgebäudes sowie der Sporthalle und Mensa sollen im Jahr 2027 beginnen.

    Ausbau zur sechszügigen Schule

    Der Standort des Gymnasiums Johanneum wird seit einigen Jahren zu einer sechszügigen Schule ausgebaut. Dafür sind neue Gebäude zu errichten sowie vorhandene Bestandsgebäude umzubauen sowie energetisch zu sanieren. Auch die Außenanlagen werden im Zuge dessen erweitert und umgestaltet. 

    Bereits abgeschlossen ist der Ausbau des Gebäudes für die Jahrgänge 5, 6 und 7. Durch Anbauten konnte dort die für die 6-Zügigkeit erforderliche Fläche geschaffen werden. Das Gebäude wurde zudem nachträglich mit einer Lüftungsanlage ausgestattet. 

    Da die vorhandenen Flächen im Bestandsgebäude für das weitere Raumprogramm nicht ausreichten, wurde gemeinsam mit der Schule ein Gesamtkonzept entwickelt. Dabei wurden unter anderem pädagogische Anforderungen und der Sanierungsbedarf der bestehenden Gebäude berücksichtigt. Die Fachunterrichtsräume für die Naturwissenschaften und das Fach Kunst werden deshalb in dem derzeit entstehenden Neubau untergebracht.