Inhalte auf der Seite
Sprachauswahl
Barrierefreiheit
  • Schrift verkleinernSchrift vergrößernAusgangsgröße
Inhalte auf der Seite

    Haus-Post

    Im Newsletter der Hansestadt Lüneburg kommen Mitarbeitende der Verwaltung zu Wort

    03/26: Dr. Yildiz Deniz und Katharina Fuchs-Zimmermann

    Info

    Dr. Yildiz Deniz (l.) und Katharina Fuchs-Zimmermann fördern mit ihrer Arbeit ein respektvolles, diskriminierungssensibles Miteinander in der Hansestadt Lüneburg.
    Foto: Hansestadt Lüneburg

    Seit einem guten Jahr bilden Dr. Yildiz Deniz und Katharina Fuchs-Zimmermann das Team der Koordinierungsstelle Teilhabe, Antidiskriminierung und Extremismusprävention im Gleichstellungsbüro der Hansestadt Lüneburg.

    Im Fokus ihrer Arbeit stehen folgende Ziele: 

    • Stärkung von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt
    • Ermöglichung von gesellschaftlicher Teilhabe
    • Bekämpfung von Diskriminierung
    • Förderung eines respektvollen und friedlichen Miteinanders
    • Stärkung von Diversity-Kompetenzen
    • Prävention von Extremismus und Radikalisierungsprozessen

    Zu ihren Aufgaben zählen die Entwicklung von Handlungsstrategien, die Stärkung von Netzwerkstrukturen sowie die Beratung von Verwaltungsmitarbeitenden, politischen Gremien und externen Organisationen aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

    Im Dialograum Innenstadt bieten sie eine wöchentliche Sprechstunde für Bürger:innen an. Darüber hinaus organisieren, gestalten, unterstützen und moderieren sie Projekte, Veranstaltungen, Netzwerktreffen und Fortbildungen im Themenfeld – in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartner:innen.

    Bewegende Momente 2025

    Begleitung des Bürger:innenbeteiligungsprozesses in Kaltenmoor

    Durch die Umsetzung von diversitätsorientierten Maßnahmen ist hier ein Dialogforum entstanden, das echte gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht – für positive Begegnungen und konstruktive Austauschprozesse von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen – im Hinblick auf Kultur, Religion, Hautfarbe, soziale Herkunft, Alter, Geschlecht, Gender, sexuelle Orientierung, Menschen mit und ohne Behinderungen

    Über 50 umgesetzte Demokratie- und Vielfaltsprojekte

    Die Projekte richteten sich an verschiedene Ziel- und Altersgruppen. Umgesetzt wurden sie in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartner:innen im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ 

    Mit dabei waren z. B. Theaterworkshops, Diversity-Trainings, Vorträge, Rhetorikseminare, Kunstaktionen, Beteiligungsprojekte, Ausstellungen, Straßenfeste, Lesungen, Empowermentworkshops, Begegnungsformate u. v. m.       

    Zahlreiche neue Mitglieder im Bündnis „Demokratie leben!“

    Das Bündnis „Demokratie leben!“ ist ein breit aufgestelltes interdisziplinäres Netzwerk, das sich als lokale Verantwortungsgemeinschaft für den Schutz von Demokratie und Vielfalt in der Hansestadt versteht. Katharina Fuchs-Zimmermann und die Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ koordinieren und moderieren das Bündnis gemeinsam. 

    Die Mitglieder kommen drei- bis viermal im Jahr zusammen, tauschen sich über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen im Themenfeld aus und fassen Beschlüsse zur Förderung von Projekten. Im letzten Jahr ist das Bündnis enorm gewachsen. 

    Mittlerweile umfasst es 70 Akteur:innen aus den Bereichen Verwaltung, Soziales, Bildung, Kultur, Sport, Religion, Wissenschaft, Antidiskriminierungsarbeit, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft.

    Beteiligung des Gleichstellungsbüros am Aktionstag Inklusion und Vielfalt. 

    Dadurch sind wir mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen und konnten in Erfahrung  bringen, was die Menschen emotional in diesem Themengebiet bewegt.

    Workshop für die Neuausrichtung des Antidiskriminierungsnetzwerkes (ADN) Lüneburg

    Das ADN gibt es seit 2018. Es zählt ca. 35 Mitgliedsinstitutionen. Ziel des Workshops war die konzeptionelle Stärkung des Netzwerkes, um von Diskriminierung betroffene Menschen effektiver unterstützen zu können. Viele Ideen sind entstanden, die wir in diesem Jahr umsetzen möchten. 

    Das Motivation vieler Mitgliedsinstitutionen war ein sehr bestärkendes Gefühl, was die Solidarität des Netzwerkes noch einmal mehr gefestigt hat.

    Kurzschulung und Ausstellung für Zivilcourage

    Im Dialograum Innenstadt und auf dem Friedensfest konnten wir Bürger:innen Tipps zum Umgang mit Ausgrenzungen, Benachteiligungen und respektlosem Verhalten mit auf den Weg geben.

    Highlights 2026

    Awareness-Schulung für Veranstaltungskontexte mit Act Aware e. V.

    Wir werden Akteur:innen aus den Bereichen Wirtschaft, Sicherheit, Verwaltung, Bildung und Kultur zu Awareness-Beauftragten ausbilden, damit sie in ihren Institutionen Veranstaltungen diskriminierungssensibel und diversitätsorientiert planen, betroffene Personen im Falle von grenzverletzendem oder diskriminierendem Verhalten sensibel begleiten, Awareness-Konzepte entwickeln und entsprechende Verantwortungsketten, Schutz- und Fürsorgestrukturen etablieren können.

    Demokratiekonferenz im Rathaus im Rahmen der Wandelwoche

    Akteur:innen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und interessierte Bürger:innen besuchen am 4. November Workshops zu aktuellen Bedarfen im Themenfeld. Im Anschluss entwickeln sie mithilfe verschiedener Kreativtechniken das Handlungskonzept für die Umsetzung des Förderprogramms „Demokratie leben!“ in 2027 weiter.

    Entwicklung eines kommunalen Schutzkonzepts für Demokratie und Vielfalt

    Dabei arbeiten wir mit Akteur:innen aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden zusammen.

    Öffentliche Sitzung des Beirats für Menschen mit Behinderungen des Landkreises und der Hansestadt Lüneburg 

    Im Januar 2026 waren wir eingeladen, um  bei Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit auf die Belange und Probleme von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. 

    Besonders erfreulich war die zugesagte Unterstützung des Landkreises und der Hansestadt für die Einrichtung einer Geschäftsstelle für den Beirat für Menschen mit Behinderungen.

    Veranstaltung zu queeren Geflüchteten

    Im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus werden wir gemeinsam mit checkpoint queer am 25.03.2026 die Lebensrealitäten von Geflüchteten näher beleuchten und Unterstützungsbedarfe bzw. Unterstützungsmöglichkeiten eruieren. 

    Fortschreibung des Aktionsplans für Teilhabe und Antidiskriminierung

    Der Aktionsplan muss stetig weiterentwickelt und neujustiert werden. Bereits umgesetzte Maßnahmen der Hansestadt Lüneburg müssen immer wieder bewertet werden und gegebenenfalls neue Handlungsbedarfe ermittelt werden.

    Planung einer Diversity-Konferenz

    Diese soll im Spätherbst 2026 stattfinden. Wir planen die Konferenz gemeinsam mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen, dem Seniorenbeirat, dem Integrationsbeirat, checkpoint queer und dem Bürgertreff Kaltenmoor. 

    Ziel der Konferenz ist es, sich konkret über die Handlungsfelder aus der Bedarfsanalyse für ein Diversity-Management-Konzept auszutauschen. Dabei steht im Fokus, wie ein inklusives Umfeld für Benachteiligte im Raum Lüneburg geschaffen werden kann.

    02/26: Veranstaltungsmanagerin Maria Majewski

    Info

    Maria Majewski öffnet Gästen gerne die Tür zu Veranstaltungen und Empfängen in den repräsentativen Räumen des Rathauses.
    Foto: Hansestadt Lüneburg

    Seit Mai 2024 ist Maria Majewski Veranstaltungsmanagerin im Stab der Oberbürgermeisterin. Sie organisiert Veranstaltungen und Empfänge für Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch in den repräsentativen Räumen des Rathauses sowie an externen Veranstaltungsorten wie der Universität oder dem Kulturforum.

    Darüber hinaus koordiniert sie die Vergabe der Veranstaltungsräume an externe Veranstalter:innen. Dabei arbeitet sie in einem siebenköpfigen Veranstaltungsteam, zu dem Mitarbeitende der Ratsküche und der Veranstaltungstechnik gehören. 

    Gemeinsam sorgt das Team dafür, dass unterschiedlichste Formate – von offiziellen Empfängen bis hin zu öffentlichen Großveranstaltungen – professionell geplant und umgesetzt werden.

    „Als Kulturmanagerin mit Theaterbackground freue ich mich sehr über die Vielfalt an Veranstaltungen, die wir hier im Rathaus durchführen“, so die 41-Jährige, die vor vier Jahren von Hamburg nach Lüneburg gezogen ist.

    Das hat mich 2025 besonders bewegt:

    Friedensfest und Drohnenshow

    Ein besonderer Höhepunkt im Veranstaltungsjahr 2025 war das Friedensfest zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs und 80 Jahre Frieden. „Es hat großen Spaß gemacht, im Team ein so buntes Bühnenprogramm auf die Beine zu stellen, den Lüneburger*innen Freude zu bereiten und gemeinsam das Ende des Krieges in Deutschland zu würdigen.“

    Ein weiteres Highlight war die Organisation einer Drohnenshow in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe anlässlich der Aktion #BöllerCiao zum Jahresende. Die Veranstaltung lockte zahlreiche Besucher:innen auf den Marktplatz und setzte ein sichtbares Zeichen für den Verzicht auf Silvesterfeuerwerk.

    Support der Ratssitzungen

    Zum Aufgabenbereich des Veranstaltungsteams gehört auch die organisatorische Begleitung der monatlichen Ratssitzungen. Insbesondere die Veranstaltungstechniker sind jedes Mal gefragt, damit die Bürger:innen die Sitzung auch per Stream live zu Hause verfolgen können, oder später auf dem städtischen YouTube-Kanal. Der Aufwand lohnt sich.

    Höhepunkte 2026:

    Wahl des Schwulen Heidekönigs

    Bunt und fröhlich startete das Veranstaltungsjahr 2026 mit der Wahl des Schwulen Heidekönigs im Fürstensaal. Unter Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch fand die Veranstaltung bereits zum dritten Mal im Rathaus statt. Die Stadtverwaltung unterstützt damit aktiv das Engagement für Toleranz und Vielfalt in der Stadtgesellschaft. Das finde ich stark.

    StadtKon26 – Ehrenamt im Wandel

    Am 9. Mai organisiert das Veranstaltungsteam die Stadtkonferenz und Stadtmesse „Ehrenamt im Wandel“ an der Leuphana Universität. Bürger:innen, Fachpublikum und Verwaltungsmitarbeitende tauschen sich dort in Workshops zu einem jährlich wechselnden Thema aus. Viel Arbeit für ein großes Thema. Das wird gut.

    Neugestaltung des jüdischen Friedhofs

    Ebenfalls im Mai setzt die Stadt ein wichtiges Zeichen für das christlich-jüdische Miteinander in der Stadt: Mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit feiern wir die Neugestaltung des jüdischen Friedhofs. Geplant sind sowohl eine Veranstaltung auf dem Friedhof selbst, als auch ein Festakt im Fürstensaal des Rathauses.

    12/25: Bereichsleiter Sport Florian Beye

    Info

    Florian Beye ist seit 1. Januar 2025 Bereichsleiter Sport bei der Hansestadt Lüneburg.
    Foto: Hansestadt Lüneburg

    Florian Beye ist seit 1. Januar 2025 Bereichsleiter Sport bei der Hansestadt Lüneburg. In dieser Funktion kümmert er sich unter anderem um die kommunale Sportförderung, die Sportentwicklungsplanung und Anliegen von Sportvereinen.

    „Das Jahr 2025 war für mich geprägt von vielen neuen Eindrücken und intensivem Austausch", sagt der 34-Jährige. "Einer meiner Höhepunkte war die Eröffnung des ersten Fußball-Kunstrasenplatzes im September. Auch im kommenden Jahr warten wieder einige Highlights.“

    Weichenstellung Sportpark Bilmer Berg 

    Die Erschließung des Gewerbegebiets Bilmer Berg II schreitet voran – und mit ihr die Konzeptionierung des Sportparks Bilmer Berg. 2026 wird die interfraktionelle Arbeitsgruppe die Weichen für Lüneburgs größtes Sportinfrastrukturprojekt der nächsten Jahre stellen.

    Glanzlichter des Sports 

    Auch 2026 ehren Hansestadt und Landkreis Lüneburg wieder die besten Sportler:innen der Region. Die Sportlerehrung findet am 28.02.2026 im Zentralgebäude der Leuphana Universität statt.

    Sportförderung 

    2026 und damit rechtzeitig zum Haushalt für das darauffolgende Jahr überarbeitet die Hansestadt Lüneburg ihr Konzept für die Sportförderung. Davon sollen alle städtischen Sport- und Schützenvereine sowie ihre rund 16.700 Mitglieder profitieren.

    Nächster Kunstrasenplatz? 

    Im Spätsommer 2026 sollen die Arbeiten zur Sanierung des B- und C-Platzes auf der Sportanlage der Lüneburger SV beginnen. Eine konkrete Idee ist, einen Teil der Rasenfläche in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln. Es wäre der zweite Fußball-Kunstrasenplatz in Lüneburg, nachdem 2025 der erste auf dem Gelände des VfL Lüneburg entstanden ist.

    Lüneburger Leuchttürme 

    Die SVG Lüneburg spielt eine starke Saison und steht im Finale um den deutschen Volleyballpokal. Das Spiel steigt am 28.02.2026 in Mannheim. Der Lüneburger SK Hansa feiert seine insgesamt 125-jährige Vereinsgeschichte. Geplant ist ein großes Jubiläumsspiel. Zudem kämpft der Oberligist am Ostermontag um den Einzug ins Finale des Niedersachsenpokals.