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    Pressemitteilung vom 23.11.2022

    Kulturausschuss stimmt für städtischen Finanzbeitrag zum Hosenfeld-Szpilman-Preis

    HANSESTADT LÜNEBURG. – Als eine von drei auslobenden Institutionen wird sich die Hansestadt Lüneburg auch finanziell am Preisgeld des Hosenfeld-Szpilman-Preises beteiligen. Diesen Beschluss fasste nach intensiver Beratung der städtische Kultur- und Partnerschaftsausschuss (KPA) am Montag (21. November 2022) im Glockenhaus. Die Hansestadt beteiligt sich mit 2000 Euro an dem Preisgeld, das insgesamt 5000 Euro umfasst. Die übrigen 3000 Euro stiftet der Lüneburger Rotary Club. Der Preis soll alle zwei Jahre verliehen werden, das nächste Mal 2023. Der städtische Anteil wird im Haushaltsentwurf 2023 des Bereichs Kultur entsprechend eingeplant. Die finale Bestätigung dieser Empfehlung obliegt dem Rat in der nächsten Sitzung.

    Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch begrüßt den Schritt: „Verwaltung und Rat stehen geschlossen zu diesem wichtigen Preis der Erinnerungskultur und möchten diesen unterstützen. Das war bereits in der Ratssitzung deutlich geworden. Der Kulturausschuss hat jetzt nach intensivem Austausch nochmal einstimmig bekräftigt, dass diese Bedeutung auch durch eine regelmäßige finanzielle Beteiligung zum Ausdruck kommen soll. Das sehe ich als gutes Zeichen des Zusammenstehens.“ Wichtig ist der Oberbürgermeisterin ebenso der Dank an den Lüneburger Rotary Club, der angeboten hat, sich über seinen Anteil am Preisgeld hinaus finanziell einzubringen. Kalisch: „Ich danke dem Club für sein außerordentliches Engagement. Die verschiedenen Partner sind hier weiter in guten Gesprächen.“

    Der Hosenfeld-Szpilman-Gedenkpreis wird als Preis der Erinnerungskultur – Gegen das Vergessen – in der Hansestadt Lüneburg künftig gemeinschaftlich ausgelobt und verliehen von der Universitätsgesellschaft Lüneburg, der Museumsstiftung Lüneburg und der Hansestadt Lüneburg. Über Rahmenbedingungen und Fortentwicklung des Preises soll laut KPA-Beschluss fortan das gemeinschaftlich besetzte Kuratorium entscheiden. Ursprünglich hatte die Leuphana Universität Lüneburg den Hosenfeld-Szpilman-Gedenkpreis in den Jahren 2005 bis 2017 verliehen.