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    Pressemitteilung vom 13.02.2023

    Fliegerbombe in Wilschenbruch am Montag entschärft

    Stand am Montag, 13. Februar, um 18.50 Uhr
    Die Bombe ist entschärft!

    Um 18.48 Uhr am Montagabend (13. Februar 2023) kam die erlösende Nachricht: Bombe entschärft, alles gut gegangen, alle Anwohner:innen können wieder nach Hause zurück.

    Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch dankt auf diesem Weg allen beteiligten Kräften und Institutionen, aber auch den Bewohner:innen, die im betroffenen Gebiet ihre Häuser räumen mussten, für ihre Unterstützung und ihre Mitwirkung. Im Einsatz waren neben der örtlichen Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Lüneburg, auch Rettungskräfte vom DRK Lüneburg (Deutsches Rotes Kreuz), sie haben im Ausweichquartier mehr als zwei Dutzend Evakuierte betreute – das Ökumenische Gemeindezentrum St. Stephanus hat seine Räume dafür zur Verfügung gestellt. Das Busunternehmen KVG hat den Shuttle-Service organisiert. Von der städtischen Verwaltung waren rund 20 Kräfte aus den verschiedenen Dezernaten im Einsatz. Die Stadt hatte außerdem rund um die Evakuierung eine Telefonhotline für Fragen geschaltet und über die aktuellen auf ihren bekannten Info-Kanälen sowie über die örtlichen Medien informiert.

    Stand am Montag, 13. Februar, um 18.30 Uhr
    Die Entschärfung läuft. Wir geben Bescheid, wenn sie abgeschlossen ist.

    Stand am Montag, 13. Februar, um 17 Uhr
    Die betroffenen Grundstücke stehen nun fest:

    Betroffene Straßen mit Hausnummern
    • Am Wilschenbruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 11-19, 20-23
    • Amselweg 1, 3, 5, 7
    • Bussardweg 1, 2, 3A, 3B, 4, 5, 5A, 6 bis 12
    • Drosselweg 1 bis 7, 9, 11, 13
    • Elsterallee 21, 22, 24, 26, 28, 29, 30, 31, 32
    • Eulenweg 2, 2A, 4, 4A, 6, 8, 10, 12, 14, 15, 15A, 16, 17, 18 ,19, 20, 20A, 20B, 21, 22, 23, 24, 26, 27, 28, 29, 29A, 30 bis 37, 37A, 38 bis 43
    • Falkenhorst 1 bis 12
    • Fasanenweg 1 bis 3, 3 A, 4 bis 8, 8A, 9, 10, 11, 13, 15
    • Finkenweg 1A, 1 bis 5
    • Habichtsweg 1, 2, 2 A bis E, 3, 4, 4A, 4B, 5, 6, 6A, 6B, 7, 7A, 8, 8A, 9 bis 12, 12A, 13 bis 20
    • Kuckucksweg 1A, 1 bis 6
    • Pirolweg 2
    • Reiherstieg 1 bis 13, 17 A bis I, 19 bis 24, 35, 36, 39, 40
    • Schnepfenwinkel 2 bis 5
    • Spechtsweg 1 bis 14, 16, 16A, 18
    • Sperberweg 4, 6, 8, 9 bis 13, 13A, 14, 15, 15A, 16 bis 24, 28

    Stand am Montag, 13. Februar, um 15.45 Uhr
    Der Blindgänger wurde bei Arbeiten auf einem leerstehenden Privatgrundstück durch eines der Baufahrzeuge bewegt, weshalb er heute Nachmittag noch entschärft werden muss. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

    Um 15.30 Uhr sperrt die Polizei die Zufahrten nach Wilschenbruch ab (Amselbrücke, Pirolweg, An der Soltauer Bahn).

    Auch wer mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, sollte das Stadtviertel bitte meiden und sich an die Anweisungen vor Ort halten. Grundsatz: Je eher Wilschenbruch menschenleer ist, desto eher kann der Kampfmittelräumdienst ans Werk gehen.

    Die Hansestadt Lüneburg und die KVG haben einen Shuttle aus dem Viertel organisiert:

    Um 15.45 Uhr hält der Shuttle-Bus erstmals an der Ecke Amselweg/Spechts- bzw. Habichtsweg. Die zweite Haltestelle liegt am Habichtsweg/Ecke Eulenweg.

    Der Bus fährt einige Male eine Schleife zu dem Ausweichquartier St.-Stephanus-Gemeindezentrum in Kaltenmoor. Das DRK ist vor Ort und kümmert sich um die Menschen. 

    Wer auf Hilfe angewiesen ist und einen Sitzend- oder Liegend-Transport zum Ausweichquartier benötigt, ruft das DRK am besten unter folgender Telefonnummer an: (0151) – 61 04 5886.

    Der 500-Meter-Evakuierungs-Radius erstreckt sich über den ganzen Stadtteil Wilschenbruch. Alle Bewohner:innen, die sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Wilschenbruch befinden, werden gebeten, nicht zu ihrem zu Hause zurückzukehren, bis die Entschärfung der Bombe erfolgt ist.

    Stand am Montag, 13. Februar, um 15 Uhr
    Der komplette Stadtteil Wilschenbruch muss heute noch evakuiert werden. Der Grund: Bei Bauarbeiten im Sperberweg ist eine amerikanische Fliegerbombe gefunden und freigelegt worden (150 lbs/ca. 70 kg). Die Bombe muss heute noch entschärft werden. Die Uhrzeit steht noch nicht fest. Nach jetzigem Informationsstand ist von einer Evakuierung im 500-Meter-Radius um den Fundort auszugehen. Das hieße, dass keine Hauptverkehrsstraßen betroffen sind, wohl aber der Bahnverkehr. Der Bereich Schäferfeld scheint nicht betroffen zu sein. 

    Polizei, Stadtverwaltung und Einsatzkräfte setzen sich aktuell zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

    Wir informieren auf unseren städtischen Kanälen, sobald wir mehr wissen.

    Info

    Lageplan der betroffenen Grundstücke. Grafik: Hansestadt Lüneburg