Stadt gibt südlichen Teil des Kurparks für den Radverkehr frei
HANSESTADT LÜNEBURG. Bisher war das Radfahren im gesamten Kurpark nicht zulässig. Das ändert sich jetzt: Die Hansestadt Lüneburg hat den südlichen, nicht eingezäunten Bereich der Grünanlage für den Radverkehr freigegeben. „Wir möchten damit eine wichtige und attraktive Radwegeverbindung im Dreieck zwischen Uelzener, Soltauer Straße und Munstermannskamp schaffen“, betont Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Der Wunsch, den Kurpark Süd für den Radverkehr freizugeben, war bereits in der Vergangenheit von Bürger:innen und vom ADFC an die Stadt herangetragen worden. „Wir haben das ausgiebig geprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Freigabe möglich ist“, erklärt Lüneburgs Verkehrsdezernent Markus Moßmann. Die Wege seien breit genug, um bei entsprechender Rücksichtnahme von Rad- und Fußverkehr gemeinsam genutzt zu werden. Auf dieses freundliche Miteinander weisen ab sofort mehrere Schilder im Kurpark hin. „Die Hoffnung ist, dass dieser Appell von den Radfahrenden gegenüber den Fußgänger:innen als schwächste Verkehrsteilnehmer auch beachtet wird“, so Moßmann.
Weiterhin ausschließlich für Fußgänger:innen freigegeben ist die Brücke über die Bahngleise, die zum Munstermannskamp führt. Hier reicht die Breite für einen sicheren Begegnungsverkehr nicht aus. Und auch im Kurpark Nord, dem eingezäunten Parkbereich, bleibt das Radfahrverbot bestehen, betont Moßmann. Denn dort stünde der Parkcharakter ganz im Vordergrund, sprich: das Flanieren, Verweilen und Ausruhen. Wer daher aus dem südlichen Teil des Kurparks kommt und in Richtung Innenstadt unterwegs ist, kann - wie bislang auch - den Arthur-Illies-Weg nutzen, der ebenfalls im Grünen am Park vorbeiführt.

Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und Verkehrsdezernent Markus Moßmann fahren den für Radverkehr neu freigegebenen Teil des Kurparks Süd Probe. (Foto: Hansestadt Lüneburg)
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